Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Unternehmensanleihen EUR

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 2.431,67 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 31.08.2021)
Lipper Leaders (Stand: 31.08.2021)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 22.10.2021)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat -1,27% -
3 Monate -1,54% -
6 Monate -0,56% -
Laufendes Jahr -1,04% -
1 Jahr 0,83% 0,83%
3 Jahre 9,6% 3,1%
Seit Auflegung 7,96% 1,99%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 22.10.2021)[1]


Zeitraum Netto Brutto
22.10.2020 - 22.10.2021 0,83% 0,83%
22.10.2019 - 22.10.2020 1,96% 1,96%
22.10.2018 - 22.10.2019 6,61% 6,61%
05.12.2017 - 22.10.2018 -1,5% -1,5%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 30.09.2021)[1]

BNP Paribas S.A., Paris 1,80
Volkswagen Financial Services AG 1,80
Caixabank S.A. 1,50
Banco Santander S.A. 1,30
Société Générale S.A. 1,30
The Goldman Sachs Group Inc. 1,20
Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main 1,20
Verizon Communications Inc. 1,10
AT & T Inc. 1,10
Bayer AG 1,10

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

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    LU0441433728 / DWS0X4

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds CHF FCH
    LU0813333605 / DWS1H0

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds FC
    LU0300357802 / DWS0M6

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds GBP CH RD
    LU1322113371 / DWS2EF

  • DWS Invest Euro Corporate Bonds SEK LCH
    LU1322113611 / DWS2EH

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Trotz des recht hohen Angebots an Neuemissionen haben wir das Gesamtrisiko im Portfolio verringert und achteten im Allgemeinen darauf, möglichst Papiere mit ähnlichem Risikoprofil zu verkaufen, bevor wir neue Emissionen in das Portfolio aufnahmen. Wir verringerten unser Engagement in Banken, mit Ausnahme von Contingent Convertibles (CoCos), und behielten so das Risikoniveau in den uns weiterhin gefallenden Finanztiteln bei. Bei den Nicht-Finanzwerten haben wir das Risiko in allen Sektoren verringert; am stärksten war die Reduzierung bei Grundstoffen, in denen wir jetzt neutral gewichtet sind. Außerdem haben wir die Übergewichtung in Technologie und Telekommunikation von einem deutlichen Übergewicht auf Marktgewicht abgebaut. Schließlich reduzierten wir unsere Übergewichtung in nachrangigen Nicht-Finanzwerten, behielten aber eine Übergewichtung über Anleihen mit kurzen Laufzeiten bei. Wir bleiben für unseren Markt konstruktiv, sind uns aber bewusst, dass sich die wachsenden Sorgen auf unsere Märkte auswirken werden, trotz der stabilisierenden Unterstützung durch die Zentralbanken und der Tatsache, dass die Anleger über reichlich Liquidität zu verfügen scheinen. Sollten die Spreads in Verbindung mit den besseren Renditen weiter werden (die Renditen 10-jähriger deutscher Bundesanleihen sind von -0,5 % im August auf -0,2 % gestiegen), sind wir zuversichtlich, dass die Käufer zurückkehren werden, sobald die Volatilität nachlässt.

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Ausblick

Da China sich aufgrund der Goldenen Woche bis zum 8. in den Feiertagen befindet, ist mit weniger Nachrichten über Evergrande und die anderen Themen zu rechnen, die in letzter Zeit für Schlagzeilen gesorgt haben. Die Gewinnsaison für das 3. Quartal beginnt mit den Berichten der im Iboxx enthaltenen PepsiCo am 5. und der US-Großbanken (JP Morgan) am 13. Am wichtigsten werden die Auswirkungen der Unterbrechungen der Versorgungskette auf die Gewinnspannen und die Produktion sein sowie die Frage, wie sich dies auf die künftige Guidance auswirken wird. Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (Federal Open Market Committee – FOMC) wird erst wieder Anfang November zusammenkommen, aber die Beschäftigungszahlen am 8. und die VPI- und PPI-Zahlen in der darauffolgenden Woche sowie die PCE-Zahlen Ende Oktober werden genau beobachtet werden. Politisch dürfte der Oktober besonders entscheidend werden, wenn die US-Schuldenobergrenze (derzeit 28,4 Mrd. USD) angehoben werden muss, da sonst dem Finanzministerium in der zweiten Oktoberhälfte die Gelder ausgehen werden. Die EZB kommt am 28. Oktober zusammen. Dies wird wahrscheinlich einen beeindruckenden Balanceakt zwischen Inflationsdruck und immer noch extrem niedrigen Zinssätzen mit sich bringen. Das Feilschen und Handeln zwischen den deutschen politischen Parteien wird weitergehen, bis eine Regierung gefunden ist.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds kam durch den schwierigen Monat mit -64 Bps, übertraf aber leicht die Benchmark (3 Bps). Es war ein durch deutliche Schwankungen in der Wertentwicklung gekennzeichneter Monat, sowohl absolut als auch relativ, da der Markt keine Richtung finden konnte. Betrachtet man die einzelnen Emittenten, so waren es in der Regel neu begebene Anleihen mit längerer Laufzeit, die sich negativ auf die Wertentwicklung auswirkten. Es überrascht nicht, dass bei den positiven Beiträgen das Gegenteil der Fall war, die oft von Emittenten stammten, in denen wir untergewichtet waren, darunter auch Namen, die vor Kurzem Neuemissionen begeben hatten. Hervorzuheben sind auch europäische Emissionen, die wir in US-Dollar gekauft haben und die einen positiven Beitrag leisteten. Die bereits erwähnte Abnahme der Risikobereitschaft zeigte sich im Wertentwicklungsbeitrag von Anleihen mit niedrigerem Rating, wobei Anleihen mit BBB-Rating den größten negativen Beitrag lieferten, aber auch Anleihen mit BB-Rating und Cross-Over-Anleihen brachten einen negativen Beitrag – zum ersten Mal seit mehreren Monaten. Interessanterweise lieferten Anleihen mit Einfach-B-Rating sogar einen positiven Beitrag, da die Anleihen mit kurzer Laufzeit, die wir in diesem Segment halten, weiterhin eine positive Wertentwicklung zeigten. Am schlechtesten schnitten die Sektoren Immobilien und Finanzdienstleistungen ab. Bei ersteren lag dies es vor allem an nachrangigen Anleihen sowie am Angebot, bei letzteren waren es vor allem Anleihen von Börsenbetreibern mit längerer Laufzeit, deren Spreads vom Markt weiter getrieben wurden. Bei den Nicht-Finanzwerten waren die Anleihen mit längerer Laufzeit, die wir im Gesundheitswesen halten, der schlechteste Sektor in Bezug auf den Beitrag zur Wertentwicklung.

