Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Unternehmensanleihen EUR

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 1.942,57 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 31.03.2022)
Lipper Leaders (Stand: 31.03.2022)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 23.05.2022)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -1,87% -
3 Monate -5,52% -
6 Monate -10,01% -
Laufendes Jahr -9,82% -
1 Jahr -9,81% -9,81%
3 Jahre -4,47% -1,51%
Seit Auflegung -2,67% -0,6%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 23.05.2022)[1]


Zeitraum Netto Brutto
23.05.2021 - 23.05.2022 -9,81% -9,81%
23.05.2020 - 23.05.2021 6,74% 6,74%
23.05.2019 - 23.05.2020 -0,76% -0,76%
23.05.2018 - 23.05.2019 3,4% 3,4%
05.12.2017 - 23.05.2018 -1,47% -1,47%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 29.04.2022)[1]

BNP Paribas% S.A., Paris 2,30
Caixabank S.A. 1,30
BPCE S.A., Paris 1,20
Verizon Communications Inc. 1,20
UBS Group AG 1,10
Société Générale S.A. 1,10
AT & T Inc. 1,10
Jyske Bank A/S 1,10
FCA Bank 1,00
ENI S.p.A. 1,00

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. Die Bewertung der Anleihenbonität folgt einem restriktiven Ansatz nach Worst-of-Logik. „Worst-of" bedeutet, dass im Falle eines unterschiedlichen Ratings der Ratingagenturen die schlechtere / strengere Betrachtungsweise herangezogen wird. Standardmäßig werden die Ratingagenturen S&P, Moody’s und Fitch hinterlegt. Davon abweichende Bewertungslogiken entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

3. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

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    LU0300357554 / DWS0M3

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds LD
    LU0441433728 / DWS0X4

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds CHF FCH
    LU0813333605 / DWS1H0

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds FC
    LU0300357802 / DWS0M6

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds GBP CH RD
    LU1322113371 / DWS2EF

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds SEK LCH
    LU1322113611 / DWS2EH

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Auf die Gefahr, dass wir uns wiederholen, auch im April haben wir Risiko reduziert und uns erneut hauptsächlich auf zyklische Namen konzentriert. Wir verringerten das Risiko in Banken, indem wir nachrangige Anleihen verkauften und dafür günstige vorrangige Anleihen kauften. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass dieser am stärksten regulierte und transparenteste Sektor relativ rezessionssicher ist (es sei denn, es kommt zum schlimmsten Szenario, wie z.B. einem völligen Zusammenbruch des Immobilienmarktes, aber kein Analyst, auch nicht die Schwarzmaler, prognostiziert dies aktuell). Wir haben unsere Untergewichtung in Grundstoffen, sowohl im Chemiebereich als auch in Rohstoffen, erhöht. Ähnliches gilt für Industriegüter und -dienstleistungen sowie Medien. Wir erhöhten das Risiko im Automobilsektor, indem wir Papiere mit kurzer Laufzeit kauften, da sie sich als günstige Option zum Parken von Liquidität entwickelt haben, denn das Halten von Kasse ist bei den derzeit hohen Renditen im Index sehr teuer geworden. Schließlich haben wir im Gesundheitswesen Gewinne mitgenommen, das vergleichsweise teuer geworden ist, obwohl es eindeutig nicht zyklisch ist. Wir gehen in den Mai in dem Bewusstsein, dass die kurzfristige Visibilität nach wie vor getrübt und die Wirtschaft mit Problemen belastet ist. Aber mit Indexrenditen auf dem höchsten Stand seit Ende 2013 und Spreadniveaus, die in den letzten zehn Jahren nur vier Mal erreicht wurden, sind Unternehmensanleihen nicht unattraktiv. Ein hohes Maß an schlechten Nachrichten ist zweifellos eingepreist, und da eine Wachstumsabschwächung immer wahrscheinlicher wird, könnte es bei festverzinslichen Wertpapieren im Allgemeinen zu einer willkommenen Pause und (vielleicht) einer Erholung kommen. Trotz der sehr hohen Inflation könnten die Zentralbanken unter Druck stehen, die geldpolitische Straffung zu verlangsamen, um eine harte Landung zu vermeiden.

