DWS Invest Euro Corporate Bonds FC10

ISIN: LU1844096583 | WKN: DWS2WZ

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds investiert vor allem in Unternehmensanleihen mit hoher oder sogar höchster Bonität (moderates Risiko-Rendite-Profil). Der Großteil des Portfolios ist in Anleihen mit „Investment-Grade“ investiert.

Einflussfaktoren

- Entwicklung der Credit Spreads allgemein - Branchen- und Titelspezifische Entwicklungen (z.B. Bonitätsveränderungen von Emittenten) - Zinsänderungsrisiko

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Rentenfonds
Unterkategorie Unternehmensanleihen
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Karsten Rosenkilde
Benchmark iBoxx € Corporate ab 1.9.09
Fondsvermögen (in Mio.) 2.701,76 EUR

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 26.10.2020)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 1,2% -
3 Monate 1,76% -
6 Monate 6,59% -
Laufendes Jahr 1,89% -
1 Jahr 2,02% 2,02%
Seit Auflegung 8,25% 3,7%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 26.10.2020)[1]


Zeitraum Netto Brutto
26.10.2019 - 26.10.2020 2,02% 2,02%
26.10.2018 - 26.10.2019 6,85% 6,85%
22.08.2018 - 26.10.2018 -0,7% -0,7%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Da bei dem Fonds kein Ausgabeaufschlag anfällt, muss er dafür 1000 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da kein Ausgabeaufschlag anfällt ist die Wertentwicklung brutto/netto in jedem Jahr identisch. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Renten) (Stand: 30.09.2020)[1]

Volkswagen International Finance N.V. 1,50
AT & T Inc. 1,30
BNP Paribas S.A., Paris 1,10
Volkswagen Financial Services AG 1,00
Banco Santander S.A. 1,00
The Goldman Sachs Group Inc. 0,90
CNAC 0,90
Fastighets AB Balder 0,90
Takeda Pharmaceutical Co. Ltd. 0,90
Aéroports de Paris S.A. 0,90

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Karsten Rosenkilde

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  • DWS Invest Euro Corporate Bonds GBP CH RD
    LU1322113371 / DWS2EF

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Wir hielten das Gesamtrisiko im September trotz der zunehmenden Sorge aufrecht, verlagerten aber den Schwerpunkt und die Zusammensetzung des Risikos. Wir erhöhten unser OW in Grundstoffen, in Chemie wie auch in Basisressourcen, über Neuemissionen in nachrangigen Anleihen, da es im Chemie-Bereich im Laufe des Monats einige Sondersituationen und Neuemissionen im Rohstoffbereich gab. Durch Neuemissionen kam der Sektor persönliche Güter hinzu, wo ein berühmter deutscher Sportbekleidungshersteller erstmals seit vielen Jahren wieder Anleihen begab. Wir erhöhten zudem unser OW in Gesundheitswesen über die Beteiligung an einer Neuemission eines US-Herstellers von medizinischen Instrumenten. Dieses spezielle Geschäft hatte ein Orderbuchvolumen von 18 Mrd. €. Schließlich kauften wir einen US-Hersteller von Erfrischungsgetränken. Dagegen reduzierten wir Sektoren, die unserer Meinung nach im Vergleich zu den Fundamentaldaten zu eng geworden waren oder bei denen es im Fall anhaltender Aktienvolatilität und allgemeiner Marktnervosität wahrscheinlich zu einem Ausverkauf kommen würde. Wir verringerten Versicherungspapiere, insbesondere die nachrangigen, in denen wir jetzt untergewichtet sind (UW). Wir reduzierten den Bereich Reise und Freizeit, wo wir nun nur noch die Deutsche Bahn halten. Darüber hinaus erhöhten wir das UW im Einzelhandel und im Bau-/Baustoffsektor. Wir beschlossen, das Risiko im Portfolio aus zwei Gründen beizubehalten. Der erste Grund ist die im Markt vorhandene enorme Menge an Liquidität, nicht nur von den Zentralbanken, sondern auch von den Investoren. Praktisch alle Neuemissionen in diesem Monat waren mehrfach überzeichnet und entwickelten sich am Sekundärmarkt im Allgemeinen gut. Obwohl die Spreads risikoreicher Anleihen im Laufe des Monats weiter wurden, gaben die meisten Händler zu, dass wenig bis keine Kundenverkäufe stattfanden, und als wir versuchten, einige der Anleihen zu kaufen, die günstiger geworden waren, zögerten die Händler, die Anleihen in angemessenem Volumen anzubieten (oder konnten es nicht).
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Ausblick

