Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Unternehmensanleihen EUR

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 2.542,61 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 31.05.2021)
Lipper Leaders (Stand: 31.05.2021)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 29.07.2021)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 1,14% -
3 Monate 1,5% -
6 Monate 0,95% -
Laufendes Jahr 0,72% -
1 Jahr 4,21% 4,21%
3 Jahre 10,75% 3,46%
Seit Auflegung 9,79% 2,59%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 29.07.2021)[1]


Zeitraum Netto Brutto
29.07.2020 - 29.07.2021 4,21% 4,21%
29.07.2019 - 29.07.2020 -0,09% -0,09%
29.07.2018 - 29.07.2019 6,38% 6,38%
05.12.2017 - 29.07.2018 -0,87% -0,87%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 30.06.2021)[1]

Verizon Communications Inc. 1,60
Société Générale S.A. 1,60
Caixabank S.A. 1,50
BNP Paribas S.A., Paris 1,50
Volkswagen International Finance N.V. 1,30
Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main 1,20
The Goldman Sachs Group Inc. 1,20
ENI S.p.A. 1,10
Bayer AG 1,10
Euronext N.V. 1,00

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

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  • DWS Invest Euro Corporate Bonds GBP CH RD
    LU1322113371 / DWS2EF

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds SEK LCH
    LU1322113611 / DWS2EH

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Im Juni haben wir das Gesamtrisiko im Portfolio leicht erhöht, vor allem weil die Maßnahmen der EZB und die auf steigende Kurse setzende Aktivität der Anleger mit einem Verhältnis von fast 2:1 zwischen Käufern und Verkäufern unsere Überzeugung bestärkten, dass es ein starker Sommer wird. Die mit Abstand größte Risikoerhöhung erfolgte im Gesundheitswesen, wo wir Anleihen mit langer Laufzeit aufnahmen. Zudem reduzierten wir unsere starke Untergewichtung bei Öl & Gas, da der Sektor im bisherigen Jahresverlauf weiterhin zurückgeblieben ist und wir nicht zu untergewichtet sein wollten, falls er sich erholen sollte. Schließlich fügten wir noch ein wenig Risiko über nachrangige Nicht-Finanzwerte hinzu. Die größte Reduzierung erfolgte im Bereich Finanzdienstleistungen, wo wir nach einer sehr guten Wertentwicklung im Juni bei mehreren Positionen Gewinne mitnahmen.

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Ausblick

Wir können wahrscheinlich einen, selbst für den Juli, sehr ruhigen Sommermonat erwarten, aber es stehen einige bedeutende Ereignisse an, die die Ruhe stören und die Märkte verstimmen könnten. Die EZB wird am 22. tagen, wobei keine Änderungen erwartet werden; der Markt wird mit Spannung die Pressekonferenz verfolgen, um zu sehen, ob Frau Lagarde weiterhin einen extrem expansiven Ton anschlägt. Das FOMC kommt am 28. zusammen Jegliche Veränderungen am Dot-Plot-Diagramm oder Hinweise darauf, wie hartnäckig der Inflationsdruck ist, wird man genau beobachten. Auch die US-Fiskalpolitik bleibt ein heißes Thema, wenngleich sich die Aufmerksamkeit in den USA auch auf díe Ferienzeit richtet. Es ist alles andere als sicher, ob das Infrastrukturpaket sowohl den Senat als auch das Repräsentantenhaus passieren wird. Eine großes F&E-Programm zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China und/oder der American Families Plan könnten die Unterstützung der Demokraten finden, aber jede Hilfe von den Republikanern bei diesen Plänen scheint weit entfernt. Die Berichtssaison für das 1. Halbjahr wird wie gewohnt mit den US-Megabanken beginnen, und die Erwartungen sind hoch. Die Analysten rechnen mit einer Gewinnsteigerung von 7,3 % bei den Unternehmen im S&P. Dies ist der größte erwartete Anstieg, seit das Finanzdatenunternehmen Factset im Jahr 2002 begann, die Schätzungen zu dokumentieren.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds verzeichnete einen guten Monat und erzielte eine Rendite von fast 0,6 %, womit er die Benchmark um 15 Bp. übertraf und nach den ersten sechs Monaten des Jahres nun bei 60 Bp. liegt. Der aktive Beitrag verteilte sich gleichmäßig auf Finanzwerte und Nicht-Finanzwerte, und interessanterweise gab es im Fonds keinen Sektor mit negativem Beitrag. Der beste Sektor waren die Banken, wo unser Engagement im nachrangigen Bereich in Lower-Tier-2- und Additonal-Tier-1-Anleihen positiv zur Wertentwicklung beitrug. Diese beiden nachrangigen Segmente erlebten ihren zweitbesten Monat des Jahres. Zweitbester Sektor war der Finanzdienstleistungssektor, in dem wir derzeit am stärksten übergewichtet sind. Praktisch alle Teile des Sektors schnitten gut ab, einschließlich einiger HY-Anleihen, die stark nachgefragt waren. Bei den Nicht-Finanzwerten lag Gesundheitswesen vorn, und die Entscheidung, länger laufende Anleihen aus diesem Sektor hinzuzufügen, zahlte sich aus. Die positive Wertentwicklung kam nicht nur aus den von uns übergewichteten Sektoren, sondern auch aus den Bereichen Automobil- und Zulieferindustrie, Lebensmittel & Getränke und Versorger, wo wir untergewichtet sind. Der schlechteste Sektor war Öl & Gas, in dem wir am stärksten untergewichtet sind und der sich im Vergleich zur Benchmark seitwärts bewegte.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index entwickelte sich im Juni gut, da die Anleger damit beschäftigt waren, sicherzustellen, dass sie voll investiert in die Sommermonate gehen. Der Index erzielte 0,42 % und übertraf europäische Staatsanleihen um 0,23 %. Wir wurden um 2 Bp. gegenüber Staatsanleihen enger. Dies fühlte sich aber viel ausgeprägter an, denn es waren wieder risikoreichere höher verzinsliche Papiere, welche die Richtung vorgaben, und nach einigen Monaten der Schwäche zeigten Anleihen mit längeren Laufzeiten eine überdurchschnittliche Wertentwicklung. Die Trendwende bei Anleihen mit langer Laufzeit begann bereits Ende Mai, erhielt aber durch die auf geldpolitische Lockerung hindeutenden Aussagen nach der EZB-Sitzung zusätzlichen Auftrieb. Die Neuemissionsaktivitäten fielen im Juni etwas geringer als gewöhnlich aus, da nur EUR 32,4 Mrd. im Nicht-Finanzbereich begeben wurden. Die Emissionen stießen auf großes Interesse (um eben voll investiert zu sein), und trotz der oft aggressiven Verengung gegenüber den anfänglichen Preisindikationen war die Wertentwicklung im Allgemeinen gut. Im High Yield (HY)-Segment stand mit EUR 17,75 Mrd. das bisher größte Emissionsvolumen in einem Monat zu Buche, und die Wertentwicklung war noch besser als im Investment Grade-Segment – die Anlageklasse scheint von hohen institutionellen Zuflüssen zu profitieren. Betrachtet man die Sektoren, so war Gesundheitswesen überraschenderweise der Sektor mit der besten Wertentwicklung. Damit war es der erste Monat, in dem ein risikoarmer nicht-zyklischer Sektor vorne lag. Der Hauptgrund dafür ist, dass dies der Sektor mit dem höchsten Anteil an Anleihen mit längeren Laufzeiten (10 Jahre und länger) ist. Abgesehen vom Gesundheitswesen sticht kein Sektor wirklich hervor, da alle im Laufe des Monats etwas enger wurden.

