Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds TFC

ISIN: LU1663872726 | WKN: DWS2P7

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 1.988,55 EUR

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 19.07.2018)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 0,15% -
3 Monate 0,04% -
6 Monate -0,65% -
Laufendes Jahr -0,38% -

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 19.07.2018)[1]


Zeitraum Netto Brutto
05.12.2017 - 19.07.2018 -0,88% -0,88%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 31.05.2018)[1]

Morgan Stanley 2,00
Goldman Sachs Group Inc., The 1,90
Volkswagen Leasing GmbH 1,50
BMW Finance N.V. 1,10
Bank of America Corp. 1,00
Sanofi S.A. 1,00
Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main 0,90
RCI Banque S.A. 0,80
JPMorgan Chase & Co. 0,80
Credit Agricole S.A. 0,80

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

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  • Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds GBP CH RD
    LU1322113371 / DWS2EF

  • Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds SEK LCH
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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Wir gehen mit dem höchsten Liquiditätsbestand seit der Staatsschuldenkrise und einem vergleichsweise geringen Gesamtrisiko in den Juni. Wir beabsichtigen, unsere Kasse für eine Erhöhung der stärker angeschlagen Sektoren einzusetzen, wie z. B. nachrangige Versicherungen, in denen wir zum Marktgewicht zurückkehren könnten, da der Sektor jetzt sehr günstig im Vergleich zu anderen nachrangigen Segmenten handelt. Auf regionaler Ebene werden wir das große Untergewicht in Italien reduzieren, aber wahrscheinlich nicht in ein Übergewicht gehen, da die neue Regierung nicht gerade Vertrauen erweckt. Wir werden aus den gleichen Gründen das Untergewicht in LT2 Banken wahrscheinlich nicht vollständig abbauen. Die Staatsschuldenkrise könnte in einem Sommermarkt mit geringem Handel zurückkehren, auch Spanien birgt eine gewisse politische Unsicherheit. Außerhalb des Finanzbereichs beabsichtigen wir, selektiv Sektoren zu erhöhen, in denen wir uns vorerst ziemlich sicher sind, dass keine neuen Emissionen kommen werden. Wie wir Anfang Mai und den ganzen März über sagten, können Anleger hohe Neuemissionsaufschläge verlangen, was tendenziell zu einem neuen Preisniveau am Sekundärmarkt führt. Schließlich wollen wir im Juni, der vollgepackt mit äußerst wichtigen Ereignissen ist, sowohl politisch als auch von Seiten der Zentralbanken, vorsichtig agieren.
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Ausblick

Nach dem wohl volatilsten Monat seit mindestens einem halben Jahrzehnt wäre ein ruhiger Monat sehr willkommen, aber der Juni ist gespickt mit wichtigen Ereignissen, die unsere Märkte weiter verunsichern könnten. Die Zentralbanken werden wahrscheinlich den Ton angeben, die Federal Reserve wird am 13. mit großer Wahrscheinlichkeit die Zinsen erhöhen. Noch wichtiger ist das Treffen der EZB am nächsten Tag, auf dem wir mehr Details über das Ende des Asset Purchase Programms (APP) erfahren könnten. Draghi könnte Stellungnahmen bis zum Beginn des Sintra Central Bank Forums aufschieben, das am 18. beginnt. Die Bank of Japan kommt am 15. zusammen, somit haben wir eine ereignisreiche Woche vor uns. Auch politisch wird es ein sehr bewegter Monat: Wir haben den G7-Gipfel am 8. und 9. in Kanada, wo Trump wahrscheinlich nicht mit offenen Armen empfangen werden wird. Was den Handel betrifft, so werden die NAFTA-Verhandlungen im Juni fortgesetzt, obwohl diese seit Einführung der Stahl- und Aluminiumzölle äußerst schwer vorhersehbar geworden sind. Die Verhandlungen mit China laufen ebenfalls, aber auch hier beabsichtigt die USA, Zölle auf chinesische Importe im Wert von USD 50 Mrd. anzukündigen. Trump und Kim Jong Un werden sich (vielleicht) am 12. in Singapur treffen. Am 10. findet in der Schweiz ein Referendum statt, das die Autorität und den Einfluss der Schweizerischen Nationalbank stark einschränken könnte. Am 24. finden in der Türkei vorgezogene Neuwahlen statt. Die OPEC kommt am 22. in Wien zu ihrem halbjährlichen Treffen zusammen. Am 28. beginnt der EU-Gipfel in Brüssel, wobei Brexit eines der Hauptthemen ist, aber zweifellos wird auch der Handel auf der Tagesordnung stehen.
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Rückblick