In den ersten beiden Oktobertagen treffen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel, um über den Binnenmarkt, die Industriepolitik und die digitale Transformation sowie über eine Vielzahl außenpolitischer Themen zu diskutieren, darunter die Beziehungen zu China und die Spannungen mit der Türkei, Russland und Weißrussland. Der Gipfel hätte in der vergangenen Woche stattfinden sollen, wurde jedoch verschoben, nachdem Ratspräsident Charles Michel in Quarantäne gehen musste, nachdem er mit jemandem in Kontakt gekommen war, der später positiv auf COVID-19 getestet wurde. Die Berichtssaison zum dritten Quartal startet am 13., die US-Megabanken werden die Ersten sein. Anders als im zweiten Quartal wird der Markt Gewinnverbesserungen erwarten und ermutigende Nachrichten in Bezug auf künftige Gewinne und Aktivitäten hören wollen. Laut Factset und Citi haben Aktienanalysten ihre Gewinnerwartungen für das dritte Quartal 2020 kontinuierlich nach oben korrigiert. Die Schätzungen von Citi für den Russel 2000 deuten auf einen Gewinnrückgang von 22 % hin, verheerend, aber immer noch besser als der Gewinnrückgang von 34 % im Jahresvergleich, der im zweiten Quartal verzeichnet wurde. Die Federal Reserve wird im Oktober nicht tagen, aber die EZB kommt am 29. Oktober zusammen. Es werden keine größeren Initiativen oder Änderungen erwartet. Die EU wird damit beginnen, im Rahmen des SURE-Programms (Support to mitigate Unemployment Risks in an Emergency, Unterstützung zur Minderung von Arbeitslosigkeitsrisiken in einer Krise) Mittel aufzunehmen, um die Darlehen in Höhe von 90 Mrd. € zu finanzieren, die von den Mitgliedsstaaten bereits beantragt wurden. Am 15. und 22. sind die Termine für die beiden letzten Präsidentschaftsdebatten. Wenn sie ähnlich verlaufen wie die erste, würde ich vorschlagen, die Kinder vorher ins Bett zu schicken. Im Allgemeinen können wir davon ausgehen, dass die Präsidentschaftswahlen im Oktober weitgehend im Mittelpunkt des Interesses stehen werden.
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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds kam durch den schwierigen Monat mit einer besseren Wertentwicklung als die Benchmark. Trotz eines nach wie vor gesunden Risikoniveaus im Portfolio und der offensichtlichen Risikoreduzierung im Index gelang es uns, durch einen starken Beitrag einiger weniger Sektoren sowie einiger Einzeltitel eine überdurchschnittliche Wertentwicklung zu erzielen. Der Energiesektor, in dem wir unsere zweitgrößte Übergewichtung (OW) haben, war gleichzeitig unser bester Sektor, trotz seiner merklichen unterdurchschnittlichen Wertentwicklung im September. Die Wertentwicklung kam von einem High-Yield-Titel, der sich im September stark erholen konnte. Der zweitbeste Sektor außerhalb des Finanzbereichs war der Industriesektor, in dem sowohl Luft-/Raumfahrt und Verteidigung als auch Maschinenbau vertreten waren; für beide Teilsektoren waren es die OWs in einzelnen Titeln, welche die positiven Beiträge zur Wertentwicklung brachten. Am schlechtesten schnitt der Sektor Grundstoffe ab, wo sich unser OW in Chemie negativ auswirkte. Bei den Finanztiteln brachten Finanzdienstleistungen und REITs positive Beiträge. Wir halten in beiden Sektoren ein OW, und REITs waren wie erwähnt der beste Sektor im September.
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Rückblick

Trotz der Turbulenzen auf anderen Märkten hat sich der Euro Investment Grade (IG)-Bereich im September bemerkenswert gut gehalten. Wie bereits erwähnt weitete sich der Spread gegenüber Staatsanleihen nur um 4 Basispunkte aus, und dank der starken Staatsanleihen erzielte der Index (ICE BofA Euro Corporate Index) eine Wertentwicklung von 0,35 % (0,68 % im bisherigen Jahresverlauf). Der Index liegt jetzt bei 118 Basispunkten über Staatsanleihen. Er ist gegenüber den weitesten Ständen von 243 Basispunkten im März enger geworden, liegt aber immer noch weit von der Marke von 89 Basispunkten im Februar entfernt. Trotz der Volatilität bei Aktien gab es wieder Neuemissionen in beeindruckender Zahl, da die Emittenten wahrscheinlich versuchten, vor den potenziell für Unsicherheit an den Märkten sorgenden US-Wahlen Mittel aufzunehmen. Mit 44,1 Mrd. € bei Nicht-Finanzwerten war dies der zweitgeschäftigste September seit Beginn der Aufzeichnungen. Im bisherigen Jahresverlauf haben wir nun mehr als 350 Mrd. € erreicht und damit die Rekordmarke von 362 Mrd. € bei Nicht-Finanztiteln aus dem Jahr 2019 fast noch übertroffen. Aber es waren nicht nur die IG-Nicht-Finanzwerte, denn High Yield (HY) erlebte den geschäftigsten September aller Zeiten. Nur Finanzwerte enttäuschen weiterhin mit weniger als 10 Milliarden Euro bei erst- und nachrangigen Titeln. Es scheint, dass die Banken es vorziehen, Geld über die EZB (Term Loan-Strukturen) zu beschaffen, und sie nutzen die Möglichkeit einer günstigeren Refinanzierung in US-Dollar. Was Sektoren und Segmente betrifft, zeigte sich die Volatilität bei anderen Risikoaktiva im IG-Bereich, und der September brachte eine gewisse Umkehrung der in den letzten Monaten zu beobachtenden Risikokompression. Nachrangige und risikoreichere Anleihen schnitten unterdurchschnittlich ab. Wie es für einen nervösen IG-Markt typisch ist, war der nachrangige Versicherungssektor (+22 bp) der Sektor mit der schlechtesten Wertentwicklung und blieb sogar hinter Contingent Capital Bonds (CoCo) der Banken (+19 bp) zurück.
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Vorherige Kommentare