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Ausblick

Die US-Notenbank kommt am 4. Mai zusammen, und eine Zinserhöhung um 0,5 % ist so gut wie sicher. Darüber hinaus können wir weitere Details dazu erwarten, wie schnell sich der wahrscheinlich sofort beginnende Abbau der Bilanz der US-Notenbank vollziehen soll. Ebenfalls am 4. Mai läuft die 30-tägige Karenzfrist für die USD 650 Mio. an Zins- und Tilgungszahlungen für russische Staatsanleihen ab. Russland hat Berichten zufolge bereits gezahlt, aber die Zahlstellen müssen die Zahlungen noch an die Anleihegläubiger weitergeben. Es wäre der erste Zahlungsverzug Russlands bei Staatsanleihen seit 1918. Die Bank of England tagt am darauffolgenden Tag, und es wird allgemein eine Erhöhung der Zinsen um 0,25 % auf 1 % erwartet. Die stimmberechtigten Mitglieder befinden sich in einer echten Zwickmühle, denn die Einzelhandelspreise steigen rapide an (9,0 %) und gleichzeitig mehren sich die Anzeichen, dass das Vereinigte Königreich auf eine Rezession zusteuert. Die Kommunalwahlen im Vereinigten Königreich am 5. Mai werden zeigen, wie unpopulär die konservative Regierung nach den Parteispendenaffären von Boris Johnson geworden ist. Am 8. Mai finden in Schleswig-Holstein und am 17. Mai in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland Nordrhein-Westfalen Landtagswahlen statt, die die erste echte Bewährungsprobe für die neue Koalitionsregierung darstellen.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Für DWS Invest Euro Corporate Bonds war es in einem harten Umfeld ein schwieriger Monat, er verlor im April 3,03 % und blieb damit 0,25 % hinter der Benchmark zurück. In einem solchen breiten Ausverkauf erzielen wir mit Sektoren und Einzeltiteln, in denen wir deutlich untergewichtet sind (UW), oft eine überdurchschnittliche Wertentwicklung. Dies war auch im April der Fall, aber wir wurden auch von unserem Engagement in einem Immobilienwert getroffen, der im April stark unter Druck geriet. Ansonsten sticht kein anderer Einzeltitel hervor. Auf Sektorebene schnitten Immobilien am schlechtesten ab, aber dicht gefolgt von Banken und Versorgern. Bei den Banken haben wir unsere Übergewichtung (OW) beibehalten und französische Banken aufgenommen, die unter Druck gerieten, als sich in den Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Macron und Le Pen abzeichnete. Leider erholten sich diese soliden Banken nach Macrons Sieg nicht, und auch die Banken im Allgemeinen zogen nicht an, obwohl sie insgesamt sehr gute Q1-Ergebnisse vorlegten. Versorger gerieten unter Druck, als Putin die Gaslieferungen an Bulgarien und Polen einstellte. Sie erholten sich gegen Monatsende etwas, als sich zeigte, dass andere Länder zur Erfüllung von Russlands Zahlungsforderungen bereit waren. Am besten schnitten die Sektoren Nahrungsmittel und Getränke, Öl und Gas sowie Versicherungen ab. Dies sind die Sektoren, in denen wir die größten UWs haben. Bei Nahrungsmitteln und Getränken war es vor allem ein großer Emittent, in dem wir kein Engagement hatten, der den Sektor nach vorn brachte. Der Öl- und Gassektor gehört nach wie vor zu den unbeliebtesten Sektoren im Unternehmensanleiheuniversum, jetzt umso mehr, da er zyklisch ist. Im Allgemeinen tragen unsere Untergewichtungen in zyklischen Sektoren von Automobil bis zu Rohstoffen und Reisen allmählich zur aktiven Wertentwicklung bei. Im Bereich Versicherungen war dies ausschließlich auf unser UW in nachrangigen Anleihen zurückzuführen.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index verlor im April 2,77 %, womit der Verlust seit Jahresbeginn 7,89 % beträgt. Zum Vergleich: Das schlechteste Jahr seit Einführung der Benchmark war 2008 mit -3,28 %. (Im darauffolgenden Jahr erzielte der Index fast 15 %.) Doch im Gegensatz zu anderen schwachen Jahren stammt der Großteil der negativen Rendite aus der Neubewertung von Staatsanleihen, bei denen die Überschussrendite des Index um 2,43 % sank (April -1 %, März 2020: -6,03 %, September 2008: -5,62 %). Der Index beendete den April um 21 Bps weiter gegenüber Staatsanleihen (YTD +51 Bps). Noch interessanter ist jedoch die Rendite des Index, die in diesem Jahr von 0,5 % auf 2,08 % gestiegen ist, den höchsten Stand seit Ende 2013. Dass der April ein weiterer risikoaverser Monat war, wird am Performancevergleich der verschiedenen Segmente innerhalb des Index deutlich. Auch in diesem Monat schnitten nachrangige Anleihen deutlich schlechter ab als vorrangige, wobei nachrangige Finanztitel um 28 Bps und vorrangige um 12 Bps weiter wurden. Nachrangige Nicht-Finanzwerte wurden um 28 Bps weiter, während vorrangige Nicht-Finanzwerte mit einem Anstieg um nur 5 Bp einen vergleichsweise guten Monat hatten. Banken, Versicherungen und Immobilien (+14 Bps) haben sich im April weiterhin schlechter entwickelt als Nicht-Finanztitel (+5 Bps). Ein Grund für die Schwäche zumindest der Banken ist das bisherige Emissionsvolumen, das die Aufnahmefähigkeit eines schwachen Marktes überfordern könnte. Der schlechteste Sektor waren Immobilien (18 Bps), der aufgrund von titelspezifischen Themen und des erwarteten Angebots weiterhin unbeliebt ist. Telekommunikation (+7 Bps) war der zweitschlechteste Sektor, da die von der EZB angekauften Titel auf fundamental korrektere Niveaus korrigieren - dies erwarten wir auch in anderen Sektoren, wenn die Zentralbankkäufe auslaufen. Der Automobilsektor (+6 Bps) wurde erneut weiter, was in erster Linie auf die zyklische Natur des Sektors zurückzuführen ist.

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Vorherige Kommentare

03.2022:

Aktuelle Positionierung

Wir nahmen für das Gesamtportfolio ein wenig Risiko hinzu, indem wir uns an Neuemissionen hoher Qualität beteiligten, als der Erstemissionsmarkt in der zweiten Monatshälfte sehr aktiv wurde. Generell wandten wir uns nicht-zyklischen Werten zulasten zyklischer Werte zu. Die größten Zugänge erfolgten in den Bereichen Medien & Technologie sowie Nahrungsmittel & Getränke, aber wir haben auch die Übergewichtung in Energie nach der ausgeprägt schwächeren Wertentwicklung leicht reduziert. Schließlich nahmen wir noch einige Banken hoher Qualität hinzu, da uns der Sektor weiterhin gefällt und wir der Meinung sind, dass das Segment im Vergleich zu Nicht-Finanzwerten zu günstig geworden ist. Die größten Reduzierungen erfolgten in den Sektoren Einzelhandel, Bau & Grundstoffe sowie Automobile & Teile, die alle überproportional unter den drängenden Problemen in der Lieferkette und einer möglichen Verlangsamung des Wirtschaftswachstums leiden dürften. Ein weiterer Bereich, den wir erneut reduziert haben, sind die Titel, die im Rahmen des EZB-Programms zum Ankauf von Unternehmensanleihen infrage kommen, da wir denken, dass sie auf künstlich engem Niveau gehalten und sie langsam in Richtung der Niveaus der nicht infrage kommenden Namen weiter werden. Wir sind uns darüber im Klaren, dass die kommenden Monate für das globale Wachstum angesichts der immer weniger unterstützenden Zentralbanken schwierig sein werden, aber ebenso waren Euro-Investment-Grade-Anleihen bei der Rendite und in geringerem Maße auch bei den Spreads seit Jahren nicht mehr so attraktiv. Wir sind der Meinung, dass sich der Markt zunehmend differenzieren wird, zwischen renditeorientierten Käufern, die Qualitätsnamen und Sektoren aufnehmen werden, mit denen sie sich wohlfühlen, und dem Rest des wahrscheinlich langsam breiter werdenden Marktes.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Trotz des schwierigen Monatsbeginns gelang es dem DWS Invest Euro Corporate im März, die Benchmark um 16 Bps zu übertreffen, wodurch wir einen Teil des in den ersten beiden Monaten des Jahres verlorenen Bodens wieder gutmachen konnten. Wir lagen damit für das bisherige Jahr am Ende des Monats 42 Bps hinter der Benchmark. Mit Ausnahme einiger Neuemissionen im Finanzbereich stammte die bessere Wertentwicklung zum Teil aus der Beteiligung am Primärmarkt. Darunter befanden sich ein Schweizer Qualitätstitel und ein amerikanischer Medienwert, die zu günstigen Kursen an den Markt kamen. Bei den Einzeltiteln trug das Fehlen eines direkten Engagements in Russland am weitaus stärksten zur Wertentwicklung bei, gefolgt von einigen Versorgern aus Deutschland und Frankreich, die sich erholten, als der Markt den Ausverkauf bei diesen Titeln als übertrieben ansah. Die Erkenntnis unter den Anlegern, dass nicht alle in irgendeiner Weise mit Russland in Verbindung stehenden Unternehmensanleihen große Probleme bekommen werden, war das Hauptthema im Monat März, in dem Fundamentaldaten schwerer als Ängste wogen. Auf der Liste der Verlierertitel steht ein Versorger ganz oben, der sich in der zweiten Monatshälfte zunächst erholte, dann aber vorsorglich auf Hochzinsniveau herabgestuft wurde und durch Zwangsverkäufe unter Druck geriet. Auf Sektorebene war erneut Energie der stärkste Sektor im Portfolio, wir haben dort eine hohe Untergewichtung. Dicht darauf folgte Grundstoffindustrie, in der wir sowohl bei Rohstoffen als auch bei Chemie ebenfalls untergewichtet sind. Im Gesundheitswesen zahlte sich unsere Übergewichtung aus. Versicherungen waren in diesem Sektor hoher Qualität besonders gefragt. Am schlechtesten schnitten Banken und Finanzdienstleistungen ab, die aus technischen Gründen aufgrund der weiter werdenden Swaps abverkauft wurden, möglicherweise aber auch, weil sich beide Sektoren bislang gut gehalten hatten, da sie kein oder nur ein sporadisches Russland-Engagement aufweisen.