Wie bereits erwähnt, wurde der Index um 26 Bp (YTD 32 Bp) gegenüber Staatsanleihen und um 14 Bp (YTD 22 Bp) gegenüber Swaps weiter. Damit handelte es sich um den schlechtesten Monat seit November 2011. Ähnlich wie 2011 lagen Finanzwerte (+21 Bp) deutlich hinter Nicht-Finanzwerten (+11 Bp) zurück. Die schlechtere Wertentwicklung bei Finanzwerten wird noch deutlicher, wenn man die Regionen betrachtet: Die Spannen bei Finanzwerten der Peripherie (Italien, Spanien und Portugal) wurden um 65 Bp weiter, während sie in Kerneuropa um 17 Bp weiter wurden. Richtig schlecht sieht es bei nachrangigen Anleihen aus. Die Lower Tier 2 (LT2) Banken wurden um 36 Bp (YTD 47 Bp), LT2 Versicherungen um 51 Bp (YTD 83 Bp) und nachrangige Anleihen außerhalb des Finanzbereichs um 32 Bp (YTD 43 Bp) weiter. Bei den Nicht-Finanzwerten war die Ausweitung nicht ganz so spektakulär, aber für Versorger lief es am schlechtesten, da es hier eine relativ hohe Konzentration italienischer und spanischer Emittenten und viele nachrangige Schuldtitel gibt. Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds überstand die Verkettung unglücklicher Umstände ziemlich gut, wobei die FC-Anteilsklasse nach Kosten zum Monatsende nur 8 Bp (YTD -15 Bp) hinter der Benchmark lag. Die Entscheidung, das Risiko in den vergangenen Monaten zu verringern, hat an mehreren Fronten geholfen. Vor allem unser Untergewicht (UW) bei nachrangigen Versicherungs- und Bankpapieren war von Vorteil, da diese beiden Segmente im Mai die schlechteste Wertentwicklung erzielten. Dafür hatten wir durch das Übergewicht (OW) in Corporate Hybrids und erstrangigen Banken Verluste. Regional zahlte sich unser UW in Italien und unser OW in Großbritannien und Deutschland aus. Unser leichtes OW in Spanien sowie das OW in Schwellenländern belasteten das Portfolio. Für Telekommunikation lief es am schlechtesten, dort traf uns das Engagement in Telefonica und Telecom Italy, aber auch die längerlaufenden US-Anbieter litten unter der allgemein geringeren Risikoneigung. Bester Sektor waren Konsumgüter.
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Vorherige Kommentare

04.2018:

Aktuelle Positionierung

Wir nutzten im April die Stärke in der zweiten Monatshälfte, um das Risiko im Portfolio weiter zu reduzieren. Hauptsächlich trennten wir uns von Anleihen mit längerer Laufzeit und niedrigerem Rating als auch von nachrangigen Finanzwerten. Außerdem verringerten wir das Engagement in den Schwellenländern leicht, bleiben aber weiterhin übergewichtet (OW). Im nachrangigen Finanzbereich halten wir nun ein Untergewicht sowohl bei Banken als auch Versicherungen, bleiben aber übergewichtet bei erstrangigen Papieren. Wir halten immer noch ausreichend Risiko im Portfolio. Wir hielten es aber für ratsam, uns etwas zurückzuziehen, bevor wir uns in einen Mai voller Feiertage begeben, im Laufe dessen es nach der Berichtssaison für das erste Quartal wieder zu Neuemissionen kommen sollte. Außerhalb des Finanzbereichs erhöhten wir den Anteil in Energie, da der Sektor in der Wertentwicklung immer noch hinter anderen Sektoren zurückliegt, trotz des stetig steigenden Ölpreises. Dieser sollte unserer Meinung nach nicht so schnell korrigieren (Brent 8,5 % im April und 14,1 % YTD). Wir nahmen den Anteil in Konsumgütern (OW), Telekommunikation (MW) und Gesundheitswesen (OW) zurück, hauptsächlich aufgrund des relativen Werts und der immer noch regen Übernahme- und Fusionsaktivitäten. Auf Länderebene nahmen wir keine wesentliche Veränderung vor, sind aber wieder übergewichtet in Italien, da der politische Stillstand scheinbar noch länger anhalten wird. Wir verringerten unsere Allokation in USD-Unternehmensanleihen und stehen nun bei 5 %, dem niedrigsten Stand überhaupt für das Portfolio. Gründe hierfür sind hohe Währungsabsicherungskosten und unsere Einschätzung, dass Euro IGs aufgrund der technischen Seite zu bevorzugen sind.

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Rückblick

Wie erwähnt haben sich die Spannen im April wenig bewegt, und Segmente mit höherem Risiko wie zum Beispiel nachrangige Anleihen erholten sich etwas. Corporate Hybrids zeigten die beste Wertentwicklung mit 11 Bp (YTD 11 Bp weiter), dicht gefolgt von nachrangigen Versicherungen mit 9 Bp (YTD +31 Bp). Interessanterweise wurden nachrangige Banken nur um 2 Bp enger, übertrafen aber nachrangige Versicherer. Der nachrangige Nicht-Finanzbereich sticht mit 1 oder 2 BP enger oder weiter hervor. Aber allgemein lagen Nicht-Finanzwerte (0 Bp, YTD +6 Bp) hinter Finanzwerten (-3 Bp, YTD +11 Bp). Für Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds war es ein recht ruhiger Monat mit einem Ergebnis von 0 %. Damit lag er nach Kosten gleichauf mit dem Vergleichsindex. Die besten Sektoren außerhalb des Finanzbereichs im Portfolio waren Öl und Gas (Energie) und Telekommunikation. Bezüglich Risiko halten wir in beiden Sektoren eindeutig ein Übergewicht, aber prozentual sind wir deutlich untergewichtet. Dies liegt daran, dass wir große Übergewichte in Einzeltiteln halten oder in Corporate Hybrids risikobehafteter Titel übergewichtet sind, die uns gefallen, während wir bei den Werten mit engeren Spannen in dem Sektor kaum engagiert sind. Am schlechtesten lief es für Dienstleistungen, insbesondere Einzelhändler litten in diesem Monat. Gleiches gilt für Technologie, dieser Sektor wurde wahrscheinlich von Gewinnmitnahmen belastet. Im Finanzbereich profitierten wir von dem Übergewicht in nachrangigen Banken, das wir zu Beginn des Monats hielten. Allgemein liefen alle Unterbereiche von Finanzwerten recht gut, aber es sticht keiner heraus. Unser Übergewicht in nachrangigen Nicht-Finanzwerten brachte einen positiven Beitrag zur Wertentwicklung, da dieses Segment im April die beste Wertentwicklung zeigte.