08.2020:

Aktuelle Positionierung

Angesichts eines praktisch nicht vorhandenen Marktes sowie aktiv Käufe tätigender Zentralbanken und demzufolge mit Verkäufen sehr zurückhaltender Händler war es schwer, große Veränderungen im Portfolio vorzunehmen. Das Gesamtrisiko im Portfolio blieb gegenüber Ende Juli auf dem gleichen Niveau, da wir sicherstellten, dass Anleihen mit ähnlichen Risikomerkmalen verkauft wurden, bevor wir neue Anleihen hinzufügten. Im Finanzbereich erhöhten wir über eine Neuemission gegen Ende des Monats den Anteil in Lower-Tier-2-Anleihen und verringerten im Gegenzug das Übergewicht in Finanzdienstleistungen. Außerhalb des Finanzbereichs erhöhten wir über erstrangige Anleihen das Übergewicht in Chemie – der Sektor zählt weiterhin zu unseren Favoriten. Wir haben das Untergewicht in Konsumgütern nahezu aufgehoben, da wir das Risiko bei Lebensmitteln und Getränken erhöhten. In diesem Teilsektor waren wir seit Anfang des Jahres untergewichtet. Im Gegenzug verringerten wir unsere größeren Übergewichte in Gesundheitswesen, wo wir Gewinne mitnahmen, und Energie, wo wir weiteres Angebot erwarten, das wahrscheinlich günstig sein wird, wenn man bedenkt, dass Öl und Gas bislang im Jahr 2020 der Sektor mit dem höchsten Emissionsvolumen war. Wir verringerten zudem das Risiko bei Versorgern, wo wir Gewinne mitnahmen. Allgemein konnte man sich in diesem Monat von einigen Positionen trennen, die eine zu starke Rally vollzogen hatten, da der Markt bereit zum Kaufen war. Sehr schwierig war es indes, Anleihen zu erwerben.

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Performance Attribution

Der DWS Invest Euro Corporate Bonds hatte einen guten August, da wir die Benchmark den fünften Monat in Folge übertreffen konnten. Der Fonds legte um 40 Basispunkte zu und übertraf die Benchmark um 24 Basispunkte. Finanzwerte waren der Schlüssel zur überdurchschnittlichen Wertentwicklung im August, da Banken (erst- und nachrangige Titel) mit ordentlichem Abstand unser Segment mit der besten Wertentwicklung waren. Alle Finanzsektoren brachten einen positiven Beitrag im Portfolio, Finanzdienstleistungen standen an zweiter Stelle. Außerhalb des Finanzbereichs fällt das Bild eher gemischt aus, und insbesondere Sektoren, wo wir in US-Dollar engagiert sind, schnitten tendenziell schwächer ab. Dazu zählt zum Beispiel das Gesundheitswesen, das unser Sektor mit der schlechtesten Wertentwicklung war. Auch Telekommunikation und Industrie verzeichneten eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung, was jedoch hauptsächlich daran lag, dass Telekommunikation keine so starke Spreadeinengung wie andere Sektoren verzeichnen konnte und wir im Industriesektor bei den im August starken Segmenten Bau- und Grundstoffe untergewichtet waren. Bester Sektor im Nicht-Finanzbereich waren Versorger, wo wir von unserem Engagement in nachrangigen Anleihen profitierten.

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Ausblick

Große Aufmerksamkeit wird sich auf die politischen Entscheidungsträger in den USA richten, wenn diese am 8. September aus der Sommerpause zurückkehren. Die US-Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leiden unter den Fehlern im Umgang mit Covid-19, und das Land braucht dringend weitere Konjunkturprogramme. Hoffentlich können sich die Demokraten und Republikaner auf ein Paket einigen, bevor wir zu nahe an den Präsidentschaftswahlen sind. Was diese anbelangt, so wird die erste von drei im Fernsehen übertragenen Debatten zwischen den beiden Kandidaten am 29. stattfinden. Die Federal Reserve (FOMC) kommt am 16. zusammen, und nach den Kommentaren des Vorsitzenden Powell auf dem Jackson-Hole-Symposium wird der Markt auf weitere Details warten, wie das FOMC zur Erreichung seiner Inflationsziele vorgehen will. In Europa ist mit weiteren Einzelheiten dazu zu rechnen, wie die Schuldenlast zwischen der EU und dem europäischen Rettungsfonds aufgeteilt werden soll. Am 14. wird der chinesische Präsident Xi mit Vertretern der EU und Kanzlerin Merkel zusammentreffen. Dies wird ein für den Handel zwischen den beiden Regionen wichtiges Gipfeltreffen. Am 10. findet die erste Sitzung der EZB seit Anfang des Sommers statt, der Markt erwartet jedoch keine wesentliche Kursänderung.