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Rückblick

Trotz der weit verbreiteten Schwäche in risikoreichen Anlageklassen hielten sich Unternehmensanleihen gut, und der ICE BofA Euro Corporate Index beendete den Monat 1 Bp enger gegenüber Staatsanleihen. Gelegentlich schienen die Spreads weiter zu werden, aber die Anlegerbasis ist nach wie vor reich an Barmitteln, was die Ausweitung in Grenzen hielt. Nach einem Jahr, in dem Werte mit höheren Risiken praktisch jeden Monat besser abschnitten als Werte mit niedrigeren Risiken, zeichnete sich eine beginnende abnehmende Risikobereitschaft ab. Die risikoreichsten Teile im Unternehmensanleihebereich, CoCo-Anleihen bzw. Contingent Capital Bonds gehörten zu den Segmenten mit der schwächsten Performance und schlossen den Monat um 5 Bps weiter. Euro-Hochzinsanleihen, für die es in diesem Jahr sehr gut lief, schnitten ebenfalls unterdurchschnittlich ab und schlossen den September um 7 Bps weiter und zeigten in der zweiten Monatshälfte eine echte Schwäche. Es gab 37,5 Mrd. € an Neuemissionen in Nicht-Finanzwerten, und damit war dies der schwächste September seit drei Jahren, der zudem unter dem Fünfjahresdurchschnitt lag. Die Wertentwicklung war uneinheitlich, wobei Anleihen mit längeren Laufzeiten tendenziell schlechter abschnitten. Das Volumen bei Finanztiteln lag mit 27,5 Mrd. € deutlich über dem September-Fünfjahresdurchschnitt. Nichtsdestotrotz wurden Finanztitel vom Markt besser aufgenommen und entwickelten sich im Allgemeinen gut. Trotz eines höheren Volumens als üblich bei Finanztiteln schnitten Finanztitel leicht besser ab als Nicht-Finanztitel und schlossen den Monat 1 Bp enger ab. Es scheint, dass Finanztitel in Zeiten der Unsicherheit als eine sicherere Wette angesehen werden, was definitiv nicht immer der Fall war. Betrachtet man die einzelnen Sektoren, so fällt auf, dass es nichts Auffälliges gibt: Der schlechteste Sektor – nachrangige Versicherungsanleihen – blieb unverändert und der beste Sektor – nachrangige Bankanleihen (ohne CoCo-Anleihen) – notierte um 4 Bps enger.

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Vorherige Kommentare

08.2021:

Aktuelle Positionierung

Wie bereits erwähnt, waren die Handelsbedingungen im August wegen der geringen Marktaktivität äußerst schwierig. Da die meisten erfahrenen Händler im Urlaub waren, fielen die Kursgebote an der Börse meist sehr defensiv aus. Die Spanne zwischen Geld- und Briefkursen war deutlich größer als üblich, was zu erhöhten Transaktionskosten führte. Entsprechend haben wir im August keine größeren Änderungen im Portfolio vorgenommen. Das Gesamtrisiko im Portfolio blieb im August unverändert, mit nur geringfügigen Änderungen in der Sektorzusammensetzung. In Vorbereitung auf den für September erwarteten Angebotsschub stockten wir unsere liquiden Mittel auf.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index beendete den Monat August mit einem Basispunkt über Staatsanleihen und fünf Basispunkten über Swaps. Der Index hat sich seit April seitwärts bewegt, wobei die Spreads risikoarmer Papiere mit niedriger Rendite in der Regel weiter und die von risikoreicheren Anleihen mit höherer Rendite enger wurden. Mit einer Ausweitung über fast alle Segmente und Sektoren hinweg bestätigte sich dieses Bild im August jedoch nicht. Da der Markt im August außerordentlich dünn war, sollte man wahrscheinlich nicht zu viel in die Marktbewegungen hineininterpretieren. Der einzige Sektor, der den Monat gegenüber Swaps enger beendete, war der nachrangige Versicherungsbereich mit einer Spreadverringerung von 4 Bps, während vorrangige Versicherungspapiere um 4 Bps weiter wurden. Am zweitbesten schnitten die Lower-Tier-2-Bankenpapiere ab, die im Gegensatz zu vorrangigen Bankenanleihen mit einer Ausweitung um 5 Bps unverändert blieben. Kein einziger Sektor im Nicht-Finanzbereich zeigte eine Spreadverringerung (einschließlich nachrangiger Unternehmenspapiere). Erwähnenswert ist auch die Schwäche bei Anleihen mit längeren Laufzeiten, von denen sich einige Anleger trennten, da die Renditen am langen Ende niedrig blieben oder sogar noch weiter sanken.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