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Ausblick

„Aprilregen bringt Maiblumensegen“ oder „Sell in May and stay away“? Die aktuell positiven technischen Daten für Euro IG mit höheren Käufen aus dem Ausland (Asien) und weniger Emissionen könnten auf einen guten Mai hinweisen, aber die Risikomärkte scheinen derzeit richtungslos zu sein. Im Mai gibt es einige wichtige Ereignisse, welche die Richtung beeinflussen oder vorgeben könnten. Geopolitisch dürfte es im Mai wahrscheinlich nicht ruhiger werden. Am 12. ist die nächste Bestätigung seitens der USA hinsichtlich ausgesetzter Sanktionen gegen den Iran fällig. Sollte sich die Regierung entscheiden, aus dem 2015 mit dem Iran getroffenen Nuklearabkommen auszusteigen, könnte es in dieser Region zu weiterer Unruhe kommen. Ende Mai oder Anfang Juni werden der amerikanische und der nordkoreanische Präsident auf einem lang erwarteten Gipfel zusammentreffen. Handelsgespräche sind und bleiben ein sehr wichtiges Thema. Die USA wird Anfang Mai hochrangige Vertreter nach China entsenden, um ein Abkommen zu verhandeln. Außerdem strebt die USA an, im Mai ein „vorläufiges“ NAFTA-Abkommen zu finalisieren. Sollte Trump nicht einlenken, werden am 1. Mai Trumps Strafzölle auf Aluminium und Stahl die EU treffen. Als Gegenreaktion wird von der EU die Erhebung der bereits angekündigten Zölle auf Whisky und Motorräder erwartet. In Italien sollten die Regierungsverhandlungen weitergehen, auch wenn es scheint, dass sich eine Pattsituation ergeben hat. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es bald zu Neuwahlen kommt. Im Mai kommen weder die EZB noch die Bank of Japan zusammen. Am 2. findet jedoch ein Treffen der US-Notenbank statt, und vor dem Hintergrund steigenden Lohndrucks und eines „PCE“ Preisindex (US Konsum) von 2 % ist eine weitere Zinserhöhung nicht ausgeschlossen.

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03.2018:

Aktuelle Positionierung

Das Gesamtrisiko hat sich im März nicht wesentlich verändert, und es ist weiterhin auf recht ambitioniertem Niveau, aber deutlich niedriger als zu den Höchstständen 2017. Wie erwähnt gefällt uns weiterhin das starke technische Umfeld, welches sich weiter verbessert hat. Nach der neuen Preisbildung im März gefallen uns die neuen Opportunitäten, die sich bei Papieren sowohl mit niedrigem als auch hohem Risiko ergeben haben. Über die Neuemissionen im März erhöhten wir das Risiko in nachrangigen Nicht-Finanzbereich. Nach der starken Ausweitung in nachrangigen Versicherern wollen wir das Untergewicht in diesem Segment verringern und wahrscheinlich sogar Übergewicht aufbauen, da die Verkäufe wahllos und recht panikartig erfolgten. Uns gefällt der Energiebereich. Wir halten die Spannenausweitung des Sektors für übertrieben, wenn man bedenkt, dass Brent in diesem Jahr 7,5 % gestiegen ist. Der Markt hingegen sieht Öl immer noch als höheres Risiko an. Im Bereich Automobile und Rohstoffe müssen wir beobachten, wie weit die Zug-um-Zug-Eskalation in Trumps Handelskrieg gehen wird, bevor wir uns dort weiter engagieren.