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Vorherige Kommentare

05.2021:

Aktuelle Positionierung

Wir hielten das Gesamtrisiko im Portfolio im Laufe des Monats unverändert, nutzten aber die Schwäche am Markt, um das Engagement in Sektoren zu erhöhen, die unserer Meinung nach relativ günstig geworden sind und mittelfristig Chancen bieten könnten. Die größte Umschichtung im Risiko erfolgte in Rohstoffen, bei denen wir zwei High-Yield-Titel hinzufügten. Im Gegenzug reduzierten wir das Engagement in Chemie und hielten Grundstoffe fast unverändert. Wir gingen zu einer Übergewichtung (UW) in der Automobil- und Zulieferindustrie über, kehrten aber zu einer Untergewichtung (UW) in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie zurück, indem wir Anfang des Monats Gewinne aus Brauereien mit langer Laufzeit mitnahmen, und reduzierten unser UW im Bereich Körperpflege- und Haushaltswaren weiter (Tabak). In Reisen und Freizeit reduzierten wir unsere High-Yield-Positionen, nahmen aber eine Fluggesellschaft über Neuemissionen auf. Schließlich erhöhten wir unser OW im Gesundheitswesen, nachdem wir es in den Vormonaten reduziert hatten. Die langen Laufzeiten im Gesundheitswesen gehörten zu den Papieren mit der schlechtesten Wertentwicklung. Wir nutzten dies, um dem Portfolio günstige Papiere mit hohem Rating hinzuzufügen. Auf der Finanzseite gab es keine größeren Veränderungen in der Positionierung, außer dass wir das OW in Finanzdienstleistungen über Neuemissionen erhöht haben. Über die Sommermonate sind wir etwas konstruktiver für € IG (Investment Grade) geworden. Die starke Erholung an unseren Märkten in der letzten Maiwoche ist sehr ermutigend. Wir denken, dass diese durch die Erholung bei Staatsanleihen der Peripherieländer und Frankreichs gegenüber deutschen Bundesanleihen ausgelöst wurde sowie durch die Erkenntnis, dass es nicht mehr so viele Emissionen geben wird, bevor es ab der zweiten Julihälfte an den Märkten vollkommen ruhig wird. Letzteres ließ institutionelle Anleger aktiv werden. Es könnte am 10. eine (zu sehr) auf geldpolitische Straffung hindeutende Erklärung der EZB geben.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds Fonds kam durch den schwierigen, volatilen Monat mit einer um 0,1 % besseren Wertentwicklung gegenüber dem Vergleichsindex, sodass das Portfolio seit Jahresbeginn um 0,45 % zugelegt hat. In Anbetracht der Tatsache, dass jedes Segment und jeder Sektor im Index den Monat weiter beendete, hatten wir mit unserer Auswahl in diesem Monat zweifelsohne ein gutes Händchen. Unsere Allokation in Anleihen mit BBB- und BB-Rating brachte den größten Beitrag zur überdurchschnittlichen Wertentwicklung, wobei ein paar einzelne Namen herausstachen. Dazu gehörten spanische und französische Banken sowie Schwellenländer-Emittenten aus dem Telekommunikations- und Industriesektor. Wir profitierten auch von einer starken Untergewichtung in Namen aus den Sektoren Automobile und Immobilien. Der größte negative Beitrag kam von einer Neuemission vom Monatsanfang. Am besten schnitt der Industriesektor ab, dicht gefolgt von Banken und Immobilien. Wir behalten die Übergewichtung in allen Dreien bei. Der schlechteste Sektor waren Versorger, in dem Papiere mit längerer Laufzeit unter Druck standen, und Verbraucherdienstleistungen, in denen wir ein UW haben. Interessanterweise scheint unser OW im Gesundheitswesen (das wir kürzlich reduziert haben) keinen großen Einfluss auf unsere Wertentwicklung im Mai gehabt zu haben, obwohl es einer der Sektoren mit den längsten durchschnittlichen Laufzeiten ist. Schließlich haben wir doch einen Dämpfer von Anleihen mit langer Laufzeit bekommen, und zwar nicht nur aus dem Versorgungssektor. Das Laufzeitensegment von mehr als 15 Jahren brachte den einzigen negativen Beitrag im Vergleich der verschiedenen Laufzeiten.