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Rückblick

Nach der letzten Verengung sind wir nun 25 Bp von den Ständen im Februar entfernt und seit den weitesten Ständen vom März um 129 Bp enger geworden. Angesichts im Monatsverlauf um 1,2 % gefallener Bundesanleihen konnten Unternehmensanleihen im fünften Monat in Folge eine Überrendite von diesmal 0,8 % erzielen. Bei Betrachtung der verschiedenen Segmente und Sektoren im Index scheint es, dass sich der Risikobereich im Monatsverlauf überdurchschnittlich entwickelt hat, da Anleger weniger Angebot, weniger Opportunitäten und natürlich eine zu geringe Rendite bei den Segmenten mit weniger Risiko – wie erstrangige Anleihen und nichtzyklische Sektoren – erwarten. Mit gutem Abstand waren Contingent Capital Bonds (CoCos), die im Laufe des Monats um 51 Bp enger wurden, das beste und auch das risikoreichste Segment. Der Rest der nachrangigen Anleihen im Index zeigte sich ebenfalls stark. So wurden Insurance Junior Subordinated um 29 Bp sowie Lower Tier 2 und nachrangige Nicht-Finanzwerte um jeweils 19 Bp enger. Am Markt gab es keinen Unterschied zwischen erstrangigen Nicht-Finanzwerten (-8 Bp) und erstrangigen Finanzwerten (-7 Bp). Die Sektoren mit der besten Wertentwicklung waren Immobilien (-17 Bp), gefolgt von Dienstleistungen und Energie (-12 Bp). Der schwächste Sektor waren Automobile, obwohl der französische Automobilzulieferer Valeo bei ausstehenden Anleihen in Höhe von EUR 3 Mrd. in den Hochzinsbereich abfiel. Automobile sind im Jahr 2020 ohne Frage der dezimierteste Sektor aus dem Investment-Grade-Bereich, der bereits Giganten wie Ford, Renault, Schäffler und ZF Friedrichshafen verloren hat.

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07.2020:

Aktuelle Positionierung

Wir nahmen im Juli keine größeren Umschichtungen im Fonds vor, und das Gesamtrisiko blieb unverändert. Wir haben das UW in Automobilen weiter abgebaut, haben aber nicht vor, in naher Zukunft auf ein OW zu erhöhen. Erstrangige Anleihen aus dem Bankbereich und Lebensmittel und Getränke sind nach wie vor unsere größten UW, während Finanzdienstleistungen unser größtes OW sind. Wir denken immer noch, dass dieses Segment gute Wertchancen bietet, insbesondere im Vergleich dazu, wie einige erstrangige Bankentitel mittlerweile gehandelt werden. Wir haben das OW in Lower-Tier-2-Bankenanleihen beibehalten, insbesondere bei Titeln der Peripherieländer, und haben unser Engagement in Additonal-Tier-1-Anleihen im Juli erneut verringert. Auf regionaler Ebene haben wir unser Engagement in Portugal und Spanien, vor allem über Finanzwerte und Unternehmensanleihen mit längerer Laufzeit erhöht. Wir haben auch einige Schwellenländeranleihen aus Asien hinzugefügt, da wir in weiten Teilen des Kontinents erfreuliche Fortschritte sehen. Mit der anhaltenden Unterstützung in Form von Zentralbankankäufen und der Aussicht auf ein deutlich geringeres Angebot im August (und in der zweiten Jahreshälfte im Allgemeinen) stehen wir dieser Anlageklasse sehr positiv gegenüber.

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Performance Attribution

Für DWS Invest Euro Corporate verlief der Monat respektabel, der Fonds übertraf die Benchmark um 31 Basispunkte und brachte es damit auf +16 Basispunkte im bisherigen Jahresverlauf vor Kosten. Wie es für einen von geringer Volatilität und einer langsamen Spreadverengung gekennzeichneten Monat typisch ist, zeigte der Fonds in den Sektoren und Segmenten, in denen wir übergewichtet (OW) sind, eine überdurchschnittliche Wertentwicklung und wurde umgekehrt von den Bereichen belastet, in denen wir untergewichtet (UW) sind. Infolgedessen waren Konsumgüter der schlechteste Sektor, in dem unser UW in den Bereichen Automobile und Lebensmittel und Getränke die Wertentwicklung belastete. Glücklicherweise haben wir in den letzten Monaten das UW in Automobilen schrittweise reduziert. Jeder andere Sektor außerhalb des Finanzbereichs lieferte einen positiven Beitrag, wobei Gesundheitswesen der stärkste Sektor war. Finanzwerte trugen im Juli etwas weniger zum Fonds bei, wobei Finanzdienstleister den größten Beitrag leistete, gefolgt von REITs und nachrangigen Banktiteln. Erstrangige Bankentitel, in denen wir das Engagement bereits im Frühsommer reduziert haben, lieferten einen geringen negativen aktiven Beitrag. Auf regionaler Ebene verzeichneten wir durch unser Engagement in Banken der Peripherie Gewinne, und auch unser verbleibendes OW in den Schwellenländern war positiv für die Wertentwicklung.