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Rückblick

Übereifrige Konsortien und insbesondere hohe Zugeständnisse bei den Emissionen waren die wichtigsten Einzelfaktoren für die Schwäche von Euro Investment Grade (IG) im März. Der Index wurde um 14 Bps weiter. Dies ist die höchste monatliche Ausweitung seit Januar 2016. Für Deutsche Invest I Euro Corporate Bonds verlief der März schwierig, wir kamen aber mit heiler Haut davon, indem wir 10 BP hinter unserer Benchmark lagen (seit Jahresbeginn liegen wir 7 BP hinter der Benchmark - FC Tranche, nach Abzug von Kosten). Betrachtet man die schlechtesten Wertentwicklungen relativ zur Benchmark, sind leider mehrere Neuemissionen darunter. Anfang März hielten wir in Erwartung endlich erfolgender Emissionen einen ordentlichen Anteil Kasse. Emissionen kamen an den Markt, und wir nahmen an der ersten Runde teil, die sich ohne Ausnahme schlecht entwickelte. Wir hatten nachrangige Anleihen außerhalb des Finanzbereichs erworben, da wir Bilanzmanagement oder Rückkäufe erwartet hatten, die auch im März erfolgten, diesmal von Telefonica. Der spanische Kommunikationsriese kaufte seine hochverzinslichen Anleihen mit ansprechender Prämie zurück, das Portfolio profitierte, da es mehrere der betroffenen Anleihen hielt. Leider nahmen wir auch an den oben erwähnten Neuemissionen teil, was entsprechend die Wertentwicklung belastete. Für den Einzelhandel lief es am besten, dort halten wir ein leichtes Untergewicht. Am schlechten lief es für Rohstoffe, aber wie im Gesamtindex sticht kein Sektor tatsächlich in dem sehr breit angelegten Abverkauf heraus. Für den zweiten Monat in Folge profitierten wir etwas von unserem Untergewicht in nachrangigen Versicherern, mussten aber Einbußen durch das Übergewicht in nachrangigen Anleihen insgesamt verzeichnen. Bei erstrangigen Finanzwerten belastete uns das Übergewicht in US-Banken, da sowohl Citi als auch Goldman sehr günstig an den Markt gingen, was das Preisgefüge im gesamten Bankensektor und insbesondere bei US-Banken verschob.

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Ausblick

Der Welthandel bleibt ein Thema zwischen den führenden Nationen, insbesondere in der Zug-um-Zug-Strategie seitens der USA und China. Das Protokoll der FOMC-Sitzung (11. April) sollte zu Einblicken in die Denkweise der Institution unter Powell führen. In Europa ist ein EZB-Treffen für Ende April angesetzt. Dies könnte allerdings zu früh sein, um weitere Details zum Auslaufen des Ankaufprogramms zu verkünden. Zudem sollte die Europäische Bankaufsichtsbehörde die Ergebnisse des letzten Bankenstresstests veröffentlichen. Sollte es zu Ausreißern kommen, könnte dies immer noch die Entwicklung der Kreditspannen der jeweiligen Finanzinstitution belasten. Auch die Berichtssaison für das erste Quartal 2018 könnte diejenigen Werte beeinflussen, deren Zahlen nicht dem Marktkonsens entsprechen. Der April wird für japanische Lebensversicherer einen neuen Finanzmonat darstellen. Einige Marktteilnehmer erwarten, dass aus Asien weitere Nachfrage kommen könnte, da die Absicherungskosten in Euro im Vergleich zu US-Dollar recht günstig sind. Im April wird es zum Glück weniger Neuemissionen geben, da wir uns aufgrund der Gewinne für das 1. Quartal in der Blackout-Periode befinden. Wells Fargo, JP Morgan und Citi starten die Berichtssaison am 13. Trotz des „Trump-Slumps“ bei Aktien und eines drohenden Handelskriegs sehen wir Euro Investment Grade (IG) weiterhin positiv. Mehrere Faktoren sollten unseren Märkten weiterhin Unterstützung bieten: Die EZB kauft weiter fleißig Unternehmensanleihen an. Da sowohl die kurz- als auch langfristigen Zinsen niedrig bleiben und vielleicht sogar noch weiter sinken, gibt es wenig Alternativen zu Euro IG. Die letzte Ausweitung hat neue Chancen eröffnet. Insbesondere Papiere hoher Qualität sind wieder attraktiv geworden. Die hohen USD-Absicherungskosten lassen Euro IG zunehmend attraktiv für ausländische Anleger werden. Bereits jetzt sehen wir eine höhere Nachfrage aus Asien. Die hohen Absicherungskosten werden das Angebot seitens US-Unternehmen minimieren.

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02.2018:

Aktuelle Positionierung

Nach dem Abverkauf Anfang Februar widerstanden wir der Versuchung, nachrangige Anleihen in Versicherungen und Banken hinzuzukaufen. Auch wenn sich Versicherungsanleihen nun auf Niveaus befinden, wie wir sie seit 2017 nicht gesehen haben, dürfte dieses Segment weiterhin stark mit Aktien korrelieren und in schwachen Marktphasen als erstes abverkauft werden. Entsprechend behalten wir unser Untergewicht bei. Bei Tier-2-Banken sind wir weiterhin neutral gewichtet, sehen den Bankensektor aber positiv und werden den Anteil erhöhen, sollte Stabilität zurückkehren. Wir haben in Corporate Hybrids ein kleines Übergewicht hinsichtlich Risiko beibehalten, sind aber hinsichtlich Anzahl deutlich im Übergewicht, da wir kurzfristig kündbare Anleihen gekauft haben. Wir gehen davon aus, dass diese fortgesetzt durch weiteres Haftungsmanagement und Rückkäufe infolge der Veränderungen der S&P Methodik profitieren werden. Im erstrangigen Bereich habe wir keine wesentliche Reallokation vorgenommen, da die Anleihen im Verlauf des Februars abgesehen von länger laufenden Nicht-Finanzwerten und Banken mit höheren Risiken stabil blieben. Allerdings haben wir uns von einigen länger laufenden Anleihen als auch von Teilen des Übergewichts in Immobilien getrennt. Auf Länderebene haben wir unser Übergewicht in Spanien zurückgefahren und behielten das leichte Untergewicht in Italien bei, da ein günstiges Ergebnis bei den Wahlen in Italien bereits vollständig im Preis berücksichtigt ist.