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Ausblick

Alle Augen werden auf die Zentralbanksitzungen im Juni gerichtet sein und nach Hinweisen auf Änderungen oder Rückführungen der Konjunkturprogramme Ausschau halten. Die EZB trifft sich am 10., und nach den zurückhaltenden Kommentaren der EZB-Mitglieder im Mai zu urteilen, könnte jegliche Straffung den Markt potenziell verunsichern. Das FOMC (Federal Open Market Committee) kommt am 16. zusammen; hier ist der Konsens, dass wir keine Änderungen sehen werden und dass diese erst zum Symposium in Jackson Hole Ende August kommen werden. Die jüngste Stärke der Ölpreise wird dem OPEC-Treffen am Monatsersten zusätzliche Bedeutung verleihen. Das erste Gipfeltreffen zwischen Biden und Putin wird am 16. auf neutralem Boden in Genf stattfinden. Das Verhältnis zwischen den Ländern ist seit dem Ende der Trump-Regierung deutlich abgekühlt. Der 47. G7-Gipfel findet in Cornwall statt, Klimawandel und Pandemie werden auf der Tagesordnung stehen und ein Vorstoß zur Regulierung von Kryptowährungen wird wahrscheinlich auch dabei sein. Russland ist nicht eingeladen, aber Indien, Australien, Südkorea und Südafrika werden teilnehmen.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index zeigte im Monatsverlauf eine Spreadausweitung um 1 Bp. gegenüber Staatsanleihen (-7 Bp. YTD) und verlor -0,15 % an Gesamtrendite (-0,86 %). Angesichts der Volatilität der risikofreien Zinssätze hielten sich Unternehmensanleihen bemerkenswert gut und bewegten sich den ganzen Monat über praktisch seitwärts. Ich denke, der Hauptgrund für die Stabilität liegt darin, dass wir nicht mit Neuemissionen überschwemmt wurden und die Anleger eine Menge Liquidität gehortet hatten. Bei Nicht-Finanzwerten gab es 31 Mrd. € an Neuemissionen (YTD 146 Mrd. €, nahezu identisch mit 2019 (143 Mrd. €) und deutlich unter den 231 Mrd. € aus 2020), was relativ typisch für den Mai ist. Bei Hochzinsanleihen läuft die Emissionsmaschine immer noch auf Hochtouren. Nach dem umsatzstärksten April (14 Mrd. €) in der Geschichte erlebten wir den umsatzstärksten Mai (12 Mrd. €). Interessanterweise scheint es bei Hochzinsanleihen kaum Probleme zu geben, das Angebot zu absorbieren: Die Anlageklasse beendete den Monat 1 Bp. enger (YTD -52 Bp.). In den ersten vier Monaten des Jahres zeigte sich bei der Wertentwicklung ein klares Muster. Papiere mit höherem Risiko und höherer Rendite, wie z.B. nachrangige Anleihen oder hochzyklische erstrangige Papiere, schnitten Monat für Monat besser ab als nichtzyklische Titel mit enger Handelsspanne, da die Anleger nach Rendite suchten. Dies war im Mai nicht der Fall, da kein wirklicher Zusammenhang zwischen der Rendite oder dem wahrgenommenen Risiko des Emittenten und der Wertentwicklung erkennbar war. Duration und Wertentwicklung standen jedoch als Folge der Zinsbewegung in klarem Zusammenhang: Nicht-Finanzwerte mit Laufzeiten unter 7 Jahren wurden um 1 bis 2 Bp. weiter, im Segment von 10 Jahren und länger waren es indes 8 Bp. Die Anleger befürchteten einen weiteren Ausverkauf bei Staatsanleihen und verkauften ihre Anleihen mit der größten Zinssensitivität. Mit der Erholung der Zinsen war das lange Laufzeitensegment jedoch gefragt und erholte sich in den letzten Tagen des Mai etwas.

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04.2021:

Aktuelle Positionierung

Wir nutzten den starken Markt im April, um das Gesamtrisiko im Portfolio weiter abzubauen, vor allem in Finanzwerten. Wir haben das Risiko vor allem deshalb gesenkt, um uns einen gewissen Spielraum zu verschaffen und Platz - und Liquidität - für die erwartete Emissionsflut zu schaffen, die normalerweise im Mai eintritt. In den letzten 10 Jahren waren Mai und September traditionell die aktivsten Monate bei Emissionen, und mit einer Vielzahl von Namen zur Auswahl sollten sich uns hoffentlich einige gute Chancen bieten. Wir verringerten die große Übergewichtung (OW) im Bereich Finanzdienstleistungen und verringerten das OW in erstrangigen Banken. Zudem reduzierten wir das OW in Immobilien. Im Nicht-Finanzbereich erfolgte der größte Risikoabbau in Konsumgütern, bei denen wir uns von dem Großteil unserer Titel aus dem Tabakbereich trennten. Konsumgüter (mit Ausnahme von Pkws) sind neben Öl und Gas nun unsere größten Untergewichtungen (UW), und das Portfolio wird langsam aber sicher ESG-konformer. Verbraucherdienstleistungen waren ein weiterer Sektor, in dem wir das Risiko verringerten, da wir nach der guten Wertentwicklung in Teilen des Sektors Gewinne mitnahmen.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte einen relativ guten Monat. Mit einer Rendite von 0,2 % übertraf er die Benchmark um 17 Bps. Der Großteil der Wertentwicklung kam von Finanztiteln, insbesondere von erstrangigen und nachrangigen Banken, für die der Monat aufgrund ihrer nahezu rekordverdächtigen Gewinne sehr gut verlief. Interessanterweise trug auch die Tatsache, dass wir keinen einzigen chinesischen Vermögensverwalter im Portfolio hatten, zu unserer stark überdurchschnittlichen Wertentwicklung bei Finanzwerten bei. Immobilien brachten den zweitgrößten Beitrag, trotz unserer Untergewichtung in Einkaufszentren, die im April kräftig zulegten. Versorger und Gesundheitswesen waren überraschenderweise die besten Nicht-Finanzsektoren, obwohl keiner der beiden Sektoren einen guten Monat hatte. Der Abbau der Namen mit engeren Spreads und längeren Laufzeiten in beiden Sektoren unter Beibehaltung einiger bislang schwacher Papiere scheint sich ausgezahlt zu haben. Der Konsumgütersektor war unser schlechtester Sektor, da der positive Beitrag von Pkws nicht ausreichte, um die negative Entwicklung im Getränkesektor auszugleichen, wo sich einige Neuemissionen mit schwachen Emissionskursen negativ auf den gesamten Sektor auswirkten. Tatsächlich bezeichnend für den Monat und das Jahr ist, dass fast die gesamte Outperformance von den Segmenten im Portfolio mit niedrigerem Rating stammt, mit sehr geringen Beiträgen zur Wertentwicklung von Namen, die mit A oder besser bewertet sind.