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Ausblick

Der Krieg und die Energielieferungen aus Russland nach Europa werden auch im April das Hauptthema an den Märkten sein. Der 1. April markiert das Ende des PEPP (Pandemic Emergency Purchasing Programme) und die Verdoppelung des APP (Asset Purchasing Programme) von 20 auf 40 Mrd. € pro Monat. In den ersten Wochen wird sich zeigen, ob die EZB einen größeren Teil des Programms für Staatsanleihen zu Lasten von Unternehmensanleihen einsetzen wird. Die EZB tagt am 14. April, und da die Inflation in Europa auf bzw. nahe einem 40-Jahres-Hoch liegt, wird das Ergebnis der Sitzung genau beobachtet werden. Die Federal Reserve hält im April keine Sitzung ab, während die Bank of England am 17. zusammenkommt. Am 1. April findet außerdem ein Gipfeltreffen zwischen der EU und China statt, bei dem die EU China wahrscheinlich sehr sanft dazu drängen wird, in dem Krieg ihre Partei zu ergreifen oder zumindest neutral zu bleiben. Am 3. April finden in Ungarn – dem einzigen EU-Land, das sich weigert, Putin öffentlich zu verurteilen oder Waffen zur Unterstützung der Ukraine durch sein Land liefern zu lassen – Parlamentswahlen statt. Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt ist der Ausgang der Wahl ungewiss; Orban könnte trotz der starken Unterstützung durch einen ehemaligen US-Präsidenten die Wahl verlieren. Die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen findet am 10. und die zweite Runde am 24. statt. Im Moment sieht es sehr nach einer Stichwahl zwischen Amtsinhaber Macron und der rechtsextremen Kandidatin Le Pen aus. Natürlich wird der Markt schockiert sein, wenn Le Pen gewinnt, aber das scheint im Moment unwahrscheinlich zu sein. Die Berichtssaison für das 1. Quartal 2022 beginnt am 13. mit JP Morgan und am 14. in Europa mit Ericsson. Am wichtigsten werden die Kommentare zu Kosten und Lieferkettenengpässen sowie die Änderungen der Guidance sein.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index verlor im März 1,39 % und verzeichnete damit für das erste Quartal eine Wertentwicklung von -5,26 %. Die Gesamtrendite bleibt für den Index schwach, im März war dies aber nicht auf die Unternehmensanleihen zurückzuführen, sondern vielmehr das Ergebnis eines ausgeprägten Ausverkaufs bei Staatsanleihen, während der IG-Index eine Überrendite von 0,8 % verzeichnete. Diesbezüglich ist es das beste Monatsergebnis seit November 2020. Trotz der ordentlichen Wertentwicklung im März war das erste Quartal 2022 das schwächste Quartal seit dem ersten Quartal 2020, denn wir endeten mit einem um 31 Bps weiteren Spread. Im März gab es eine echte Risk-on-Bewegung, da die Anleger in die am stärksten angeschlagenen Marktsegmente wie nachrangige Schuldtitel investierten, wo Finanztitel um 31 Bps und Hybridanleihen von Unternehmen um 24 Bps enger wurden, gegenüber 16 Bps bei vorrangigen Finanztiteln und 15 Bps bei vorrangigen Nicht-Finanztiteln. Der mit Abstand stärkste Sektor war der Energiesektor, der mit einer Verengung um 54 Bps endete, was jedoch in erster Linie auf das Ausscheiden russischer Energietitel aus dem Index zurückzuführen ist. Telekommunikation (-20 Bps), Technologie (-18 Bps), Konsumgüter (-16 Bps) und Gesundheitswesen (-15 Bps) zeigten die beste „saubere“ Wertentwicklung, da diese Sektoren von ihrem weniger zyklischen Charakter profitierten. Am schlechtesten schnitt der Sektor Automobile & Teile ab, der als einziger Sektor im März um 4 Bps weiter wurde. Ebenfalls unterdurchschnittlich schnitten die Sektoren Immobilien (-6 Bps), Grundstoffindustrie, Einzelhandel und Versorger (alle -9 Bps) ab. Der Immobiliensektor wird weiterhin durch die Angebotserwartungen und natürlich durch höhere Zinsen belastet, während Grundstoffindustrie und Einzelhandel durch ihre Konjunkturabhängigkeit und im Falle der Grundstoffindustrie auch durch ihre Energieintensität negativ beeinflusst werden. Bei den Versorgungsunternehmen ist die Abhängigkeit von Gas, Kohle und Öl aus Russland offensichtlich.

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02.2022:

Aktuelle Positionierung

Der schwache Markt hat die Portfolioverwaltung vor große Schwierigkeiten gestellt. Dennoch ist es gelungen, das Risiko im Portfolio trotz der enormen Ausweitung zu verringern. Die größte Reduzierung betraf den Sektor Grundstoffe (UW), der trotz der hohen Rohstoffpreise unter seinem schlechten ESG-Profil leidet. Wir haben auch Banken (OW) und Versicherungen (UW) reduziert, hauptsächlich durch den Verkauf nachrangiger Anleihen. Wir planen, einzelne Titel selektiv wieder aufzunehmen, da einige der Anleihen weit höhere Spreads aufweisen, als ihr Rating und ihre Fundamentaldaten rechtfertigen. Schließlich haben wir unser UW im Energiesektor weiter reduziert und das OW im Immobiliensektor verringert. Allein in den Bereichen Technologie sowie Haushaltswaren und persönliche Güter wurde das Risiko im Februar erhöht. Obwohl es bislang insgesamt ein furchtbar schwieriges Jahr ist, das durch Putins Angriffskrieg noch komplizierter wurde, bieten sich uns jetzt Chancen, die wir seit Jahren nicht mehr gesehen haben. 8 % des Index werden jetzt mit einem Aufschlag von mehr als 250 Basispunkten gegenüber Swaps (gegenüber 1 % zu Beginn des Jahres) gehandelt. Die Zeit tief hängender Früchte ist also zurück. Zudem lag die Indexrendite am Monatsende bei 1,28 % und damit auf dem höchsten Stand seit Anfang 2016 (abgesehen von dem coronabedingten Ausverkauf im Frühjahr 2020). Unternehmensanleihen waren als erste risikoreiche Anlageklasse lange vor Aktien von dem Ausverkauf betroffen, und es gibt immer mehr Argumente dafür, dass sich der IG-Bereich langsam erholt.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Für DWS Invest Euro Corporate Bonds war es in einem herausfordernden Umfeld ein schwieriger Monat, und obwohl wir kein direktes Russland- oder Ukraine-Engagement hatten, gab es im Energiesektor einige Namen mit Geschäftsbeziehungen zu Russland, was sich auf die Wertentwicklung auswirkte. Der Fonds verlor 3,1 %, die Benchmark ging um 2,73 % zurück. Der Fonds ist zum Glück nicht direkt in russische oder ukrainische Papiere investiert, hat jedoch einige in der Region engagierte Emittenten im Portfolio. Wie bereits erwähnt, stürzten einige dieser Titel während des wahllosen Ausverkaufs in der letzten Februarwoche dramatisch ab. Wir sind zuversichtlich, dass alle diese Unternehmen auch im schlimmsten Fall überleben werden, denn die meisten Emittenten dürften ihr Investment-Grade-Rating behalten. Entsprechend war der Versorgungssektor bei Weitem unser schlechtester Sektor, da einige osteuropäische Pipelinebetreiber eine übermäßige Abwärtskorrektur durchlebten. Der zweitschlechteste Sektor waren Immobilien, obwohl wir in den von dem Leerverkäufer ins Visier genommenen Titeln ein Untergewicht (UW) hatten. Unser bester Sektor, ebenfalls mit einem beträchtlichen Abstand, war der Energiesektor, in dem wir unser größtes UW hatten, was sich auszahlte, da praktisch jedes Energieunternehmen Beziehungen zu Russland unterhält. Über alle Sektoren hinweg wurden wir durch unsere Übergewichtung (OW) in nachrangigen Schuldtiteln negativ beeinflusst. Zwar haben wir die Übergewichtung reduziert, doch das gesamte Segment wurde von der Börse gemieden.

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Ausblick

Russische Schuldtitel: Am 1. März wird eine Anleihe von Vimpelcom in Höhe von 417 Mio. USD fällig. Dies ist der erste Test am Markt für Unternehmensanleihen, ob Russland seine Verpflichtungen einhalten wird. Nach Vimpelcom stehen weitere Rückzahlungen an: am 7. März 2 Mrd. USD durch den Ölriesen Rosneft, am 8. März 1,3 Mrd. USD durch Gazprom und am Freitag davor eine Kuponzahlung des Internetunternehmens Yandex. Die EZB trifft sich am 10. März, und es wird sehr interessant zu beobachten sein, ob sie angesichts eines Angriffskrieges vor den Toren Europas ihren derzeitigen Kurs in Richtung weniger Unterstützung ändern wird. Spannend wird auch die Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex am 2. März. Die Bank of England wird am 17. tagen, und da sich beim letzten Mal 4 von 9 Mitgliedern für eine Zinserhöhung von 0,5% ausgesprochen haben, scheint es unwahrscheinlich, dass es nicht zu einer weiteren Zinserhöhung kommen wird, aber auch hier gibt es keine Gewissheiten mehr. Einen Tag zuvor tagt die Federal Reserve, und angesichts der jüngsten Entwicklung bei den Treasury-Renditen rechnet der Markt nicht mehr mit einer Zinserhöhung um 0,5 %. Bei einem Ölpreis von weit über 100 USD pro Barrel ist es wichtig, die Rückkehr des iranischen Öls an den Markt sowie die OPEC-Sitzung am 2. März im Auge zu behalten. Die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen findet am 10. April statt. Meinungsumfragen werden daher immer wichtiger, insbesondere wenn einer der nationalistischen Kandidaten aufholt. Der Verlauf des Krieges in der Ukraine wird jedoch zweifelsohne das beherrschende Thema an den Märkten bleiben.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index verlor im Februar 2,65 %, das drittschlechteste Ergebnis jemals. Nur März 2020 (-6,78 %) und September 2008 (-4,12 %) waren noch schlechter. Bei den Spreads war es nicht ganz so dramatisch, aber mit einer Ausweitung um 41 Bps gegenüber Staatsanleihen war der Monat dennoch bemerkenswert. Abgesehen vom März 2020 war dies der schwächste Monat seit mehr als einem Jahrzehnt. Wir beendeten den Monat mit 148 Bps über Staatsanleihen. Noch höhere Spreads haben wir seit 2013 nur kurz gesehen. Die Indexrendite liegt bei 1,26 %, und es ist anzunehmen, dass weite Spreads und hohe Renditen der Grund dafür sind, dass unser Markt bei der Bewegung relativ geordnet verlief und die Liquidität nie ganz austrocknete. Renditeorientierte Käufer von Versicherungen und Pensionskassen waren aktiv und kauften Anleihen mit niedrigerem Risiko. Betrachtet man die Segmente der Benchmark, so wird die Spreadausweitung im Risikobereich deutlich: Im Nicht-Finanzbereich wurden Anleihen mit AA-Rating um 5 Bps und mit BBB-Rating um 26 Bps weiter. Erstrangige Anleihen wurden um 18 Bps und Hybridanleihen von Unternehmen um 41 Bps weiter. Bei erstrangigen Finanzanleihen vergrößerte sich der Spread um 19 Bps, bei nachrangigen um 45 Bps. Auf Sektorebene war der Energie erwartungsgemäß mit einer Ausweitung von 60 Bps ein Ausreißer. Von BP bis Total gibt es kaum einen Energieversorger oder Pipelinebetreiber ohne Verbindung zu oder Reserven in Russland. Zu diesem Sektor gehört natürlich auch Gazprom. Der zweitschlechteste Sektor waren Immobilien mit +24 Bps. Belastet wurde der Sektor durch einen Emittenten, der ins Visier eines Leerverkäufers geraten war. Dies erwies sich als wenig stichhaltig, aber aktuell werden diskreditierte Namen aggressiv abgewertet, da die Angst mehr wiegt als die Fundamentaldaten. Der schlechteste Nicht-Finanzsektor waren Versicherungen (+41 Bps). Hauptgrund ist, dass der Anteil an nachrangigen Papieren hier doppelt so hoch ist wie der Anteil erstrangiger Anleihen (3 % ggüb. 1,5 %).