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Ausblick

Es gibt hier recht wenig zu berichten, da der August normalerweise der ruhigste Monat des Jahres ist, wenn der größte Teil der Welt in den Ferien ist. Das wichtigste zu beobachtende Ereignis sind wahrscheinlich die Verhandlungen über ein neues riesiges Konjunkturpaket in Amerika. Im Moment sind die beiden großen Parteien uneins darüber, ob die Erhöhung des Arbeitslosengeldes weiter laufen soll oder nicht. Natürlich muss nicht darauf hingewiesen werden, dass angesichts eines möglicherweise bevorstehenden zweiten Lockdowns oder zumindest einer Unterbrechung der schrittweisen Wiederöffnung ein zweites Konjunkturpaket dringend benötigt wird. Es finden keine größeren Zentralbanksitzungen statt. Zudem geht die Berichtssaison zu Ende.

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Rückblick

Der ICE BofA Euro Corporate Index erzielte im Juli 1,5 % und übertraf damit in einem Monat relativ stetig enger werdender Spreads Staatsanleihen um 1,2 %. Der Index schloss den Juli bei 128 Bps (20 Bps enger) über Staatsanleihen, d.h. ganze 115 Bps niedriger gegenüber den weitesten Ständen von Ende März, aber immer noch 34 Bps über den engsten Ständen im Februar. Aufgrund geringer Emissionen und wahrscheinlich als Folge der EZB-Ankäufe schnitten Nicht-Finanztitel (-22 Bps) zum ersten Mal seit mehreren Monaten besser ab als Finanztitel (-19 Bps). Es herrschte eine gewisse Risikobereitschaft, da die Investoren nach Rendite suchten, was dazu führte, dass sich Sektoren mit höherem Risiko und nachrangige Schuldtitel überdurchschnittlich entwickelten. Am besten schnitt der Automobilsektor ab, der im Juli um ganze 41 Bps enger wurde, da der Sektor weiterhin verlorenes Terrain zurückgewinnt. Das Comeback von Automobilen ist bemerkenswert, und der Sektor steht für das Jahr nur 48 Bps weiter, ähnlich wie Grundstoffe (41 Bps) und Investitionsgüter (44 Bps). Dabei ist zu erwähnen, dass ein guter Teil der Verengung bei Automobilen darauf zurückzuführen ist, dass viele große Emittenten (Ford, Renault, Schaeffler, Valeo) aus dem Investment-Grade-Index herausgefallen sind. Die beiden schwächsten Nicht-Finanzsektoren im bisherigen Jahresverlauf sind der Immobiliensektor (REIT), der im Jahresvergleich immer noch um 80 Bps weiter liegt, was in erster Linie auf die sich nicht erholenden Einkaufszentren-REITs zurückzuführen ist, und der Energiesektor (82 Bps) wegen des schwachen Wirtschaftswachstums und der Rekord-Neuemissionen. Die Finanztitel aus der Peripherie waren im Juli besonders stark und wurden um 26 Bps enger, gegenüber 19 Bps bei den Finanztiteln aus den Kernländern Europas. Ausschlaggebender Faktor war offensichtlich die Einigung auf EU-Ebene über den Europäischen Rettungsfonds, der den Volkswirtschaften der Peripherie direkt und den Banken indirekt zugutekommen wird.

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06.2020:

Aktuelle Positionierung

Trotz des massiven Angebots an Emissionen haben wir unser Risiko vorsichtshalber nicht erhöht. Im Laufe des Monats waren wir auch am Sekundärmarkt recht aktiv, indem wir die hohen Zuflüsse nutzten, um Anleihen zum Geldkurs oder darunter zu kaufen, da der Markt es schwer hatte, die Flut an Emissionen aufzunehmen. Die Händler waren bereit, Anleihen weit unter der Angebotsseite zu verkaufen, da die Bilanz der Händler sehr voll war. Im Finanzsektor haben wir unser beträchtliches OW im Bereich Finanzdienstleistungen reduziert, indem wir Gewinne bei Anleihen mit sehr guter Wertentwicklung mitgenommen haben. Auch bei REITs haben wir Gewinne mitgenommen, da dies im Juni der sich am besten entwickelnde Sektor war und es nicht so viele Emissionen gab, wie wir erwartet hatten. Uns gefällt der größte Teil dieses Sektors nach wie vor, und wir sind der Ansicht, dass vor allem die Betreiber von Wohn- und Logistikimmobilien gegen die gegenwärtige Krise einigermaßen immun sind. Wir haben unser OW im Bereich der erstrangigen Versicherungen aufgestockt – der Sektor liegt noch zurück und wird durch seine CSPP-Fähigkeit unterstützt. Die größten Aufstockungen erfolgten in den Bereichen Gesundheitswesen und Öl & Gas, den beiden aktivsten Sektoren bei Neuemissionen im Juni. Uns gefällt das Gesundheitswesen, vor allem, weil es ein Sektor ist, der viele Übernahmen durchgemacht hat und sich nun auf Entschuldung konzentriert, und weil er auch gegen eine weitere Verschlechterung der Covid-19-Situation in den USA ziemlich immun sein dürfte. Bei Öl & Gas ist es nicht ganz so einfach, aber Öl hat schon zahlreiche Male ähnliche Schocks durchgemacht, und für sein Rating ist es einer der günstigsten Sektoren. Hinzu kommt, dass der Sektor bei Neuemissionen am aktivsten war und hier der größte Teil auf kurze bis mittlere Sicht bereits erfolgt sein dürfte. Wir sehen die Sommermonate weiterhin konstruktiv, wenn auch mit Vorsicht. Uns ist jedoch schmerzlich bewusst, dass Amerika mehr als das Zehnfache der täglichen Covid-Fälle im Vergleich zur EU hat.

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds schnitt im Juni recht gut ab, da wir den im März verlorenen Boden weiter aufholen konnten. Wir haben den Index im Juni vor Kosten um 20 Basispunkte und nach Kosten um 15 Basispunkte übertroffen. Ähnlich wie am Markt wurde die Outperformance größtenteils in der ersten Juniwoche erzielt, als alles praktisch enger wurde und insbesondere unsere Allokation in USD, High Yield (HY) und unsere nachrangigen Bankenanleihen zur Wertentwicklung beitrugen. Als die Emissionen begannen, den Markt zu belasten, ging auch unsere Wertentwicklung ein wenig zurück. Wir waren selektiv bei den Neuemissionen aktiv, die das Portfolio im Laufe des Monats definitiv ein paar Basispunkte kosteten. Aber diese Namen hoher Qualität kamen günstig auf den Markt, und da wir in die Sommerperiode eintreten und die Emissionstätigkeit nachlässt, sollten sie sich nun gut entwickeln. Unsere Übergewichtung (OW) in Finanztiteln zahlte sich aus, da der Sektor den größten Teil der Wertentwicklung des Monats beitrug. Vor allem REITs, bei denen wir in den vergangenen Monaten die OW erhöht haben, waren stark. Nachrangige Banken waren für uns von Vorteil, insbesondere unsere OW in LT2 funktionierte gut. Im Nicht-Finanzbereich ist das Bild wesentlich uneinheitlicher. Der mit Abstand beste Sektor war Industrie, wo einige unserer USD-Anleihen in Teilsektoren wie Luft- und Raumfahrt und Verteidigung gut liefen. Aber auch unsere OW in den Bereichen Flughäfen, Infrastruktur und Mautstraßen trug zur Wertentwicklung bei, da sich die Namen im Zuge der Aufhebung der Lockdowns zu erholen begannen. Am schlechtesten war der Konsumgütersektor, hier traf uns unsere Untergewichtung (UW) in den Bereichen Gebrauchsgüter und Tabak, wo sich die Namen im Juni ebenfalls erholten. Ähnliches galt für die Bereiche Reisen & Freizeit sowie Medien, wo wir ebenfalls untergewichtet sind.

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Ausblick

Gewinne: Wenngleich allgemein erwartet wird, dass die Anleger die Q2-Gewinne wahrscheinlich ignorieren werden, werden die Prognosen der Unternehmen möglicherweise von folgenschwerer Bedeutung sein. Dieses Quartal wird in der Tat sehr schwierig werden (Prognose -68 % in Europa und -40 % in den USA). Die Berichtssaison wird am 14. wie gewohnt mit den US-Megabanken beginnen. Der US-Arbeitsmarkt (Nonfarm Payrolls) wird von erhöhter Bedeutung sein, zumal die Veröffentlichung im Mai den Markt völlig auf dem falschen Fuß erwischte. Die EZB kommt am 16. zusammen und das FOMC (Federal Open Market Committee) trifft sich am 29., es wird jedoch keine wichtige Ankündigung geldpolitischer Initiativen erwartet. Dies gilt natürlich nur dann, wenn Amerika nicht gezwungen ist, wieder in den Lockdown zu gehen. Der nächste EU-Gipfel zum bahnbrechenden Rettungsfonds beginnt am 17. Es versteht sich von selbst, dass die Stimmung am Markt von COVID-19 sowie der Fähigkeit der Amerikaner, den aktuellen Negativtrend aufzuhalten, bestimmt wird.