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Ausblick

Weder bei der EZB noch beim Federal Open Market Committee (FOMC) sind im Mai Sitzungen geplant. Die Parlamentswahl in Schottland findet am 6. Mai statt. Die Scottish National Party (SNP) von Nicola Sturgeon hat sich verpflichtet, nach dem Brexit auf ein neues Unabhängigkeitsreferendum zu drängen. Die SNP hatte ihre absolute Mehrheit bei der Wahl im Jahr 2016 verloren, und es scheint sehr unwahrscheinlich, dass sie sie zurückerlangen wird. Damit wird das Vereinigte Königreich wohl keinen Landesteil verlieren. Die wahrscheinlich beste Quartalsberichtsaison der Unternehmen seit mehr als einem Jahrzehnt wird zu Ende gehen. Gilt dann die Devise „Sell in May and stay away“?

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Rückblick

Wie bereits erwähnt, war der April ein ziemlich starker Monat für Euro IG (Investment Grade). 6 Bps enger gegenüber Staatsanleihen (-8 Bps YTD) und eine Überrendite von 0,4 % (0,78 % YTD) machen ihn zum bisher besten Monat des Jahres 2021. Im Vergangenheitsvergleich erscheinen die monatlichen Zahlen für 2021 nicht beeindruckend, aber es wurde allgemein erwartet, dass es in so einem an Liquidität reichen Umfeld mit bereits engen Spreads nur langsam vorgehen würde. Angebot und Nachfrage kamen im April aus dem Gleichgewicht, als wir nur 16 Mrd. € an Emissionen im Nicht-Finanzbereich sahen, verglichen mit 33 Mrd. € im Monatsdurchschnitt im 1. Quartal. In Kombination mit einer sehr aktiven Zentralbank, die jede Woche rund 1,4 Mrd. € kaufte, kam es zu einer Knappheit von (investierbaren) Papieren. Wenn auch nicht mehr so ausgeprägt wie in den ersten drei Monaten des Jahres, ist es nach wie vor offensichtlich, dass sich risikoreichere und höher rentierende Segmente besser entwickeln als risikoarme und niedrig rentierende Segmente. So wurden beispielsweise vorrangige Anleihen aus dem Nicht-Finanzbereich und vorrangige Anleihen aus dem Finanzbereich um 6 bzw. 5 Bps enger, während nachrangige Anleihen aus dem Nicht-Finanzbereich und dem Finanzbereich den Monat mit einer Verengung von 9 bzw. 10 Bps beendeten. Betrachtet man die Ratings, so wurden Titel mit AA-Rating 3 Bps enger, mit BBB 7 Bps und mit BB um 16 Bps (alle aus dem Nicht-Finanzbereich, aber das gleiche Bild zeigt sich auch im Finanzbereich.) Wie in den Vormonaten waren nachrangige Versicherungspapiere (-13 Bps) der Sektor mit der besten Wertentwicklung im IG-Bereich. Immobilien (-12 Bps) setzten ihren guten Lauf im April fort, da die Betreiber von Einkaufszentren von den positiven Impfnachrichten in der Eurozone und dem erwarteten Anstieg des Konsums profitierten. Die schlechtesten Sektoren waren wieder die Sektoren mit geringem Risiko und engen Spreads wie Gesundheitswesen, Telekommunikation und Konsumgüter.

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03.2021:

Aktuelle Positionierung

Wir haben das Gesamtrisiko im Portfolio im März leicht verringert, und zwar bei Banken (wo wir ein beträchtliches OW hatten), da viele erstrangige Bankentitel allmählich teuer erscheinen. Aus dem gleichen Grund gingen wir auch bei erstrangigen Versicherungspapieren von OW auf Marktgewicht. Wir senkten über Neuemissionen das UW in nachrangigen Versicherungstiteln. Außerhalb des Finanzbereichs erfolgte unsere größte Reduzierung bei Verbraucherdienstleistungen, wo wir uns von einigen Titeln aus dem Medienbereich trennten. Zudem nahmen wir Reduzierungen in den Bereichen Technologie und Gesundheitswesen vor. Die meisten anderen Sektoren blieben in puncto Risiko unverändert, da wir sicherstellten, vor dem Kauf einer neuen Anleihe oder der Beteiligung an einer neuen Emission eine Position mit ähnlichen Merkmalen zu verkaufen. Zu Beginn des zweiten Quartals des Jahres sind unsere Einschätzungen optimistischer, entsprechend haben wir ein erhöhtes Risikoniveau im Portfolio beibehalten. Nach einem März, in dem uns Neuemissionen praktisch aufgezwungen wurden, wird der April mit ziemlicher Sicherheit deutlich weniger Anleihen bringen, da dort die Osterfeiertage liegen, gefolgt von der sog. „Blackout-Periode“ vor der Bekanntgabe der Zahlen des ersten Quartals. Darüber hinaus erwarten wir nach den Ankündigungen auf der jüngsten Sitzung des EZB-Rats eine im zweiten Quartal deutlich aktivere EZB.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds erzielte im März ein Plus von 0,2 % und lag damit leicht vor seiner Benchmark. Der März war zweifelsohne ein schwieriger und volatiler Monat für das Portfolio, da wir besonders in den ersten zwei Wochen von der Marktschwäche und schlecht laufenden Neuemissionen getroffen wurden. Was die Einzeltitel im Portfolio anbelangt, so wurde die Wertentwicklung hauptsächlich von Übergewichtungen (OW) bei Emittenten mit geringerem Risiko belastet – jedoch nicht ausschließlich, da einige idiosynkratische Ereignisse uns ebenfalls positiv wie negativ beeinflusst haben. Der mit großem Abstand beste Sektor war der Bankenbereich, da wir von unserem Engagement sowohl in Lower-Tier-2-Anleihen als auch insbesondere in CoCo-Anleihen profitierten, die sich im Monatsverlauf gut entwickelten. Unser OW in bestimmten spanischen und britischen Titeln brachte ebenfalls einen positiven Beitrag, aber wir profitierten auch von der Untergewichtung (UW) in einigen der enger werdenden Banknamen. Immobilien, in denen wir ein OW aufweisen, trugen ebenfalls positiv zur Wertentwicklung bei, da der Sektor einen recht guten Monat mit wenigen Neuemissionen erlebte. Der Bereich Versicherungen, in denen wir ein UW halten, wirkte sich leicht negativ aus. Außerhalb des Finanzbereichs kamen unsere stärksten Titel aus den Bereichen Telekommunikation (wo wir ein UW in den engen europäischen und ein OW in den deutlich weiter handelnden nicht-europäischen Titeln aufweisen) und Verbraucherdienstleistungen, wo sich unser OW im Einzelhandel und in der Reise- und Tourismusbranche (in denen der Monat gut für Eisenbahnen und Online-Reisebüros lief) positiv auswirkte. Gesundheitswesen war unser schlechtester Sektor, was vor allem an seinem risikoarmen Profil liegt.

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Ausblick

Im April scheint nicht viel auf der Agenda zu stehen, abgesehen von den Ergebnissen des ersten Quartals und hoffentlich einigen echten Fortschritten bei der verpfuschten Impfkampagne der EU. Die EZB wird am 22. und die Federal Reserve am 28. zusammenkommen. Für die US-Notenbank wird der Fokus wieder auf den „Dots“, d.h. den Zinsprojektionen der Mitglieder, liegen. Werden sie weiterhin von unveränderten Zinssätzen bis Ende 2023 ausgehen, oder wird die jüngste Serie sehr guter Konjunkturindikatoren auf Makroebene eine Wende in Richtung früherer Zinserhöhungen bewirken? Den Auftakt zu den Q1-Ergebnissen machen die US-Mega-Banken am 14.Die Credit Suisse wird am 23. berichten.

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Rückblick

Im März war das Neuemissionsvolumen überraschend groß. Es wurden 44,4 Mrd. € in Nicht-Finanzwerten begeben, was den drittstärksten März aller Zeiten markiert. Man könnten vermuten, dass die Unternehmen vor weiteren Zinsschwankungen auf den Markt drängten, um sich einen niedrigeren Kupon zu sichern, falls die Renditen weiter steigen. Bis auf wenige Ausnahmen lieferten die Neuemissionen eine schlechte Wertentwicklung und ihre Spreads waren durchweg weiter. Die Schwäche des Erstemissionsmarktes wirkte sich negativ auf den Sekundärmarkt aus, da die Anleger Platz für die Neuemissionen zu schaffen suchten. Der ICE BofA Euro Corporate Index wurde um nur 2 Bp. gegenüber Staatsanleihen weiter, aber gefühlt war die Entwicklung deutlich schlechter, da risikoarme, eng handelnde Namen fast unmöglich zu verkaufen waren. Ganz am Ende des Monats drehte der Markt innerhalb von ein bis zwei Börsensitzungen. Die verstärkte Aktivität der EZB, stabilere Staatsanleihen und möglicherweise die Erkenntnis, dass es im April nicht viele Emissionen geben wird, hatten einen positiven Effekt. Bei einer detaillierten Betrachtung der Wertentwicklung im März zeigt sich erneut deutlich, dass die Jagd nach Rendite den Euro-Investment-Grade (IG)-Markt in diesem Monat dominierte. Nachrangige Papiere, insbesondere aus dem Versicherungsbereich, brachen in diesem Monat aus und wurden um 14 Bp. enger, während erstrangige Versicherungspapiere um 2 Bp. weiter wurden. Lower-Tier-2-Papiere von Banken (-3 Bp.) und Contingent Capital (CoCo)-Anleihen wurden um 8 Bp. enger, erstrangige Bankentitel hingegen um 2 Bp. weiter. Im Nicht-Finanzbereich war das Bild identisch: Der nachrangige Bereich (-13 Bp.) übertraf den erstrangigen Bereich (-1 Bp.) deutlich. Die Sektoren Energie (+1 Bp.), Konsumgüter (+1 Bp.) und Gesundheitswesen (0 Bp.) entwickelten sich erneut vergleichsweise schwächer. Für Energie ist es (anders als bei Aktien) im bisherigen Jahresverlauf am schlechtesten gelaufen.