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01.2022:

Aktuelle Positionierung

Im Januar haben wir das Gesamtrisiko des Portfolios aktiv reduziert und unseren Kassebestand erhöht. Am ausgeprägtesten war der Abbau bei den Finanzdienstleistern, bei denen wir hochverzinsliche Titel und nachrangige Anleihen reduzierten. Auch bei Grundstoffen nahmen wir, ebenfalls im Hochzinsbereich, Risiko heraus und reduzierten zudem bestimmte Investment-Grade-Titel aus dem Chemiebereich. Wir behielten eine (verringerte) Übergewichtung sowohl in Finanzdienstleistungen als auch in Grundstoffen bei. Ein weiterer Bereich, in dem wir hochverzinsliche Titel verkauften und damit die Übergewichtung des Sektors reduzierten, war Technologie. Der defensive Charakter des Sektors gefällt uns weiterhin. Der einzige Sektor, in dem wir das Risiko erhöhten, war durch die Beteiligung an Neuemissionen der Immobiliensektor. Uns ist klar, dass wir in diesem Sektor eine ganze Reihe von Neuemissionen erwarten können, aber es handelt sich wahrscheinlich um einen der am besten gegen Inflation geschützten Sektoren. Wir beginnen den Februar mit den höchsten Kassebeständen seit Jahren und werden vorsichtig Anleihen aufnehmen, sobald wir mehr Klarheit über die Absichten der EZB und natürlich die Reaktion des Marktes darauf erhalten. Auch wenn wir davon ausgehen können, dass die EZB in ihrer Kommunikation stärker auf geldpolitische Straffung hindeuten wird, dürfen wir nicht vergessen, dass die höheren Renditeniveaus Käufer dazu verleiten werden, wieder in den Investment-Grade-Markt einzusteigen.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte einen schwierigen Jahresauftakt. Mit einer negativen Rendite von 1,56 % blieb er 20 Bps hinter der Benchmark zurück. Nach einem einigermaßen guten Start in den Januar wurden wir von dem Ausverkauf an mehreren Fronten getroffen. Kein einzelner Name oder Sektor war ausschlaggebend, aber natürlich trug unsere Übergewichtung in nachrangigen und Non-Investment-Grade-Anleihen am meisten zur negativen Wertentwicklung bei. Beispielsweise war der negative Beitrag von Anleihen mit BB-Rating trotz der geringen Allokation vergleichsweise groß. Einen unverhältnismäßig großen Beitrag brachten auch Anleihen hoher Qualität mit längerer Laufzeit, obwohl es vereinzelt Anzeichen dafür gab, dass Versicherungs- und Pensionsfonds bei höheren Renditeniveaus kauften. Bei den Regionen wirkte unser fehlendes direktes Russland-Engagement deutlich unterstützend, wenn man bedenkt, wie gering der Anteil dieser Region an der Benchmark ist. Allerdings wurden wir vor allem durch eine in Russland tätige Bank und einen osteuropäischen Versorger belastet, der keine Verbindungen zu Russland (oder zur Ukraine) hat, außer die Nähe zu diesen Ländern. Trotz einer leichten Untergewichtung war der Versorgungssektor am Ende unser schlechtester Sektor außerhalb des Finanzbereichs, aber dies lag vor allem an unserem Engagement in den erwähnten osteuropäischen Versorgern. Wie in Monaten mit breit angelegten Ausverkäufen üblich, waren unsere besten Sektoren Konsumgüter sowie Öl & Gas, in denen wir die größten Untergewichtungen haben. Umgekehrt waren Banken und Finanzdienstleistungen die Sektoren mit der schlechtesten Wertentwicklung.

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Ausblick

Am Donnerstag, dem 3., kommt die EZB zu ihrer ersten Sitzung im Jahr 2022 zusammen. Angesichts eines Verbraucherpreisindexes von 5 %, eines PPI von über 20 % und einer sinkenden Arbeitslosigkeit scheint es unwahrscheinlich, dass die EZB ihre lockere Geldpolitik beibehalten wird. Am Tag vor der Sitzung werden die Arbeitsmarktzahlen für die Eurozone veröffentlicht. Die Bank of England (BoE) wird am selben Tag wie die EZB tagen. Der Markt erwartet, dass die BoE eine aktive Reduzierung ihrer Bilanz durch den Verkauf von Gilts ankündigen könnte. Die monatlichen US-Beschäftigungszahlen ohne die Landwirtschaft (Non-Farm Payrolls) werden am 4. veröffentlicht, und natürlich wird die Welt darauf schauen, wie auch auf die Entwicklung der durchschnittlichen Stundenlöhne. Das Protokoll der FOMC-Sitzung vom 27. Januar wird am 17. veröffentlicht. Die am 4. beginnenden Olympischen Winterspiele werden wahrscheinlich zu einer vorübergehenden Einstellung der Militäraktivitäten an der ukrainischen Grenze führen. Da der Brent-Rohölpreis zum ersten Mal seit 2014 wieder über 90 US-Dollar pro Barrel liegt, wird das Treffen der OPEC-Minister am 2. zweifellos Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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Rückblick

Im ersten Monat des Jahres lief es bei Unternehmensanleihen nicht so gut, da wir von weiteren Spreads und sinkenden Renditen getroffen wurden. Der ICE BofA Euro Corporate Index verlor im Januar 1,3 % an Gesamtrendite, dies war das schwächste Ergebnis seit März 2020 und davor Juni 2015. Die Überrendite gegenüber Staatsanleihen des Index betrug -0,42 %, da wir den Monat um 9 Bps weiter beendeten. 9 Bps sind im historischen Vergleich nicht viel, aber es gab definitiv Segmente bei Investment-Grade-Unternehmensanleihen (IG), die spürbar gelitten haben. Trotz der allgemeinen Schwäche war das Emissionsvolumen in diesem Monat hoch. Bei Nicht-Finanzwerten belief es sich auf 35,7 Mrd. € und lag damit deutlich über dem Januar-Durchschnitt der letzten fünf Jahre von 28 Mrd. €. Bei den Finanzwerten war es ähnlich: 34 Mrd. € gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt des Monats von 27,6 Mrd. €. Angesichts des schwachen Umfelds mussten die Emissionen mit einem beträchtlichen Aufschlag auf die ausstehenden Anleihen begeben werden, was zu einer gewissen Preisanpassung führte, die sich deutlich in den Sektoren mit den meisten Neuemissionen zeigte. 40 % des Emissionsvolumens von 35,7 Mrd. € im Nicht-Finanzsektor entfielen auf Immobilien, was die Spreads des Sektors deutlich weiter werden ließ. Betrachtet man die Wertentwicklung der im Index enthaltenen Segmente und Sektoren, so wird deutlich, dass sich in diesem Monat der Risikobereich deutlich unterdurchschnittlich entwickelt hat. Nachrangige Nicht-Finanz-Anleihen (+19 Bps) und nachrangige Finanztitel (+17 Bps) schnitten deutlich schlechter ab als ihre vorrangigen Pendants, die beide um 5 Bps weiter wurden. Neben Immobilien (+11 Bps) war der schwächste Sektor Energie (+11 Bps), wobei Letzterer von Titeln mit Verbindungen zu Russland wie Gazprom und Wintershall belastet wurde. Generell entwickelten sich alle Titel mit Geschäftsbeziehungen zu Russland aufgrund der Sorge vor harten Sanktionen unterdurchschnittlich, allen voran Raiffeisen Bank, Unicredit, Société Générale und Renault.