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Rückblick

Im vierten Monat in Folge waren Emissionen eines der dominierenden Themen am Euro-IG-Markt. Mit beindruckenden 56,3 Mrd. € im Nicht-Finanzbereich – die höchste jemals für einen Juni verzeichnete Zahl – war es der Monat mit dem viertgrößten Emissionsvolumen in der Geschichte. Nach fast 50 Mrd. € im März, 66 Mrd. € im April und 60 Mrd. € im Mai war der Markt schließlich gesättigt, und vor allem in der zweiten Junihälfte hatte der Markt große Schwierigkeiten, die Emissionen aufzunehmen. Selbst mit Hilfe einer aktiven EZB wurde es immer schwieriger, insbesondere für Anleihen aus Emissionen jüngeren Datums Käufer zu finden. Wie bereits erwähnt, war die erste Woche wahrscheinlich eine der besten in der Geschichte des Index, da wir gegenüber Staatsanleihen um 36 Basispunkte fester tendierten, um dann in den letzten drei Juniwochen um 19 Basispunkte weiter zu werden. Nachdem wir das Jahr mit 93 Basispunkten über Staatsanleihen begonnen haben, liegen wir nun zur Jahresmitte 2020 bei 146 Basispunkten, nachdem wir im März mit 243 Basispunkten den Tiefpunkt erreicht hatten. Bei der Gesamtwertentwicklung erzielte der Index im Juni 1,3 % und im zweiten Quartal 5,1 %, sodass wir für das bisherige Jahr bei -1,28 % liegen. Das zweite Quartal war das drittbeste in der Geschichte. Es gab „nur“ 19 Mrd. € an Emissionen aus dem Finanzbereich gegenüber 56 Mrd. € an Nicht-Finanzemissionen, und dies macht sich in der Wertentwicklung der beiden Segmente bemerkbar: Finanzwerte wurden um 18 Basispunkte enger, Nicht-Finanzwerte indes nur um 11 Basispunkte. Bei den Finanzwerten schnitten Lower-Tier-2-Bankanleihen mit einer Verengung um 20 Basispunkte gut ab, aber der stärkste Sektor war Immobilien (REIT), der den Monat um 38 Basispunkte enger schloss. Im Nicht-Finanzbereich sticht wirklich der Energiesektor als einziger Sektor hervor, der den Monat weiter schloss (+38 Basispunkte). Hierfür gibt es zwei Gründe: Es war ein weiterer Monat mit sehr großem Emissionsvolumen, und die Giganten BP und Shell kündigten milliardenschwere Abschreibungen an.

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05.2020:

Aktuelle Positionierung

Wir haben jetzt ein identisches Risiko in Finanztiteln und Nicht-Finanztiteln, da wir das beträchtliche OW in Finanztiteln im Laufe des Monats ein wenig reduziert und Nicht-Finanztitel aufgestockt haben, vor allem durch Neuemissionen und durch Erhöhung unseres HY-Engagements. Bei den Finanztiteln haben wir das OW in erstrangigen Banktiteln auf Marktgewicht reduziert und unser OW in nachrangigen Finanztiteln aufgestockt. Wir haben das Marktgewicht im Versicherungsbereich beibehalten und das OW im Immobilienbereich (REIT) leicht reduziert. Letztere bieten uns nach wie vor attraktive Bewertungen, doch wir haben seit der Wiedereröffnung des Marktes kaum Emissionen von REITs gesehen. Zudem erwarten wir eine Belebung des Angebots. Was den Nicht-Finanzbereich betrifft, so haben wir unser nachrangiges Engagement erhöht und das UW in ein leichtes OW gewandelt. Auf Sektorebene gab es keine größeren Umschichtungen, aber wir haben unser großes UW in Automobilien auf ein marktnahes Gewicht reduziert. Wir werden unser Engagement in diesem Bereich weiter ausbauen, da die Erholung in dem Sektor noch nicht eingesetzt hat. Aufgrund der ausgeprägten Schwäche Anfang Mai haben wir auch den Bereich Öl und Energie aufgestockt, wozu „Big Oil“-Konzerne, aber auch einige EM-Namen gehören. Im Allgemeinen stammen die meisten der neu eingegangenen Risiken bei Nicht-Finanzwerten aus den Schwellenländern und dem HY-Bereich (Hybrids). Schließlich hat sich das Gesamtrisiko im Portfolio im Laufe des Monats nur geringfügig verändert. Im Vergleich zur Benchmark sind wir weiterhin übergewichtet, weil das Eingreifen der Zentralbanken, die allmähliche Aufhebung der Lockdowns in ganz Europa und die immer noch weiten Spreads uns vorsichtig optimistisch stimmen.