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Rückblick

Kein Markt ist eine Insel, und natürlich wurde auch Euro IG (Investment Grade) von der Nervosität an anderen Märkten beeinträchtigt. Der ICE BofAML Euro Corporate Index beendete den Monat unverändert (YTD -0,27 %), verlor aber 0,23 Bps gegenüber Staatsanleihen (YTD 0,44 %). Für nachrangige Versicherungen lief es am schlechtesten, hier wurden die Spannen um 29 Bps (-1,4 %) weiter, bei Corporate Hybrids waren es +23 Bps (-1,05 %). Nachrangige Bankenanleihen konnten sich relativ gut behaupten, dabei wurden Lower-Tier-2-Anleihen um 8 Bps weiter, wohingegen die normalerweise sehr riskanten CoCo-Anleihen (AT1s) nur um 5 Bps weiter wurden. Bei den erstrangigen Anleihen ist das Bild weiterhin sehr ermutigend, Finanzwerte blieben unverändert und außerhalb des Finanzbereichs wurden die Spannen um 1 BP enger. Außerhalb des Finanzbereichs wurden die Spannen nur bei zwei Sektoren weiter, Energie um 7 Bps und Telekommunikation um 1 Bps. Aufgrund der Stabilität der nachrangigen Anleihen stand der Index zum Monatsende nur bei +2 Bps. Für Deutsche Invest Euro Corporate Bonds (FC) verlief der Februar mit einem Minus von 26 Bps herausfordernd. Der Fonds lag 25 Bps (YTD +4 Bps) hinter der Benchmark. Der Großteil der schlechteren Wertentwicklung stammte von außerhalb des Finanzbereichs, wo wir in jedem Sektor mit Ausnahme von Industrie und Konsumgütern Einbußen verzeichneten. Für Telekommunikation und Energie und Öl lief es am schlechtesten. Unser sehr kleines Übergewicht in Corporate Hybrids hatte keinen wesentlichen Einfluss auf die Wertentwicklung, da sich die Entscheidung für den Kauf kurzfristig kündbarer Anleihen auszahlte. Im Finanzbereich hatten wir durch unser Übergewicht in erstrangigen Anleihen Einbußen. Ein kleiner Zuwachs ergab sich durch unser Übergewicht in Lower-Tier-2-Banken. Das Segment mit der besten Wertentwicklung im Portfolio waren nachrangige Versicherungen, hier haben wir ebenfalls ein Untergewicht. Unsere Anleihen mit BB-Rating trugen zur schlechteren Wertentwicklung bei.

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Ausblick

Der bevorstehende Monat wird wahrscheinlich entscheidend für den Rest des Jahres sein, und die Zentralbanken werden den Kurs vorgeben. Das Federal Open Market Committee kommt am 21. zusammen. Der Fokus wird auf die zukünftigen Zinserhöhungen und jegliche Veränderungen in den Kommentaren gerichtet sein. Am 8. wird die EZB zusammenkommen, und es ist recht wahrscheinlich, dass sie erklären wird, dass das Ankaufsprogramm im September enden wird. Am Sonntag den 4. werden die italienischen Wahlberechtigten an die Wahlurne gehen, um bei der mit Spannung erwarteten Parlamentswahl abzustimmen. Zurzeit erscheint der Euro IG Markt wie ein im Scheinwerferlicht gefangenes Reh, da wir Klarheit insbesondere darüber abwarten, wohin es mit den Zinsen geht und ob Europa sich von den US Treasuries entkoppeln kann. Ohne klare Richtungsvorgabe orientieren wir uns aktuell an Aktien. An schlechten Tagen für Aktien werden Corporate Hybrids, nachrangige Finanzwerte und Anleihen mit BB-Rating abverkauft oder von nervösen Händlern herabgesetzt, damit sie zu hohes Risiko aus ihren Büchern nehmen können. An guten Tagen für Aktien erholen sich Anleihen mit hohem Risiko, aber nicht ganz so stark, da die Buchhalter die Stärke nutzen, um selektiv das Risiko zu reduzieren. Das bedeutet nicht unbedingt das Ende vom Lied. Es ist ein Zeichen dafür, dass jeder auf der Suche nach Rendite stark in nachrangige Papiere und hohes Beta investiert hat und es immer noch tut. Solange dies nicht auf erstrangige Papiere übergreift, ist es vermutlich nur eine Phase. Zudem hat sich viel Liquidität angesammelt, da Käufer (Versicherungen und Pensionsfonds) zurückhaltend waren, weil sie höhere Staatsanleihenrenditen erwarten und die Neuemissionen gering ausfielen. Die Kombination aus wenig Emissionen, geparkter Liquidität und aktiven Zentralbanken könnte ausreichend sein, die Widerstandskraft von Euro IG in diesem Umfeld höherer Volatilität aufrechtzuerhalten.