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12.2021:

Aktuelle Positionierung

Im Dezember gab es keine größeren Positionsveränderungen im Portfolio, und das Gesamtrisiko war aufgrund von Zuflüssen und allgemeiner Spreadverengung etwas geringer. Der größte Risikoabbau erfolgte im Bereich Finanzdienstleistungen (OW), den wir ein wenig reduzierten und bei dem wir die Stärke des Markts für Gewinnmitnahmen nutzten. Wir verringerten auch die Positionen in Versicherungen sowie in Gebrauchsgütern. Letzteres war auch der neuen Ausrichtung des Portfolios auf ESG-Konformität geschuldet. Wir mussten nur 2 Positionen verkaufen, um den Artikel-8-Status zu erreichen, da ESG bereits das ganze Jahr 2021 über ein Leitthema im Portfolio gewesen ist. Wir erhöhten das Risiko in den Bereichen Technologie und Einzelhandel – bei beiden handelte es sich um Emittenten, deren Spreads während des Ausverkaufs im November eine Ausweitung in unverhältnismäßigem Umfang verzeichneten. Der Beginn des neuen Jahres stellt einen Neuanfang dar, und wir bleiben positiv eingestellt, zumindest für das erste Quartal des Jahres. Die letzten Erkenntnisse, dass es sich bei Omikron um eine ansteckendere, wenn auch in der Erkrankung deutlich milder verlaufende Variante handelt, sind potenziell recht gute Nachrichten. Das APP wird uns auf absehbare Zeit erhalten bleiben und zumindest für drei Monate ein doppelt so hohes Volumen aufweisen. Die Inflation und Engpässe in der Versorgungskette sind die „bekannten Unbekannten“, die uns derzeit einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Zumindest gibt es einige Anzeichen dafür, dass die Engpässe etwas zurückgehen, und Europa sieht sich auf dem Arbeitsmarkt nicht mit dem gleichen Druck wie das Vereinigte Königreich und die USA konfrontiert. Schließlich ist reichlich Liquidität vorhanden, und diese muss investiert werden. Wir wünschen Ihnen ein gesundes und glückliches Jahr 2022!

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds konnte den im November verlorenen Boden mehr als wettmachen und übertraf die Benchmark um 12 Bps. Durch die Wertentwicklung im Dezember beendeten wir das Jahr mit einer Gesamtwertentwicklung von -45 Bps, aber immer noch mit einem Vorsprung von 63 Bps gegenüber der Benchmark. Ähnlich wie bei der Benchmark war das Jahr 2021 für das Portfolio zweigeteilt, praktisch die gesamte überdurchschnittliche Wertentwicklung wurde in den ersten sechs Monaten erzielt. Das Portfolio profitierte von der Umkehrung des Ausverkaufs im November. Ähnlich wie die Benchmark erzielten im Dezember nachrangige Anleihen und risikoreichere Positionen wie Hochzinsanleihen (HY) die beste Wertentwicklung. Die Entscheidung, Ende letzten Monats CoCo-Anleihen mit kürzerer Laufzeit und einige Hybridanleihen von Unternehmen aufzunehmen, zahlte sich aus. Fast die gesamte bessere Wertentwicklung kam von Finanzwerten, nicht nur von den bereits erwähnten nachrangigen Banken und Banken im Allgemeinen (Banken waren unser bester Sektor). Nach dem schwachen November trugen auch Immobilien und Finanzdienstleistungen positiv zur Wertentwicklung bei. Außerhalb des Finanzbereichs fällt das Bild uneinheitlicher aus. Der beste Sektor waren Verbraucherdienstleistungen, wo sich unsere Untergewichtung (UW) im Bereich Reisen und Freizeit auszahlte, während sich unsere Übergewichtung (OW) im Einzelhandel negativ auswirkte. Energie, wo wir immer noch unser größtes UW haben, war der zweitbeste Sektor, da sich die Ölgesellschaften weiterhin mit einer Erholung schwertun. Telekommunikation (OW) und Gesundheitswesen (OW) waren unsere schwächsten Sektoren. Beide Sektoren werden offensichtlich als risikoarm angesehen und erlebten daher keinen so starken Monat wie die zyklischeren Sektoren. Interessanterweise konnten sich die HY-Emittenten, die wir in diesen Sektoren halten, nach dem schwachen November in der Erholung gut entwickeln.

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Ausblick

Am ersten Januar feierte der Euro seinen 20. Geburtstag. Mit dem Erwachsenwerden der Währung sehen die Dinge dank der verstärkten fiskalischen Integration der letzten zwei Jahre vielversprechender aus. Die Gesamtjahresergebnisse und natürlich die Erwartungen für 2022 werden wahrscheinlich den Ton für die scheinbar stetig steigenden Aktienmärkte vorgeben, und die Erwartungen sind hoch. Laut Factset geht der Konsens von einer rekordhohen Nettogewinnmarge von 12,8 % für den S&P 500 im Jahr 2022 aus. Ermöglicht wird dies durch ein weiteres sattes Gewinnwachstum von 9 % im nächsten Jahr werden (der Durchschnitt von 2011 bis 2020 lag bei 5 %). Der Offenmarktausschuss (FOMC) wird am 26. zusammenkommen, und nach der Sitzung im Dezember wird nicht allzu viel erwartet, es sei denn, der Inflationsdruck nimmt weiter zu. Achten Sie auf die Veröffentlichung der US-Beschäftigungszahlen ohne die Landwirtschaft (Non-Farm Payrolls) am 7. und des VPI am 12. Italiens Parlament wird über die Nachfolge von Präsident Mattarella abstimmen, dessen Amtszeit am 3. Februar ausläuft. Die Abstimmung wird in der dritten Januarwoche stattfinden, und Premierminister Draghi wird als möglicher Spitzenkandidat gesehen. Sollte Draghi das Amt übernehmen, könnte dies die Rückkehr der Unsicherheit in die italienische Politik bedeuten.