DWS Invest Euro Corporate Bonds kam durch den schwierigen Monat mit -34 Bps, übertraf seine Benchmark aber um 5 Bps. Der kleine Vorsprung gegenüber der Benchmark war vor allem einer Handvoll Namen im Bereich der Hochzinsanleihen und der nachrangigen Finanztitel zu verdanken, während die meisten anderen Positionen unverändert blieben oder etwas weiter gehandelt wurden. Leider beteiligten wir uns an einigen Neuemissionen, bei denen uns insbesondere die Emission eines großen deutschen Automobilherstellers mehrere Basispunkte kostete. Unsere starke Untergewichtung bestimmter Getränkeunternehmen sowie unsere USD-Anleihen von in Europa ansässigen Emittenten trugen positiv zur Wertentwicklung bei. Bei der Betrachtung der Kreditqualität waren es nicht wie üblich Titel mit BB- und BBB-Rating, die am meisten zur überdurchschnittlichen Wertentwicklung beitrugen, sondern unsere starke Untergewichtung in Anleihen mit A-Rating.

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07.2021:

Aktuelle Positionierung

Das Risiko insgesamt blieb im Laufe des Monats in etwa auf demselben Niveau. Änderungen im Portfolio waren der Verkauf von Anleihen mit hohen negativen Renditen und eine leichte Erhöhung der modifizierten Duration des Portfolios von 5,67 auf 5,84 im Juli. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass Investment Grade-Unternehmensanleihen der Sweet Spot und möglicherweise die einzige Alternative für €-Anleger in festverzinslichen Anlagen bleiben. Vor allem eine sehr akkommodierende Zentralbank und weniger Neuemissionen von Anleihen im Vergleich zu 2020 werden den Spreads 2021 Unterstützung bieten. Auf Sektorebene wurden Anleihen mit längerer Laufzeit aus den Bereichen Versorger und Finanzdienstleistungen in das Portfolio aufgenommen, während das Engagement in niedrig verzinsliche Anleihen aus dem Gesundheitswesen nach einer sehr guten Wertentwicklung aufgrund der Spreadverengung reduziert wurde.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds erzielte mit +1,17 % eine höhere Monatsrendite als im Juni (+0,6 %) und lag im Juli fast gleichauf mit der Benchmark. Insgesamt stand der positiven Attribution aus dem Finanzsektor eine gleich hohe negative Attribution der Nicht-Finanzwerte gegenüber. Im Finanzsektor brachte das Übergewicht in Finanzdienstleistungen die höchste überdurchschnittliche Wertentwicklung, gefolgt von Immobilien und AT1-Anleihen aus dem Bankenbereich. Der Beitrag der Nicht-Finanzwerte war durch eine hohe Streuung gekennzeichnet. Dabei wurde die solide Outperformance von Industrie und Gesundheitswesen durch das Untergewicht in Öl & Gas aufgezehrt.

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Ausblick

Der Monat könnte mit der Debatte über die US-Schuldengrenze beginnen. Während es dem Finanzministerium vermutlich gelingen wird, die Auswirkungen des Erreichens der Obergrenze abzumildern, bedarf es für eine Einigung über die Anpassung der Schuldengrenzen wahrscheinlich einiger Zugeständnisse der Demokraten an die US-Republikaner, was intensive Diskussionen befürchten lässt. Aus makroökonomischer Sicht erreichte der US-Verbraucherpreisindex im Juni einen überraschend hohen Wert. Mit Blick auf die Juli-Daten bleibt abzuwarten, ob die US-Inflation tatsächlich nur vorübergehend ist, wie die US-Notenbank andeutet, oder ob sich die Preissteigerungen in mehreren Branchen als hartnäckig erweisen. Bei den Zentralbanken steht eine Sitzung der Bank of England an, die angesichts der anhaltenden Herausforderungen, die Covid-19 für die britische Wirtschaft darstellt, interessant werden könnte. Ende des Monats könnte das Jackson-Hole-Symposium, das dieses Jahr wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden wird, Aufschluss darüber geben, wie die offiziellen Vertreter derzeit zur US-Geldpolitik stehen. Die Berichtssaison neigt sich dem Ende zu, und obwohl einige Branchen noch immer mit erheblichen Belastungen konfrontiert sind (z.B. Engpässe bei Chips), scheint sich die Mehrheit der Sektoren recht gut von der Talsohle des letzten Jahres erholt zu haben. Nach den Sommerferien werden die Marktteilnehmer an ihre Schreibtische zurückkehren – und damit der Erstemissionsmarkt wieder aktiv werden. Während des Sommers haben nur eine Handvoll Unternehmen Anleihen begeben, sodass es einen gewissen Nachholbedarf geben könnte. Bei Schwellenländertiteln könnten die anhaltenden regulatorischen Hürden durch die chinesischen Behörden, insbesondere im Technologiesektor, ein heißes Thema bleiben.