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01.2018:

Aktuelle Positionierung

Nachdem wir das Gesamtrisiko im Portfolio zum Ende des Jahres verringert hatten, nahmen wir Anfang Januar zunächst etwas mehr Risiko, insbesondere durch Neuemissionen in nachrangigen Anleihen. Gegen Ende des Monats jedoch brachten wir das Risiko auf das Niveau von Ende Dezember zurück, indem wir Gewinne insbesondere bei Lower-Tier-2-Banken und nachrangigen Nicht-Finanzwerten (Hybrids) mitnahmen. Wir halten aber immer noch Risiko, insbesondere in kurzlaufenden nachrangigen Papieren. Im Gegenzug kauften wir erstrangige Banken hinzu, da uns die soliden Fundamentaldaten in diesem Sektor immer noch gefallen. Außerhalb des Finanzbereichs und abseits von nicht nachrangigen Werten behielten wir ein ziemlich hohes Risikoniveau bei, da wir glauben, dass das Volumen der Neuemissionen weiterhin wenig beeindruckend ausfallen wird. Gleichzeitig sind wir zuversichtlich, dass die EZB ihr aggressives Ankaufsprogramm am Zweitmarkt fortführen wird. Wir veränderten die Sektorallokation ein wenig. Am deutlichsten ist die Verringerung des Übergewichts in Grundstoffen, insbesondere bei Metallen und Minenwerten. Bei Dienstleistungen erhöhten wir das Untergewicht, da wir bei einigen Werten mit sehr guter Wertentwicklung in diesem Sektor Gewinne mitnahmen. Wir erhöhten das Übergewicht in Gesundheitswesen, da der Sektor in der Wertentwicklung zurückgeblieben ist, und da es unwahrscheinlich ist, dass es größere oder überhaupt Emissionen von den bedeutenden amerikanischen Pharmaziekonzernen geben wird. Wie oben erwähnt haben wir über den Monat das insgesamt höhere Risikoniveau im Portfolio beibehalten, da wir zuversichtlich bleiben, dass immer noch sehr gute Bedingungen für Euro IG herrschen: das geringe Angebot (Emissionen), ein aggressives EZB Ankaufsprogramm und eine große Menge Liquidität, die nur darauf wartet, in renditestarke Opportunitäten investiert zu werden, falls der Ausverkauf bei Staatsanleihen weitergeht.

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Rückblick

Hinsichtlich Überschussrendite war dies der beste Monat seit Juli 2016 und der beste Januar seit 2012. Doch aufgrund der Schwäche bei den Zinssätzen gab der iBOXX Euro Corporates Overall im Januar um 0,27 % nach. Genauso beeindruckend war das Ausmaß der Renditeverengung, da wir um 12 Bps enger gegenüber Staatsanleihen endeten. Der Trend der zahlreichen letzten Quartale setzte sich fort, da nachrangige Papiere und Papiere mit höherem Risiko erstrangige Papiere und Anleihen mit geringerem Risiko in der Wertentwicklung übertrafen. Bei dem Segment mit der besten Wertentwicklung handelte es sich um nachrangige Versicherer mit -24 Bps, gefolgt von Corporate Hybrids mit -23 Bps. Bei dem Sektor mit der besten Wertentwicklung handelte es sich um Telekommunikation. An zweiter Stelle kam Energie. Dieser Sektor profitierte von einem weiteren guten Monat für Öl (West Texas Crude +7,1 % im Januar) als auch von dem allgemeinen risikobereiteren Umfeld. Für Versorger lief es am schlechtesten. Deutsche Invest I Euro Corporate legte einen guten Jahresstart 2018 vor, indem er den Monat unverändert beendete und die Benchmark um 28 Bps übertraf. Der höchste Beitrag zu der besseren Wertentwicklung stammte aus dem Übergewicht (ÜW) in Finanzwerten, sowohl im erstrangigen als auch nachrangigen Bereich, da insbesondere Banken und Versicherungen aus der Peripherie einen guten Monat erlebten. Einen positiven Beitrag zur Wertentwicklung brachten ebenfalls länger laufende erstrangige US-Werte, insbesondere aus den Bereichen Telekommunikation und Gesundheitswesen. Unser ÜW in Industrie führte dazu, dass der Sektor den höchsten Wertbeitrag lieferte, im Portfolio lagen insbesondere Werte außerhalb der Eurozone vorn. Versorger stellten unseren schlechtesten Sektor, wie erwähnt entwickelte sich der Sektor unterdurchschnittlich, und wir sind hier leicht übergewichtet. Auf Länderebene profitierten wir von dem deutlichen ÜW in Nicht-EU-Papieren.