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02.2021:

Aktuelle Positionierung

Wir haben das Gesamtrisiko im Portfolio im Februar erneut und nahezu über alle Segmente und Sektoren hinweg verringert. Dies betraf nachrangige Finanzwerte wie auch Nicht-Finanzwerte. Wir behielten ein OW in Banken bei und beließen das UW in nachrangigen Versicherungen unverändert. Nachrangige Nicht-Finanzwerte wurden mit Fokus auf kürzere Laufzeiten auf fast neutral verringert. So haben wir etwas Spielraum zur Nutzung einer weiteren Verkaufswelle (die sehr wahrscheinlich kommen wird!). Wir erhöhten in nachrangigen Versorgern etwas das Risiko, da wir einen unser bevorzugten Werte günstig zu Ausverkaufspreisen erwerben konnten. Im erstrangigen Bereich haben wir eine deutliche Reduzierung des großen OW im Finanzdienstleistungssektor vorgenommen. Obwohl uns die weiten Bewertungen in Teilen des Sektors immer noch gefallen, haben wir uns zu einer Verringerung des Risikos entschlossen. Aus den gleichen Gründen haben wir im Immobiliensektor Gewinne mitgenommen, weil wir glauben, dass es in diesem Sektor weitere Emissionen geben wird. Wir haben immer noch ein OW in beiden Sektoren. Im Bereich erstrangiger Nicht-Finanzwerte haben wir das UW in Energie weiter abgebaut und Gewinne in Grundstoffen mitgenommen, insbesondere im gut gelaufenen Chemie-Bereich. In Grundstoffen haben wir immer noch ein OW. Die Risikoverringerung liegt nicht an einer weniger optimistischen Markteinschätzung unsererseits, sondern einfach daran, dass wir weitere Volatilität erwarten und die Möglichkeit zum Risikoaufbau haben wollen, falls es zu einer echten Verkaufswelle kommt.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds überstand diesen volatilen Monat mit einem Verlust von beinahe 0,7 %, übertraf die Benchmark aber um 0,1 %. Der Großteil der überdurchschnittlichen Wertentwicklung wurde in den ersten drei Wochen des Monats erzielt. Die dann einsetzenden Zinsturbulenzen belasteten auch das Portfolio. Energie war der beste Sektor, bei dem sich der Abbau auf ein Untergewicht (UW) von Ende Januar auszahlte. Das UW im Bereich Reise und Freizeit brachte ebenfalls positive Beiträge zur Wertentwicklung, doch Verbraucherdienstleistungen insgesamt mit unserem Übergewicht (OW) im Einzelhandel belasteten die Wertentwicklung, insbesondere durch eine Neuemission. Das OW in Automobilherstellern war von Vorteil, da der Sektor aufgrund sehr guter Gewinne eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erzielte. Neben dem Einzelhandel war Gesundheitswesen der zweitschlechteste Nicht-Finanzsektor im Portfolio. Der Sektor leidet wahrscheinlich unter einem Überangebot und den allgemein engen Bewertungen. Schließlich trug unsere erhöhte Allokation in Hochzinsanleihen (HY) positiv zur Wertentwicklung bei, allerdings im Allgemeinen aufgrund der nicht vorhandenen Zinssensitivität des Segments. Bei den Finanzwerten belastete uns das OW im Immobilienbereich, in dem wir uns an einigen sich schlecht entwickelnden Neuemissionen beteiligt hatten. Hinzu kam die Korrektur bei einigen der nachrangigen Anleihen während des Ausverkaufs am Zinsmarkt. Auch Finanzdienstleistungen waren betroffen, insbesondere Spezialfinanzierungen. Banken und Versicherungen blieben im Vergleich zur Benchmark beinahe unverändert. Bei den Nicht-Finanzwerten wirkte sich unsere Untergewichtung (UW) in Verbraucherdienstleistungen, vor allem Reisen & Freizeit und Einzelhandel, negativ aus, da der Sektor trotz des EU-Impfstoffdebakels enger wurde. Der beste Sektor war Technologie. Darauf folgten Grundstoffe, wo sich unser OW in Metallen & Bergbau auszahlte. Versorger (OW) und Öl & Gas (OW) brachten ebenfalls einen positiven Beitrag zur Wertentwicklung

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Ausblick

Nach den Turbulenzen am Zinsmarkt wird sich ein Großteil der Aufmerksamkeit auf die Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) am 17. Juni richten, wo (wie erwähnt) das Dot-Plot-Diagramm zeigen wird, ob eines der Mitglieder eine frühere Zinserhöhung als wie aktuell vorgesehen im Jahr 2023 für notwendig hält. Darüber hinaus könnte jedes Wort über ein Zurückfahren der aktuellen Konjunkturprogramme verheerende Folgen haben. Die EZB wird am 11. tagen, und obwohl niemand irgendwelche Änderungen erwartet, lohnt es sich, Ausschau nach Hinweisen zu halten, warum das Pandemie-Kaufprogramm (PEPP) im Februar weniger aktiv war und ob die Bank einen „grüneren" Ansatz bei ihren Investitionen oder in anderen Bereichen verfolgen wird. Mehrere Mitglieder haben sich zum Thema nachhaltiges Investieren und CO2-Einsparung im Jahr 2021 geäußert. Es muss wohl nicht gesagt werden, dass weitere schlechte Nachrichten zum Thema EU-Impfstoffdebakel wahrscheinlich negative Auswirkungen auf die Anlegerstimmung haben werden. Das 1,9-Billionen-Dollar-Konjunkturpaket der Biden-Regierung wird in der ersten Märzwoche im Senat zur Debatte stehen. In den Niederlanden finden am 17. Parlamentswahlen statt. Die Regierung von Premierminister Rutte ist im Januar zurückgetreten, und möglicherweise könnte der Europaskeptiker und Populist Geert Wilders oder Thierry Baudet die etablierte Partei ins Wanken bringen. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie sich am Ende gegenseitig Stimmen wegnehmen.