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Rückblick

Der Juli bescherte den risikoreichen Anlageklassen einen recht guten Start in die zweite Jahreshälfte. Auch wenn die Inflationszahlen im Laufe des Monats überraschten und die Ausbreitung der Delta-Variante des Covid-19-Virus für zusätzlichen Gegenwind sorgte, wurde die Anlageklasse der Investment Grade-Unternehmensanleihen (IG) insgesamt gut unterstützt. Ein Hauptgrund dafür waren über den Monat mehrere Beteuerungen verschiedener Zentralbankvertreter, die Zinssätze vorerst extrem niedrig zu halten und die Programme zum Ankauf von Vermögenswerten beibehalten zu wollen. Dank der anhaltenden wirtschaftlichen Erholung konnte die überwiegende Mehrheit der Unternehmen historisch hohe Gewinne vorlegen und eine Verbesserung ihrer jeweiligen Kreditkennzahlen verzeichnen. Dies führte zusammen mit der erneuten Stabilität der Zinssätze und dem saisonal bedingt niedrigen Neuemissionsvolumen zu einer weiteren Spreadverengung in den meisten Segmenten des Investment Grade-Marktes. Auf Indexebene verzeichnete der EUR iBoxx Corporate All im Juli eine Wertentwicklung von +1,17 %. Anleihen aus dem Finanzsektor schlossen mit +0,96 %, während Nicht-Finanzwerte +1,30 % erzielten. Im Durchschnitt schnitten die Segmente für Unternehmensanleihen schlechter ab als Anlagen wie deutsche Bundesanleihen, die als sicherer Hafen gelten und mit +1,93 % rentierten.

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06.2021:

Aktuelle Positionierung

Im Juni haben wir das Gesamtrisiko im Portfolio leicht erhöht, vor allem weil die Maßnahmen der EZB und die auf steigende Kurse setzende Aktivität der Anleger mit einem Verhältnis von fast 2:1 zwischen Käufern und Verkäufern unsere Überzeugung bestärkten, dass es ein starker Sommer wird. Die mit Abstand größte Risikoerhöhung erfolgte im Gesundheitswesen, wo wir Anleihen mit langer Laufzeit aufnahmen. Zudem reduzierten wir unsere starke Untergewichtung bei Öl & Gas, da der Sektor im bisherigen Jahresverlauf weiterhin zurückgeblieben ist und wir nicht zu untergewichtet sein wollten, falls er sich erholen sollte. Schließlich fügten wir noch ein wenig Risiko über nachrangige Nicht-Finanzwerte hinzu. Die größte Reduzierung erfolgte im Bereich Finanzdienstleistungen, wo wir nach einer sehr guten Wertentwicklung im Juni bei mehreren Positionen Gewinne mitnahmen.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds verzeichnete einen guten Monat und erzielte eine Rendite von fast 0,6 %, womit er die Benchmark um 15 Bp. übertraf und nach den ersten sechs Monaten des Jahres nun bei 60 Bp. liegt. Der aktive Beitrag verteilte sich gleichmäßig auf Finanzwerte und Nicht-Finanzwerte, und interessanterweise gab es im Fonds keinen Sektor mit negativem Beitrag. Der beste Sektor waren die Banken, wo unser Engagement im nachrangigen Bereich in Lower-Tier-2- und Additonal-Tier-1-Anleihen positiv zur Wertentwicklung beitrug. Diese beiden nachrangigen Segmente erlebten ihren zweitbesten Monat des Jahres. Zweitbester Sektor war der Finanzdienstleistungssektor, in dem wir derzeit am stärksten übergewichtet sind. Praktisch alle Teile des Sektors schnitten gut ab, einschließlich einiger HY-Anleihen, die stark nachgefragt waren. Bei den Nicht-Finanzwerten lag Gesundheitswesen vorn, und die Entscheidung, länger laufende Anleihen aus diesem Sektor hinzuzufügen, zahlte sich aus. Die positive Wertentwicklung kam nicht nur aus den von uns übergewichteten Sektoren, sondern auch aus den Bereichen Automobil- und Zulieferindustrie, Lebensmittel & Getränke und Versorger, wo wir untergewichtet sind. Der schlechteste Sektor war Öl & Gas, in dem wir am stärksten untergewichtet sind und der sich im Vergleich zur Benchmark seitwärts bewegte.