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Ausblick

Zu Beginn des kürzesten Monats des Jahres werden Zentralbanken wahrscheinlich nicht die Richtung für uns vorgeben, da die großen Ankündigungen seitens der EZB (8. März) und der US-Notenbank (21. März) erst im nächsten Monat erfolgen. In Washington wird die Schuldengrenze am 8. (erneut) erreicht werden. Da Trump es sich mit den Demokraten vollständig verdorben hat, könnte es sehr ungemütlich werden, insbesondere wenn er die Verhandlungen weiter an Immigration und Gesundheitsvorsorge für Kinder knüpft. In Europa sollte es deutlich ruhiger laufen, doch in Frankreich hat das Parlament bis zum 15. Zeit, um Macrons umfassende Arbeitsmarktreform in Gesetze umzusetzen. Offensichtlich wäre eine erfolgreiche Umsetzung für Frankreich und Europa sehr positiv. Am wichtigsten für unsere Anlageklasse ist, dass die Volatilität bei Zinsen, Währung und Aktien abnimmt. Sollten die Renditen für Staatsanleihen weiter steigen, werden auch Euro Investment Grade (IG) Anleihen weiter leiden. Dies könnte zu Abflüssen bei Publikumsfonds und institutionellen Fonds führen. Zumindest war es so in der Vergangenheit, aber nach Jahren aggressiver globaler quantitativer Lockerung läuft nichts mehr nach dem Lehrbuch. Anleger verfügen weiterhin über hohe Mengen an Liquidität und haben Probleme, Anlageklassen zu finden, in denen die Bewertungen nicht aufgebläht sind oder sich auf historischen Höchstständen befinden. Dies ist ein sehr starkes Argument, warum Euro IG Anleihen jeglichen Sturm überstehen könnten und keinen großen Abflüssen gegenüberstehen sollten. Erfahrene Anleger wissen, dass Euro IG ein relativ „sicherer Hafen“ ist, insbesondere in Zeiten von gesundem Wachstum in Kombination mit einer bisher nicht gekannten starken Unterstützung in Form von aggressiven Ankäufen seitens der EZB. Es gilt gemeinhin, dass der Gesamtertrag bei Euro IG äußerst selten negativ ausfällt. Tatsächlich ist dies nur drei Mal vorgekommen, und der schlimmste Fall war das Jahr 2008 (-3,28 %, im folgenden Jahr kamen wir auf ein Plus von 14,9 %).

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12.2017:

Aktuelle Positionierung

Wir haben das Risiko im Portfolio im Verlauf des Dezembers etwas gesenkt. Wir verringerten unser Engagement in länger laufenden Corporate Hybrids, insbesondere bei deutschen und französischen Werten. Wir nahmen auch das Engagement in nachrangigen Finanztiteln zurück, sowohl bei Tier-2- als auch Additional-Tier-1-Anleihen. Auch hier handelte es sich zumeist um länger laufende Titel. Da uns die Aussichten sowohl bei amerikanischen als auch europäischen Banken im kommenden Jahr weiterhin gefallen, erhöhten wir den Anteil an erstrangigen Banken. Außerdem verringerten wir das Engagement in enger notierenden, länger laufenden Anleihen, die für das CSSP infrage kommen, und tauschten diese in Anleihen mit kurzen bis mittleren Laufzeiten, die in einer weiteren Spanne gehandelt werden und die von Emittenten stammen, die uns gefallen. Diese Anleihen erfreuen sich sehr hoher Nachfrage, und es gestaltete sich recht schwierig, Angebote zu finden, da der Dezember erneut ein einfacherer Monat für Verkäufer als für Käufer war. Im Verlauf des Monats kam es zu recht guten Zuflüssen, was natürlich unseren Bedarf an Anleihen erhöhte. Auch in diesem Monat verringerten wir das Engagement in Unternehmensanleihen in US-Dollar auf 6,5 %. Dies ist der tiefste Stand überhaupt, Grund hierfür sind die äußerst hohen Absicherungskosten von US-Dollar in Euro. Wir trennen uns ebenfalls von einigen unserer Hochzinsanleihen in Euro und stehen nun nur bei etwa 1,5 %. Das Übergewicht in den Schwellenländern wurde beibehalten. Trotz dieser kleineren Anpassung bleiben unsere Übergewichtungen weitestgehend die gleichen, aber wir halten nun weniger Risiko am langen Ende und in nachrangigen Papieren. Wir beginnen das Jahr 2018 mit einem recht sportlichen Risikoanteil im Portfolio, da unserer Meinung nach die Renditejagd auf kurze bis mittlere Sicht die Märkte weiterhin bestimmen wird.