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Rückblick

In vielerlei Hinsicht ähnelte der Februar dem Januar, da der Monat nach der ausgeprägten Schwäche Ende Januar stark begann, bevor gegen Ende des Monats eine Verkaufswelle einsetzte. Dank des guten Starts beendete der ICE BofA Euro Corporate Index den Monat mit einer um 4 Bp. geringeren Differenz zu Staatsanleihen. Aufgrund der Korrektur bei Staatsanleihen verzeichnete der Index zum ersten Mal seit 2019 den zweiten Monat in Folge eine negative Gesamtrendite (-0,78 %, YoY -0,91 %). Ähnlich wie im Januar gab es nicht viele echte Verkäufe, und wieder versuchten die Händler, durch Shorten von nachrangigen Nicht-Finanzwerten und Versicherungsanleihen sowie bei den jüngsten Neuemissionen die Spreads auf weitere Stände zu treiben. Die Stabilisierung am letzten Tag des Monats kam von Seiten der Versicherungs- und Pensionsfonds, die die Neuemissionen sowie nachrangige Nicht-Finanztitel kauften und damit den Markt stützten. Die Neuemissionen lagen im Februar mit 24 Mrd. € leicht unter dem 5-Jahres-Durchschnitt, und wir gehen weiterhin davon aus, dass 2021 ein unterdurchschnittliches Jahr für Emissionen sein wird. Trotz der schwächeren Emissionstätigkeit beendete praktisch keine der Neuemissionen den Monat enger, was sich zweifellos negativ auf die Wertentwicklung auswirkte. Trotz des vermeintlichen Ausverkaufs risikoreicher Anlagen Ende Februar waren Contingent Capital (CoCo)-Anleihen das Segment mit der besten Wertentwicklung im Euro Investment Grade (IG) Bereich, das im Laufe des Monats um 18 Bp. enger wurde. Und obwohl sie unter Beschuss standen, wurden nachrangige Anleihen aus dem Nicht-Finanzbereich um 5 Bp. enger. Beide profitierten offensichtlich von ihrer im Vergleich zu vorrangigen Anleihen geringeren Zinssensitivität. Wie bereits erwähnt, war Energie (0 Bp.) aufgrund schwacher Gewinne der schlechteste Sektor. Nach der Herabstufung des Sektors durch S&P im Januar liegt der Energiesektor auf Jahressicht nur noch um 1 Bp. enger und ist damit YTD der schlechteste der Sektoren.

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01.2021:

Aktuelle Positionierung

Insgesamt hat sich das Risiko im Portfolio im Verlauf des Monats nicht verändert. Wir erhöhten über Neuemissionen etwas das OW in erstrangigen Banken, verringerten aber das OW in nachrangigen Banken. Wir haben das UW im Versicherungsbereich beibehalten und das OW im Immobilienbereich etwas erhöht, auch hier über Neuemissionen. Uns gefällt der Sektor weiterhin, und unserer Ansicht nach sind Teilbereiche (Logistik, Datenzentren und Wohnen) im Vergleich zu anderen gegen Covid-19 widerstandsfähigen Sektoren günstig. Wir verringerten das Risiko insgesamt in Nicht-Finanzwerten, insbesondere in Öl & Gas (beides über Hybridanleihen und erstrangige Anleihen). Unser Timing war ziemlich günstig, denn S&P setzte den gesamten Sektor auf negativ. Wir bauten ebenfalls das OW in Grundstoffen, Konsumgütern und Verbraucherdienstleistungen ab, da wir uns zu Gewinnmitnahmen in einigen zyklischeren Bereichen dieser Sektoren entschieden hatten. Nur Rohstoffe (Grundstoffe) bildeten die Ausnahme. Dagegen erhöhten wir das Risiko etwas in Technologie und Telekommunikation. Der größte Rückgang (abgesehen von Öl & Gas) war bei Hybridanleihen von Unternehmen zu verzeichnen, wo wir eine anhaltende Emissionstätigkeit nach den massiven € 7,3 Mrd. im Januar vermuten. Zudem gehen wir davon aus, dass dies die bevorzugten Instrumente sein werden, wenn die Wall Street die Volatilität angehen will. Angesichts der niedrigen Renditen und der relativ engen Spreads ist ein Anstieg der Volatilität praktisch unvermeidlich und wahrscheinlich nicht unbedingt negativ, da dies zu Fehlbewertungen und Opportunitäten führen wird, welche die Anleger zum Einsatz ihrer reichhaltig vorhandenen liquiden Mittel nutzen können.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds verlor im Januar 0,1 % und lag damit leicht vor der Benchmark, die um 0,15 % zurückging. Auch wenn wir den ganzen Monat vor der Benchmark lagen, ging es an den Märkten auf und ab. Die gesamte aktive Wertentwicklung kam von der Nicht-Finanzseite, obwohl Banken mit 2 bp einen positiven Beitrag brachten, da sich einige unserer nachrangigen Anleihen im Januar wirklich gut entwickelten. Die Wertentwicklung sowohl der Lower-Tier-2- als auch der Additional-Tier-1-Anleihen reichten aus, um die bei einigen erstrangigen Anleihen zu sehende Spreadausweitung auszugleichen. Auch die Verringerung unserer erheblichen Übergewichtung (OW) in Banken der Peripherie erwies sich als unterstützend. Immobilien und Finanzdienstleistungen zehrten den positiven Beitrag der Banken auf. Bei Erstgenannten waren es mehrere Neuemissionen von Hybridanleihen von Unternehmen, die unsere Renditen schmälerten, und bei den Finanzdienstleistungen lag dies vor allem an unserem Engagement im Bereich Specialty Finance. Bei den Nicht-Finanzwerten wirkte sich unsere Untergewichtung (UW) in Verbraucherdienstleistungen, vor allem Reisen & Freizeit und Einzelhandel, negativ aus, da der Sektor trotz des EU-Impfstoffdebakels enger wurde. Der beste Sektor war Technologie, wo zwei Internetunternehmen (eines aus dem IG- und eines aus dem HY-Bereich) aufgrund positiver Nachrichten einen sehr starken Monat hatten. Darauf folgten Grundstoffe, wo sich unser OW in Metallen & Bergbau auszahlte. Versorger (OW) und Öl & Gas (OW) brachten ebenfalls einen positiven Beitrag zur Wertentwicklung.