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Ausblick

Wir können wahrscheinlich einen, selbst für den Juli, sehr ruhigen Sommermonat erwarten, aber es stehen einige bedeutende Ereignisse an, die die Ruhe stören und die Märkte verstimmen könnten. Die EZB wird am 22. tagen, wobei keine Änderungen erwartet werden; der Markt wird mit Spannung die Pressekonferenz verfolgen, um zu sehen, ob Frau Lagarde weiterhin einen extrem expansiven Ton anschlägt. Das FOMC kommt am 28. zusammen Jegliche Veränderungen am Dot-Plot-Diagramm oder Hinweise darauf, wie hartnäckig der Inflationsdruck ist, wird man genau beobachten. Auch die US-Fiskalpolitik bleibt ein heißes Thema, wenngleich sich die Aufmerksamkeit in den USA auch auf díe Ferienzeit richtet. Es ist alles andere als sicher, ob das Infrastrukturpaket sowohl den Senat als auch das Repräsentantenhaus passieren wird. Eine großes F&E-Programm zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China und/oder der American Families Plan könnten die Unterstützung der Demokraten finden, aber jede Hilfe von den Republikanern bei diesen Plänen scheint weit entfernt. Die Berichtssaison für das 1. Halbjahr wird wie gewohnt mit den US-Megabanken beginnen, und die Erwartungen sind hoch. Die Analysten rechnen mit einer Gewinnsteigerung von 7,3 % bei den Unternehmen im S&P. Dies ist der größte erwartete Anstieg, seit das Finanzdatenunternehmen Factset im Jahr 2002 begann, die Schätzungen zu dokumentieren.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index entwickelte sich im Juni gut, da die Anleger damit beschäftigt waren, sicherzustellen, dass sie voll investiert in die Sommermonate gehen. Der Index erzielte 0,42 % und übertraf europäische Staatsanleihen um 0,23 %. Wir wurden um 2 Bp. gegenüber Staatsanleihen enger. Dies fühlte sich aber viel ausgeprägter an, denn es waren wieder risikoreichere höher verzinsliche Papiere, welche die Richtung vorgaben, und nach einigen Monaten der Schwäche zeigten Anleihen mit längeren Laufzeiten eine überdurchschnittliche Wertentwicklung. Die Trendwende bei Anleihen mit langer Laufzeit begann bereits Ende Mai, erhielt aber durch die auf geldpolitische Lockerung hindeutenden Aussagen nach der EZB-Sitzung zusätzlichen Auftrieb. Die Neuemissionsaktivitäten fielen im Juni etwas geringer als gewöhnlich aus, da nur EUR 32,4 Mrd. im Nicht-Finanzbereich begeben wurden. Die Emissionen stießen auf großes Interesse (um eben voll investiert zu sein), und trotz der oft aggressiven Verengung gegenüber den anfänglichen Preisindikationen war die Wertentwicklung im Allgemeinen gut. Im High Yield (HY)-Segment stand mit EUR 17,75 Mrd. das bisher größte Emissionsvolumen in einem Monat zu Buche, und die Wertentwicklung war noch besser als im Investment Grade-Segment – die Anlageklasse scheint von hohen institutionellen Zuflüssen zu profitieren. Betrachtet man die Sektoren, so war Gesundheitswesen überraschenderweise der Sektor mit der besten Wertentwicklung. Damit war es der erste Monat, in dem ein risikoarmer nicht-zyklischer Sektor vorne lag. Der Hauptgrund dafür ist, dass dies der Sektor mit dem höchsten Anteil an Anleihen mit längeren Laufzeiten (10 Jahre und länger) ist. Abgesehen vom Gesundheitswesen sticht kein Sektor wirklich hervor, da alle im Laufe des Monats etwas enger wurden.

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05.2021:

Aktuelle Positionierung

Wir hielten das Gesamtrisiko im Portfolio im Laufe des Monats unverändert, nutzten aber die Schwäche am Markt, um das Engagement in Sektoren zu erhöhen, die unserer Meinung nach relativ günstig geworden sind und mittelfristig Chancen bieten könnten. Die größte Umschichtung im Risiko erfolgte in Rohstoffen, bei denen wir zwei High-Yield-Titel hinzufügten. Im Gegenzug reduzierten wir das Engagement in Chemie und hielten Grundstoffe fast unverändert. Wir gingen zu einer Übergewichtung (UW) in der Automobil- und Zulieferindustrie über, kehrten aber zu einer Untergewichtung (UW) in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie zurück, indem wir Anfang des Monats Gewinne aus Brauereien mit langer Laufzeit mitnahmen, und reduzierten unser UW im Bereich Körperpflege- und Haushaltswaren weiter (Tabak). In Reisen und Freizeit reduzierten wir unsere High-Yield-Positionen, nahmen aber eine Fluggesellschaft über Neuemissionen auf. Schließlich erhöhten wir unser OW im Gesundheitswesen, nachdem wir es in den Vormonaten reduziert hatten. Die langen Laufzeiten im Gesundheitswesen gehörten zu den Papieren mit der schlechtesten Wertentwicklung. Wir nutzten dies, um dem Portfolio günstige Papiere mit hohem Rating hinzuzufügen. Auf der Finanzseite gab es keine größeren Veränderungen in der Positionierung, außer dass wir das OW in Finanzdienstleistungen über Neuemissionen erhöht haben. Über die Sommermonate sind wir etwas konstruktiver für € IG (Investment Grade) geworden. Die starke Erholung an unseren Märkten in der letzten Maiwoche ist sehr ermutigend. Wir denken, dass diese durch die Erholung bei Staatsanleihen der Peripherieländer und Frankreichs gegenüber deutschen Bundesanleihen ausgelöst wurde sowie durch die Erkenntnis, dass es nicht mehr so viele Emissionen geben wird, bevor es ab der zweiten Julihälfte an den Märkten vollkommen ruhig wird. Letzteres ließ institutionelle Anleger aktiv werden. Es könnte am 10. eine (zu sehr) auf geldpolitische Straffung hindeutende Erklärung der EZB geben.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds Fonds kam durch den schwierigen, volatilen Monat mit einer um 0,1 % besseren Wertentwicklung gegenüber dem Vergleichsindex, sodass das Portfolio seit Jahresbeginn um 0,45 % zugelegt hat. In Anbetracht der Tatsache, dass jedes Segment und jeder Sektor im Index den Monat weiter beendete, hatten wir mit unserer Auswahl in diesem Monat zweifelsohne ein gutes Händchen. Unsere Allokation in Anleihen mit BBB- und BB-Rating brachte den größten Beitrag zur überdurchschnittlichen Wertentwicklung, wobei ein paar einzelne Namen herausstachen. Dazu gehörten spanische und französische Banken sowie Schwellenländer-Emittenten aus dem Telekommunikations- und Industriesektor. Wir profitierten auch von einer starken Untergewichtung in Namen aus den Sektoren Automobile und Immobilien. Der größte negative Beitrag kam von einer Neuemission vom Monatsanfang. Am besten schnitt der Industriesektor ab, dicht gefolgt von Banken und Immobilien. Wir behalten die Übergewichtung in allen Dreien bei. Der schlechteste Sektor waren Versorger, in dem Papiere mit längerer Laufzeit unter Druck standen, und Verbraucherdienstleistungen, in denen wir ein UW haben. Interessanterweise scheint unser OW im Gesundheitswesen (das wir kürzlich reduziert haben) keinen großen Einfluss auf unsere Wertentwicklung im Mai gehabt zu haben, obwohl es einer der Sektoren mit den längsten durchschnittlichen Laufzeiten ist. Schließlich haben wir doch einen Dämpfer von Anleihen mit langer Laufzeit bekommen, und zwar nicht nur aus dem Versorgungssektor. Das Laufzeitensegment von mehr als 15 Jahren brachte den einzigen negativen Beitrag im Vergleich der verschiedenen Laufzeiten.

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Ausblick

Alle Augen werden auf die Zentralbanksitzungen im Juni gerichtet sein und nach Hinweisen auf Änderungen oder Rückführungen der Konjunkturprogramme Ausschau halten. Die EZB trifft sich am 10., und nach den zurückhaltenden Kommentaren der EZB-Mitglieder im Mai zu urteilen, könnte jegliche Straffung den Markt potenziell verunsichern. Das FOMC (Federal Open Market Committee) kommt am 16. zusammen; hier ist der Konsens, dass wir keine Änderungen sehen werden und dass diese erst zum Symposium in Jackson Hole Ende August kommen werden. Die jüngste Stärke der Ölpreise wird dem OPEC-Treffen am Monatsersten zusätzliche Bedeutung verleihen. Das erste Gipfeltreffen zwischen Biden und Putin wird am 16. auf neutralem Boden in Genf stattfinden. Das Verhältnis zwischen den Ländern ist seit dem Ende der Trump-Regierung deutlich abgekühlt. Der 47. G7-Gipfel findet in Cornwall statt, Klimawandel und Pandemie werden auf der Tagesordnung stehen und ein Vorstoß zur Regulierung von Kryptowährungen wird wahrscheinlich auch dabei sein. Russland ist nicht eingeladen, aber Indien, Australien, Südkorea und Südafrika werden teilnehmen.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index zeigte im Monatsverlauf eine Spreadausweitung um 1 Bp. gegenüber Staatsanleihen (-7 Bp. YTD) und verlor -0,15 % an Gesamtrendite (-0,86 %). Angesichts der Volatilität der risikofreien Zinssätze hielten sich Unternehmensanleihen bemerkenswert gut und bewegten sich den ganzen Monat über praktisch seitwärts. Ich denke, der Hauptgrund für die Stabilität liegt darin, dass wir nicht mit Neuemissionen überschwemmt wurden und die Anleger eine Menge Liquidität gehortet hatten. Bei Nicht-Finanzwerten gab es 31 Mrd. € an Neuemissionen (YTD 146 Mrd. €, nahezu identisch mit 2019 (143 Mrd. €) und deutlich unter den 231 Mrd. € aus 2020), was relativ typisch für den Mai ist. Bei Hochzinsanleihen läuft die Emissionsmaschine immer noch auf Hochtouren. Nach dem umsatzstärksten April (14 Mrd. €) in der Geschichte erlebten wir den umsatzstärksten Mai (12 Mrd. €). Interessanterweise scheint es bei Hochzinsanleihen kaum Probleme zu geben, das Angebot zu absorbieren: Die Anlageklasse beendete den Monat 1 Bp. enger (YTD -52 Bp.). In den ersten vier Monaten des Jahres zeigte sich bei der Wertentwicklung ein klares Muster. Papiere mit höherem Risiko und höherer Rendite, wie z.B. nachrangige Anleihen oder hochzyklische erstrangige Papiere, schnitten Monat für Monat besser ab als nichtzyklische Titel mit enger Handelsspanne, da die Anleger nach Rendite suchten. Dies war im Mai nicht der Fall, da kein wirklicher Zusammenhang zwischen der Rendite oder dem wahrgenommenen Risiko des Emittenten und der Wertentwicklung erkennbar war. Duration und Wertentwicklung standen jedoch als Folge der Zinsbewegung in klarem Zusammenhang: Nicht-Finanzwerte mit Laufzeiten unter 7 Jahren wurden um 1 bis 2 Bp. weiter, im Segment von 10 Jahren und länger waren es indes 8 Bp. Die Anleger befürchteten einen weiteren Ausverkauf bei Staatsanleihen und verkauften ihre Anleihen mit der größten Zinssensitivität. Mit der Erholung der Zinsen war das lange Laufzeitensegment jedoch gefragt und erholte sich in den letzten Tagen des Mai etwas.