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Rückblick

2021 war ein deutlich zweigeteiltes Jahr: Im ersten Halbjahr wurde der Index um 9 Bps enger, da die Anleger auf der Jagd nach Rendite waren, um dann im zweiten Halbjahr aufgrund von Inflation, Engpässen in der Lieferkette und einem Wiederaufleben von COVID-19 um 14 Bps weiter zu werden. Die Jagd nach Rendite kehrte im Dezember zurück, was an der beeindruckenden Wertentwicklung der risikoreicheren Segmente im Index abzulesen ist. Contingent Capital Bonds (CoCos) verzeichneten mit einer Verengung um 34 Bps im Dezember die stärkste Bewegung, gefolgt von Hybridanleihen von Unternehmen mit 21 Bps (gegenüber erstrangigen Nicht-Finanz-Papieren, die um 10 Bps enger wurden). Erstrangige Finanztitel blieben um 9 Bps hinter nachrangigen Finanztiteln zurück (19 Bps), und nachrangige Versicherungstitel wurden um 25 Bps enger. Der Automobilsektor (-19 Bps) war nach der Schwäche im November der beste Nicht-Finanzsektor. Am schlechtesten schnitt der Sektor Grundstoffe (-8 Bps) ab; interessanterweise war dies der zweitstärkste Sektor im November. Die Jagd nach Rendite, die für das erste Halbjahr 2021 kennzeichnend war, wird auch deutlich, wenn man sich ansieht, welcher Teil des Index im Jahr 2021 am besten abgeschnitten hat. Auch hier lief es für nachrangige besser als für vorrangige Schuldtitel. Am besten schnitten die Sektoren Automobile (-31 Bps) und Dienstleistungen (-30 Bps) ab. Der Dienstleistungssektor (Adecco, ISS, Rentokil, Securitas, Veolia) profitierte von weiteren Wiederöffnungen und dem höheren Risiko des Sektors. Der schlechteste Nicht-Finanzsektor war Energie (-6 Bps), was ziemlich unlogisch ist, wenn man bedenkt, dass dies der zweitbeste Sektor im S&P500 war. Zweifellos spielt die zunehmende Bereitschaft zu umweltfreundlichen Investitionen eine erhebliche Rolle für die Wertentwicklung des Energiesektors. Der zweitschlechteste Sektor waren Medien (-9 Bps), ein vergleichsweise kleiner Sektor, in dem die Titel eher eng gehandelt werden.

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11.2021:

Aktuelle Positionierung

Vor allem durch den Verkauf nachrangiger Risiken Anfang des Monats haben wir das Risiko im November erneut etwas reduziert. Wir bauten nachrangige Banken- und Versicherungswerte ab, nahmen aber kurz vor Ende des Monats Aditional-Tier-1-Anleihen (CoCo) mit kürzerer Laufzeit auf. Damit haben wir das Gesamtrisiko des Portfolios im Finanzbereich verringert. Bei den Nicht-Finanzwerten blieb das Portfoliorisiko unverändert. Über günstige Neuemissionen haben wir jedoch das Engagement zwischen den Sektoren umgeschichtet und waren darauf bedacht, zusätzliche Risiken durch Neuaufnahmen, insbesondere Neuemissionen zu vermeiden. Wir haben unser leichtes OW im Telekommunikationssektor erhöht, als ein seltener Emittent sehr günstig an den Markt kam, haben dafür jedoch einen Teil der Gewinne aus Gesundheitstiteln mit überdurchschnittlicher Wertentwicklung mitgenommen. Aber auch in diesem Sektor behalten wir ein OW bei. Die Gewichtungen in Technologie und Versorger wurden ausgebaut, während unser UW in Verbraucherdiensten erhöht und die Gewichtung von Grundstoffen auf neutral herabgesetzt wurde. Das Gesamtrisiko im Nicht-Finanzbereich ging etwas auf den niedrigsten Stand in diesem Jahr zurück. Unserer Ansicht nach dürften mögliche weitere Tapering-Andeutungen der Zentralbanken ein breites Spektrum an Nicht-Finanzwerten mit sehr engen Spannen stärker beeinflussen als (nicht gestützte) Finanzwerte. Nach einer derart umfangreichen Neubewertung am Markt bleiben wir für die Anlageklasse positiv eingestellt. Besonders ermutigend war die überdurchschnittliche Wertentwicklung, die wir im Vergleich zu anderen Risikomärkten in der schwierigen letzten Novemberwoche beobachten konnten. Die Anleger versuchten, besonders schwache Titel von den Händlern zu kaufen, die bei derart hohen Spreads extrem zurückhaltend mit Short-Positionen waren. Eine Rallye vor Weihnachten wäre durchaus verdient.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds kam durch den schwierigen Monat mit -12 Bps gegenüber der Benchmark. Seit Jahresbeginn liegen wir nun 50 Punkte vor der Benchmark. Einen großen, aber schwer zu quantifizierenden Beitrag brachten die Neuemissionen vom Monatsanfang, die nach einer ordentlichen Performance zum Monatsende hin stark abverkauft wurden. Vor allem die Neuemissionen vorrangiger Bankenanleihen gleich zu Beginn des Monats wurden getroffen, zunächst durch die oben erwähnte Entwicklung der Swap-Spreads für Staatsanleihen und später durch den allgemeinen Ausverkauf. Betrachtet man die einzelnen Namen (Gewinner und Verlierer), so fällt auf, dass Namen und Anleihen mit hohem und niedrigem Risiko im gleichen Maße zur Wertentwicklung beigetragen haben. Dies ist bezeichnend für diesen Monat und eher ungewöhnlich. Ähnlich verhielt es sich bei den Ratings: Die überdurchschnittliche Wertentwicklung war vor allem dem BBB-Bereich zu verdanken, während es für alle anderen Rating-Segmente in die entgegengesetzte Richtung ging. Relativ betrachtet schnitt das BB-Segment dabei am schlechtesten ab. Schlusslicht auf Sektorebene war der Immobiliensektor, was jedoch in erster Linie auf einen Titel und möglicherweise auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass diese Branche als Nutznießer niedrigerer Zinsen angesehen wird. Unsere hohe Untergewichtung (UW) im Öl- und Gassektor forderte ebenfalls ihren Tribut, fiel der Ausverkauf hier doch weniger stark aus als in anderen Sektoren. Der Energiesektor hat sich das ganze Jahr über unterdurchschnittlich entwickelt. Der beste Sektor war der Konsumgütersektor, in dem wir ebenfalls untergewichtet sind, allen voran in Automobilherstellern mit höherem Rating sowie in Getränken und Tabakwaren. Gesundheitswesen schnitt gut ab, was der vorherigen Schwächephase und den steigenden Infektionszahlen in Europa zuzuschreiben sein könnte. Auch für Finanzdienstleister lief es gut, insbesondere für Börsenbetreiber.