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Ausblick

Die EZB und die US-Notenbank haben auf ihren jeweiligen Januar-Sitzungen keine Überraschungen und keine geldpolitischen Änderungen geliefert. Im Februar wird es keine Sitzungen geben. Da die Mehrheit der Unternehmen noch keine Zahlen vorgelegt hat, wird der Fokus auf die Gewinne weiterhin groß sein. Die Fähigkeit der EU, das Impfprogramm wieder auf Kurs zu bringen, könnte die Marktstimmung deutlich beeinflussen. Dies gilt auch für die Ausbreitung der neuen bösartigeren Mutationen des Virus. Laut OurWorldinData lag die Impfquote in Großbritannien bei 14,4 und in den USA bei 9,4 gegenüber 2,8 in der EU (3,3 in Italien, 3,0 in Deutschland und 2,3 in Frankreich per Stand 30. Januar). Die Situation in Russland um Oppositionsführer Nawalny wird sowohl die diplomatischen Beziehungen der EU als auch der neuen US-Regierung zu Russland auf die Probe stellen und könnte zu weiteren Sanktionen führen. Die Fähigkeit Italiens zu einer Regierungsbildung könnte entscheidend sein. Die Verabschiedung des Konjunkturpakets in den USA wird der erste von vielen innenpolitischen Tests für die Biden-Regierung sein.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index erzielte im Januar -0,12 %. Dies war der erste Monat mit negativem Ergebnis seit März letzten Jahres. Der Index blieb für den Monat beinahe unverändert, mit einer Spreadverengung von nur einem Punkt gegenüber Staatsanleihen und Swaps. Nach einer durchgängigen Verengung in der ersten Woche des Monats zeichnete sich eine volatilere Entwicklung ab, da der Unternehmensanleihemarkt zunächst von der Ausbreitung der neuen Virusstämme und dem Impfstoff-Fiasko in der EU belastet wurde. Ebenfalls belastet wurde die Stimmung durch schlecht laufende Neuemissionen, die aufgrund des überwältigenden Anlegerinteresses im Vergleich zu bestehenden Emissionen teuer gepreist waren und in der Folge keine Wertentwicklung zeigen konnten. Der Januar war mit 30,5 Mrd. € an Emissionen im Nicht-Finanzbereich (20 Mrd. € im Finanzbereich) geschäftiger als erwartet, da die Unternehmen sich beeilten, zur Sicherung der niedrigen Zinsen vor der Blackout-Periode zu emittieren. Mit der steigenden Volatilität an den Aktienmärkten begann die Wall Street, sich auf die liquidesten Teile des Unternehmensanleihemarktes zu stützen, wie z. B. hybride Unternehmensanleihen (nachrangige Anleihen aus dem Nicht-Finanzbereich) und Neuemissionen. Von den engsten bis weitesten Ständen im Januar wurden Corporate Hybrids um 32 Bp. weiter, während ähnliche Risiken wie nachrangige Finanztitel nur um 15 Bp. oder die noch riskanteren Hochzinsanleihen (HY) nur um 22  Bp. weiter wurden. Als sich der Aktienmarkt stabilisierte und die Anleger versuchten, die günstigeren Hybridanleihen zu kaufen, erholte sich der Markt schnell, da sich die Wall Street darum bemühte, ihre Short-Positionen zurückzukaufen. Hybridanleihen beendeten den Monat wie nachrangige Finanzanleihen mit einem um nur 4  Bp. weiteren Spread. Der einzige Bereich, der sich nicht im Einklang mit Aktien erholte, waren nachrangige Versicherungen, die mit einem um 10  Bp. weiteren Renditeaufschlag im Laufe des Monats das schwächste Segment im Index waren.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 05.12.2017
Fondsvermögen 2.542,61 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 10,59 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Ja
Portfolioumschlagsrate[2] 76,82%

Kosten

Ausgabeaufschlag[1] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2020)
0,650%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,008%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2020 0,650%
31.12.2019 0,680%
31.12.2018 0,760%
31.12.2017 0,060%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung
Letzte Ertragsverwendung[1] 31.12.2020
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[2] 0,0516 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[3] 0,00%
Aktiengewinn KStG[4] 0,00%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 0,17 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag wird nachgeliefert

Details & Historie

Datum 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A wird nachgeliefert
Betrag 0,0516 EUR 0,3565 EUR 0,0000 EUR wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[5][6]
- - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[5][6]
- - - wird nachgeliefert
Währung EUR EUR EUR wird nachgeliefert
Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung -

Kennzahlen (3 Jahre) [7]

Volatilität 3,44%
Maximum Drawdown -8,57%
VaR (99% / 10 Tage) 0,83%
Sharpe-Ratio 0,62
Information Ratio 0,64
Korrelationskoeffizient 1,00
Alpha 0,24%
Beta-Faktor 1,17
Tracking Error 1,04%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 5,45%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 4,65%
Maximal verliehener Anteil[8] 6,62%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 105,95%
Erträge aus Wertpapierleihe[5] N/A

1. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

2. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

3. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

4. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

5. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

6. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

7. Stand: 30.06.2021

8. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Jul 2021 PDF 7,9 MB
DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Jun 2021 PDF 454,2 KB
DWS Invest - Einladung zur Ordentlichen Generalversammlung am 28.04.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2021 PDF 186 KB
Publikation Prospektänderung DWS Invest zum 15.02.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Feb 2021 PDF 315 KB
KID DWS Invest Euro Corporate Bonds TFC Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2021 PDF 128,9 KB
DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Jan 2021 PDF 230,9 KB
DWS Invest SICAV, 12/20 Jahresbericht DE Dez 2020 PDF 9,5 MB
DWS Invest SICAV, 6/20 Halbjahresbericht DE Jun 2020 PDF 5,5 MB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Jun 2021 PDF 6,4 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Jun 2021 PDF 289,6 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Jun 2021 PDF 6,5 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Jun 2021 PDF 12,7 MB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 0,875% p.a.
davon laufende Kosten 0,658% p.a.
davon Transaktionskosten 0,217% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 20.02.2021

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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