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04.2021:

Aktuelle Positionierung

Wir nutzten den starken Markt im April, um das Gesamtrisiko im Portfolio weiter abzubauen, vor allem in Finanzwerten. Wir haben das Risiko vor allem deshalb gesenkt, um uns einen gewissen Spielraum zu verschaffen und Platz - und Liquidität - für die erwartete Emissionsflut zu schaffen, die normalerweise im Mai eintritt. In den letzten 10 Jahren waren Mai und September traditionell die aktivsten Monate bei Emissionen, und mit einer Vielzahl von Namen zur Auswahl sollten sich uns hoffentlich einige gute Chancen bieten. Wir verringerten die große Übergewichtung (OW) im Bereich Finanzdienstleistungen und verringerten das OW in erstrangigen Banken. Zudem reduzierten wir das OW in Immobilien. Im Nicht-Finanzbereich erfolgte der größte Risikoabbau in Konsumgütern, bei denen wir uns von dem Großteil unserer Titel aus dem Tabakbereich trennten. Konsumgüter (mit Ausnahme von Pkws) sind neben Öl und Gas nun unsere größten Untergewichtungen (UW), und das Portfolio wird langsam aber sicher ESG-konformer. Verbraucherdienstleistungen waren ein weiterer Sektor, in dem wir das Risiko verringerten, da wir nach der guten Wertentwicklung in Teilen des Sektors Gewinne mitnahmen.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte einen relativ guten Monat. Mit einer Rendite von 0,2 % übertraf er die Benchmark um 17 Bps. Der Großteil der Wertentwicklung kam von Finanztiteln, insbesondere von erstrangigen und nachrangigen Banken, für die der Monat aufgrund ihrer nahezu rekordverdächtigen Gewinne sehr gut verlief. Interessanterweise trug auch die Tatsache, dass wir keinen einzigen chinesischen Vermögensverwalter im Portfolio hatten, zu unserer stark überdurchschnittlichen Wertentwicklung bei Finanzwerten bei. Immobilien brachten den zweitgrößten Beitrag, trotz unserer Untergewichtung in Einkaufszentren, die im April kräftig zulegten. Versorger und Gesundheitswesen waren überraschenderweise die besten Nicht-Finanzsektoren, obwohl keiner der beiden Sektoren einen guten Monat hatte. Der Abbau der Namen mit engeren Spreads und längeren Laufzeiten in beiden Sektoren unter Beibehaltung einiger bislang schwacher Papiere scheint sich ausgezahlt zu haben. Der Konsumgütersektor war unser schlechtester Sektor, da der positive Beitrag von Pkws nicht ausreichte, um die negative Entwicklung im Getränkesektor auszugleichen, wo sich einige Neuemissionen mit schwachen Emissionskursen negativ auf den gesamten Sektor auswirkten. Tatsächlich bezeichnend für den Monat und das Jahr ist, dass fast die gesamte Outperformance von den Segmenten im Portfolio mit niedrigerem Rating stammt, mit sehr geringen Beiträgen zur Wertentwicklung von Namen, die mit A oder besser bewertet sind.

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Ausblick

Weder bei der EZB noch beim Federal Open Market Committee (FOMC) sind im Mai Sitzungen geplant. Die Parlamentswahl in Schottland findet am 6. Mai statt. Die Scottish National Party (SNP) von Nicola Sturgeon hat sich verpflichtet, nach dem Brexit auf ein neues Unabhängigkeitsreferendum zu drängen. Die SNP hatte ihre absolute Mehrheit bei der Wahl im Jahr 2016 verloren, und es scheint sehr unwahrscheinlich, dass sie sie zurückerlangen wird. Damit wird das Vereinigte Königreich wohl keinen Landesteil verlieren. Die wahrscheinlich beste Quartalsberichtsaison der Unternehmen seit mehr als einem Jahrzehnt wird zu Ende gehen. Gilt dann die Devise „Sell in May and stay away“?