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Ausblick

Die USA werden am 15. Dezember die Schuldenobergrenze erreichen, zwei Wochen später als ursprünglich prognostiziert. Gespannt wird erwartet, wie sich der neu bestätigte Vorsitzende und seine Kollegen bei der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (Federal Open Market Committee, FOMC) am 15. zum Thema Tapering und Zinserhöhung äußern werden. Derzeit geht der Marktkonsens von einer Zinserhöhung im Sommer (Juni oder Juli) aus. Die EZB triff sich am darauffolgenden Tag. Nach den letzten beiden wenig erbaulichen Pressekonferenzen von Lagarde dürfte der Markt der Sitzung mit Spannung entgegensehen. Die Bank of England (BoE), die die Zinsen entgegen der allgemeinen Erwartung im November doch nicht angehoben hat, tagt ebenfalls am 16. Der Chefvolkswirt der BoE hat kürzlich Zweifel geäußert, ob es im Dezember zu einer Zinserhöhung kommen wird. Der Markt preist weiterhin ein, dass ein Zinsschritt sehr wahrscheinlich ist. Alle Zentralbanken werden sehr vorsichtig sein, so kurz vor den Weihnachtsfeiertagen Turbulenzen oder Volatilität an den Märkten zu verursachen. Das Treffen der OPEC+ am 1. Dezember kommt zu einem Zeitpunkt, da der Ölpreis gegenüber den Höchstwerten im Oktober um 20 % gefallen ist.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index wurde um 23 Bps gegenüber Staatsanleihen weiter und machte den November zum schwächsten Monat für Unternehmensanleihen seit März 2020. Die Gründe dafür wurden bereits erwähnt, aber auch die Neuemissionstätigkeit wirkte sich spürbar nachteilig auf die Wertentwicklung aus. Die Emittenten waren bereit, höhere als die üblichen Abschläge in Kauf zu nehmen, um Anleihen zu platzieren. Der durchschnittliche Abschlag bei Neuemissionen lag im November bei 17 Bps gegenüber 9 im Oktober. Natürlich lösten die günstigen Papiere Neubewertungen bei ausstehenden Anleihen sämtlicher Segmente und Sektoren aus, was dazu führte, dass Händler und Anleger wenig gewillt waren, umfangreiche Käufe am Sekundärmarkt zu tätigen. Es wurden 28 Mrd. € an Nicht-Finanzwerten (November-Durchschnitt der letzten 5 Jahre: 30 Mrd. €) und 26 Mrd. € an Finanzwerten (5-Jahres-Durchschnitt: 17,5 Mrd. €) begeben. Beim Index gab es bei vergleichbarer Spreadvergrößerung keinen Unterschied zwischen Finanzwerten und Nicht-Finanzwerten. Innerhalb des Finanzsektors ist es überraschend, dass nachrangige Bankschuldtitel nur um 6 Bps zurücklagen. Normalerweise wäre bei einem ausgeprägten Ausverkauf wie im November die Ausweitung bei den nachrangigen Anleihen um ein Vielfaches höher als bei den vorrangigen Papieren. Bei nachrangigen Schuldtiteln aus dem Nicht-Finanzsektor und dem Versicherungssektor ist die Spreadausweitung viel ausgeprägter als bei vorrangigen Schuldtiteln. Einer Spreadvergrößerung um 15 Bps bei vorrangigen Schuldtiteln aus dem Nicht-Finanzsektor standen 27 Bps bei Hybridanleihen gegenüber. Sektorweit gibt es keine besonderen Auffälligkeiten. Einzige Ausnahme bildet der Versicherungssektor, der einen viel höheren Anteil an nachrangigen Schuldtiteln als alle anderen Sektoren aufweist. Bezeichnend für den ungewöhnlichen November ist wohl, dass die Spreads bei länger laufenden Anleihen nicht weiter geworden sind als bei kürzeren Laufzeiten.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 05.12.2017
Fondsvermögen 1.942,57 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 0,85 Mio. EUR
Ertragsverwendung Ausschüttung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Transparenz gemäß Verordnung (EU) 2019/2088 Artikel 8
Das Finanzprodukt umfasst ESG-Merkmale (weitere Informationen sind dem Abschnitt „Downloads“ zu entnehmen)
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Ja
Portfolioumschlagsrate[2] 139,57%

Kosten

Ausgabeaufschlag[3] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2021)
0,650%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,008%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2021 0,650%
31.12.2020 0,660%
31.12.2019 0,670%
31.12.2018 0,670%
31.12.2017 0,110%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung
Letzte Ertragsverwendung[4] 25.03.2022
Art der Ertragsverwendung Ausschüttung
Betrag[5] 0,83 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[6] 0,00%
Aktiengewinn KStG[7] 0,00%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 0,17 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 0,17 EUR

Details & Historie

Datum 25.03.2022 04.03.2022 05.03.2021 06.03.2020 08.03.2019 09.03.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Thesaurierung
Kurs 96,34 99,64 104,09 102,75 98,37 98,66 99,49
Betrag 0,83 EUR 0,05 EUR 1,01 EUR 1,16 EUR 1,21 EUR 0,61 EUR 0,17 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[8][9]
- - - - - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[8][9]
- - - - - - wird nachgeliefert
Währung EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung -

Kennzahlen (3 Jahre) [10]

Volatilität 3,83%
Maximum Drawdown -10,34%
VaR (99% / 10 Tage) 2,52%
Sharpe-Ratio -0,09
Information Ratio 0,25
Korrelationskoeffizient 1,00
Alpha 0,50%
Beta-Faktor 1,15
Tracking Error 1,07%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 9,15%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 7,72%
Maximal verliehener Anteil[11] 10,48%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 113,05%
Erträge aus Wertpapierleihe[8] N/A

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

3. Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 0,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 0,00% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

4. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

5. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

6. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

7. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

8. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

9. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

10. Stand: 29.04.2022

11. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Anteilinhaber 2022 I DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2022 PDF 131,5 KB
KID DWS Invest Euro Corporate Bonds TFD Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2022 PDF 130,3 KB
DWS Invest SICAV, 12/21 Jahresbericht DE Dez 2021 PDF 7,5 MB
DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Dez 2021 PDF 9,4 MB
Publikation DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Nov 2021 PDF 237,5 KB
DWS Invest SICAV, 6/21 Halbjahresbericht DE Jun 2021 PDF 5,3 MB
DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Jun 2021 PDF 454,2 KB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Apr 2022 PDF 6,1 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Apr 2022 PDF 285,5 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Apr 2022 PDF 5,9 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Apr 2022 PDF 12,2 MB

Sonstige Dokumente

Produktoffenlegung nach Artikel 10 der Regulation (EU) 2019_2088 - DWS Invest Euro Corporate Bonds Sonstiges DE Dez 2021 PDF 546,6 KB

MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 0,873% p.a.
davon laufende Kosten 0,658% p.a.
davon Transaktionskosten 0,215% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 27.02.2022

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

CIO View

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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