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Rückblick

Die beste Entscheidung auf Einzeltitelebene war, eine Anleihe nicht zu halten. Dabei handelt es sich um das Unternehmen Steinhoff, das im Dezember etwa 43 Punkte nachgab. Im ruhigen Monat Dezember, in dem die Renditespannen tatsächlich unverändert blieben, stach kein Sektor oder keine Region neben Steinhoff heraus. Deutsche Invest Euro Corporate Bonds gab im Dezember 0,3 % nach und spiegelte damit die Entwicklung des Index, der ebenfalls mit 0,3 % im Minus war, wider. Es macht mehr Freude, das gesamte Jahr für das Portfolio als auch für den Euro Investment Grade (IG) Index, den ICE BofAML Euro Corporate Index, zu betrachten. Finanzwerte (-39 BP) lagen über das Jahr deutlich vor Nicht-Finanzwerten (-28 BP). Treiber waren geringere politische Risiken in Europa, wenig Neuemissionen aus diesem Sektor und der hohe Anteil von nachrangigen Anleihen in diesem Segment. Im Jahr 2017 wurde Risiko gesucht. Nicht-Finanzwerte und erstrangige Finanzwerte verengten sich um 21 BP, während nachrangige Finanzwerte um 89 BP enger wurden. Die Spannen bei Nicht-Finanzwerten (Corporate Hybrids) im nachrangigen Bereich wurden um 111 BP enger. Wenig überraschend handelte es sich bei den besten Sektoren um Energie (Öl und Gas), gefolgt von Rohstoffen (Metalle und Minenwerte) und Versorgern, da die ersten beiden von anhaltenden Verbesserungen in ihren jeweiligen Sektoren aufgrund steigender Rohstoffpreise profitierten. Den Versorgern kamen ein großer Anteil an nachrangigen Anleihen als auch mehrere gute Einzeltitelentwicklungen zugute. Auf Länderebene lag Portugal vorn, nachdem es 2017 den vollen Investment-Grade-Status zurückerhalten hatte. Italien lag in Europa an zweiter Stelle. Hier wirkte sich ein geringer wahrgenommenes politisches Risiko und die endlich gelösten Probleme im schwächelnden Bankenbereich positiv aus. Der Fonds (FC-Anteilsklasse) erzielte 3,3 % und endete das Jahr mit einem Vorsprung von 0,95 % vor seiner Benchmark nach Abzug von Kosten.

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Ausblick

Solange die Alternativen im festverzinslichen Euro-Investment-Grade (IG) Bereich so eingeschränkt wie zurzeit bleiben, sollten die Zuflüsse in die Assetklasse anhalten. Die offensichtliche Kernfrage ist, was passieren wird, wenn die EZB das Asset Purchase Programme (APP), darunter das Corporate Sector Purchasing Programme (CSPP), einstellt? Dies könnte bereits im September geschehen und zu einem vorgelagerten Renditeanstieg bei europäischen Staatsanleihen führen und damit Gesamtertrag und Renditespannen beeinflussen. Verschiedene Faktoren lassen ein nicht zu schlechtes Jahr für Euro IG erwarten. Die Wirtschaft der EU wächst, aber die vorhandene Kapazität ist immer noch riesig, die Kosten für Absicherung des US-Dollar drängen europäische Investoren in den Euro und begrenzen die Menge der Neuemissionen von US-Unternehmen in Euro. Politische Unruhen, vor allem die allgemeinen Wahlen in Italien, werden die Anleiheankäufe der EZB weiterhin hoch ausfallen lassen und die Renditen der Bundesanleihen niedrig halten. Zu Beginn des Jahres wird es wie immer zu einem bewegten Monat kommen, in dem institutionelle Anleger ihre Gelder an den Markt bringen. Dies wird unweigerlich zu einer Masse von Neuemissionen führen, was tendenziell zu etwas Volatilität bei den Spannen führt. Die Direktoriumsmitglieder der EZB werden am 25. zusammenkommen. Dort gibt es keine Veränderung, aber wie üblich wird es sich lohnen, die Pressekonferenz zu verfolgen. Zwei Tage vorher kommt die Bank of Japan zusammen. Hier wird es interessant zu sehen sein, ob die Zentralbank ihre Ziele für die Staatsanleihenrendite angesichts des Anstiegs der Inflation und der Verflachung der Kurve beibehalten wird. Mit dem 23. beginnen die Neuverhandlungen über das NAFTA-Abkommen. Dessen Ergebnis ist äußerst entscheidend für die USA, Kanada und Mexiko, wird aber auch zeigen, wie weit der Protektionismus der Trump-Regierung geht. Am 22. werden die USA (wieder) die Schuldenobergrenze erreichen.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft Deutsche Asset Management S.A.
Investmentgesellschaft Deutsche Invest I SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 05.12.2017
Fondsvermögen 1.988,55 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 0,00 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00

Kosten

Ausgabeaufschlag[2] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2017)
0,060%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,000%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2017 0,060%

Steuer- und Ertragsdaten

Zwischengewinn[3] EUR

Details & Historie

Kennzahlen (3 Jahre) [4]

Volatiltät N/A
Maximum Drawdown N/A
VaR (99% / 10 Tage) 1,00%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) N/A
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 9,09%
Maximal verliehener Anteil[5] 11,17%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 109,52%
Erträge aus Wertpapierleihe[6] N/A

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 0,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 0,00% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

3. Bei der Ermittlung des Zwischengewinn-Werts wurde ein Ertragsausgleich berücksichtigt.

4. Stand: 31.05.2018

5. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

6. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

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Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der Deutschen Asset Management angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die Deutsche Asset Management übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 1,367% p.a.
davon laufende Kosten 0,740% p.a.
davon Transaktionskosten 0,627% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 21.06.2018

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der Deutsche Asset Management Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der Deutsche Asset Management S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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