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Rückblick

Wie bereits erwähnt, war der April ein ziemlich starker Monat für Euro IG (Investment Grade). 6 Bps enger gegenüber Staatsanleihen (-8 Bps YTD) und eine Überrendite von 0,4 % (0,78 % YTD) machen ihn zum bisher besten Monat des Jahres 2021. Im Vergangenheitsvergleich erscheinen die monatlichen Zahlen für 2021 nicht beeindruckend, aber es wurde allgemein erwartet, dass es in so einem an Liquidität reichen Umfeld mit bereits engen Spreads nur langsam vorgehen würde. Angebot und Nachfrage kamen im April aus dem Gleichgewicht, als wir nur 16 Mrd. € an Emissionen im Nicht-Finanzbereich sahen, verglichen mit 33 Mrd. € im Monatsdurchschnitt im 1. Quartal. In Kombination mit einer sehr aktiven Zentralbank, die jede Woche rund 1,4 Mrd. € kaufte, kam es zu einer Knappheit von (investierbaren) Papieren. Wenn auch nicht mehr so ausgeprägt wie in den ersten drei Monaten des Jahres, ist es nach wie vor offensichtlich, dass sich risikoreichere und höher rentierende Segmente besser entwickeln als risikoarme und niedrig rentierende Segmente. So wurden beispielsweise vorrangige Anleihen aus dem Nicht-Finanzbereich und vorrangige Anleihen aus dem Finanzbereich um 6 bzw. 5 Bps enger, während nachrangige Anleihen aus dem Nicht-Finanzbereich und dem Finanzbereich den Monat mit einer Verengung von 9 bzw. 10 Bps beendeten. Betrachtet man die Ratings, so wurden Titel mit AA-Rating 3 Bps enger, mit BBB 7 Bps und mit BB um 16 Bps (alle aus dem Nicht-Finanzbereich, aber das gleiche Bild zeigt sich auch im Finanzbereich.) Wie in den Vormonaten waren nachrangige Versicherungspapiere (-13 Bps) der Sektor mit der besten Wertentwicklung im IG-Bereich. Immobilien (-12 Bps) setzten ihren guten Lauf im April fort, da die Betreiber von Einkaufszentren von den positiven Impfnachrichten in der Eurozone und dem erwarteten Anstieg des Konsums profitierten. Die schlechtesten Sektoren waren wieder die Sektoren mit geringem Risiko und engen Spreads wie Gesundheitswesen, Telekommunikation und Konsumgüter.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 05.12.2017
Fondsvermögen 2.431,67 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 1,43 Mio. EUR
Ertragsverwendung Ausschüttung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Ja
Portfolioumschlagsrate[2] 76,82%

Kosten

Ausgabeaufschlag[1] 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,600%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2020)
0,660%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,008%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2020 0,660%
31.12.2019 0,670%
31.12.2018 0,670%
31.12.2017 0,110%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung
Letzte Ertragsverwendung[1] 05.03.2021
Art der Ertragsverwendung Ausschüttung
Betrag[2] 1,01 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[3] 0,00%
Aktiengewinn KStG[4] 0,00%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 0,17 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 0,17 EUR

Details & Historie

Datum 05.03.2021 06.03.2020 08.03.2019 09.03.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung Thesaurierung
Kurs 104,09 102,75 98,37 98,66 99,49
Betrag 1,01 EUR 1,16 EUR 1,21 EUR 0,61 EUR 0,17 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[5][6]
- - - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[5][6]
- - - - wird nachgeliefert
Währung EUR EUR EUR EUR EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung Fonds ohne Teilfreistellung -

Kennzahlen (3 Jahre) [7]

Volatilität 3,44%
Maximum Drawdown -8,57%
VaR (99% / 10 Tage) 0,78%
Sharpe-Ratio 0,62
Information Ratio 0,62
Korrelationskoeffizient 1,00
Alpha 0,22%
Beta-Faktor 1,17
Tracking Error 1,05%

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 6,52%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 4,85%
Maximal verliehener Anteil[8] 6,93%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 106,19%
Erträge aus Wertpapierleihe[5] N/A

1. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

2. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

3. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

4. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

5. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

6. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

7. Stand: 30.09.2021

8. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

KID DWS Invest Euro Corporate Bonds TFD Wesentliche Anlegerinformation DE Aug 2021 PDF 129,3 KB
DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Jul 2021 PDF 7,9 MB
DWS Invest SICAV, 6/21 Halbjahresbericht DE Jun 2021 PDF 5,3 MB
DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Jun 2021 PDF 454,2 KB
DWS Invest - Einladung zur Ordentlichen Generalversammlung am 28.04.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2021 PDF 186 KB
Publikation Prospektänderung DWS Invest zum 15.02.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Feb 2021 PDF 315 KB
DWS Invest Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Jan 2021 PDF 230,9 KB
DWS Invest SICAV, 12/20 Jahresbericht DE Dez 2020 PDF 9,5 MB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Sep 2021 PDF 6,6 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Sep 2021 PDF 289,6 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Sep 2021 PDF 6,3 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Sep 2021 PDF 12,5 MB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 0,885% p.a.
davon laufende Kosten 0,668% p.a.
davon Transaktionskosten 0,217% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 23.08.2021

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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