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds konnte den im März verlorenen Boden wieder etwas gutmachen: wir übertrafen die Benchmark um 40 Basispunkte und liegen bei -35 Basispunkte vor Kosten im bisherigen Jahresverlauf. Der Mai begann für das Portfolio schlecht, da insbesondere unsere Übergewichtung (OW) in Finanztiteln uns in den ersten zwei schwachen Maiwochen belastete. Der Markt für Finanzwerte begann nach dem von Macron und Merkel vorgeschlagenen Wiederaufbaufonds eine Trendwende und leistete einen schönen Beitrag zur aktiven Wertentwicklung. Trotz des hohen Anteils des Finanzbereichs kam der größte Beitrag zum Fonds aus der Industrie, wo eine Reihe von Namen ein beeindruckendes Comeback feiern konnten. Innerhalb des Sektors waren es Infrastrukturnamen wie Flughäfen, die ein beeindruckendes Comeback erlebten. Dies galt aber tatsächlich für alle Nicht-Finanz-Sektoren mit Ausnahme des Konsumgütersektors, in dem wir immer noch untergewichtet (UW) sind, wenn auch in geringerem Ausmaß, da wir im Mai auf dem Sekundärmarkt Automobilnamen gekauft haben. Bei den Konsumgütern haben wir nur einen Basispunkt verloren, und vor höheren Herausforderungen stehende Namen wie Ford, VW und General Motors haben einen schönen Beitrag zur Wertentwicklung geliefert Öl und Gas (OW) trugen ebenfalls zur Wertentwicklung bei, obwohl die Neuemissionen von Ende März/Anfang April zu Beginn des Monats unter Druck kamen. Regional gesehen lieferte unser hohes OW in den USA die beste Wertentwicklung, und es überrascht nicht, dass unser größtes UW, nämlich Frankreich, am stärksten zurücklag. Positiv stachen jedoch die Titel der Schwellenländer (EM) heraus, die wir im April und im Laufe des Monats hinzufügten, da sich das gesamte Segment im Mai im Einklang mit den Rohstoffen erholte. HY trug ebenfalls positiv bei, da unsere Positionen in Ford und Netflix wirklich gut abgeschnitten haben.

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Ausblick

Die Corona-Krise wird natürlich auf absehbare Zeit im Fokus bleiben. Immer mehr Länder öffnen ihre Volkswirtschaften wieder, und die Reisetätigkeit wird wahrscheinlich wieder zunehmen, da sich z.B. die Nordeuropäer nach den Stränden Südeuropas sehnen. Hoffentlich wird dies nicht eine zweite Infektionswelle auslösen, die eindeutig negativ wäre - fast alle Volkswirtschaften würden von einem zweiten Lockdown schwer getroffen werden. Und selbst die erste Welle ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, da mehrere Schwellenländer immer noch steigende Fallzahlen verzeichnen. Die sozialen Unruhen in den USA wurden bisher von den Kapitalmärkten weitgehend ignoriert, aber das könnte sich ändern, wenn das Aggressionsniveau weiter zunimmt. Zudem könnten die steigenden Arbeitslosenzahlen zusätzliche Konjunkturmaßnahmen in den USA erforderlich machen. Das Verhältnis zwischen den USA und China ist nach wie vor fragil, bisher handelte es sich meist um rhetorische Gefechte zwischen beiden Seiten. Länger anhaltende Maßnahmen wie weitere und härtere Sanktionen könnten der Marktstimmung jedoch belasten. Die Zentralbanken weltweit werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen, wenn es darum geht, die Auswirkungen des Corona-Schocks abzufedern. Aus diesem Grund wird man die Sitzungen des FOMC, der BoJ, der EZB und der BoE genauestens beobachten, insbesondere was die Optimierung ihrer Notfallmaßnahmen und -politik betrifft. Das OPEC-Treffen könnte ein Update zu weiteren Produktionskürzungen liefern. Und in Europa werden große Entscheidungen anstehen. Weitere Gespräche über die Brexit-Strategie zwischen Großbritannien und Europa könnten zu Meinungsverschiedenheiten führen; die Frist für die Beantragung einer Verlängerung des festgelegten Brexit-Datums läuft Ende Juni ab. Schwierig könnte auch die Umsetzung des Europäischen Wiederaufbaufonds werden, der noch lange nicht final beschlossen ist.

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Rückblick

Nachdem er Anfang Mai zunächst um 13 Basispunkte gestiegen war, vollzog der ICE BofA Euro Corporate Index mit der Initiative von Macron und Merkel eine Umkehr und schloss den Monat bei 166 Basispunkten über Staatsanleihen bzw. 17 Basispunkte enger. Jetzt liegt der Spread 77 Basispunkte unter dem in der letzten Märzwoche verzeichneten weitesten Niveau, ist aber immer noch 74 Basispunkte weiter als zu Jahresanfang. Finanzwerte (-11) übertrafen Nicht-Finanzwerte (-6) mit einem ordentlichen Abstand. Grund dafür ist die anhaltende Flut von Emissionen im Nicht-Finanzbereich, der Druck auf einige der frühen Neuemissionen zu Beginn des Monats und, was die Finanzwerte betrifft, die deutsch-französische Initiative für einen Wiederaufbaufonds. Bei den Finanzwerten waren die erstrangigen Banktitel (-13) die Treiber der Wertentwicklung, während nachrangige Banken (-4) und nachrangige Versicherungen (-1) zurückblieben. Ein weiterer Sektor innerhalb der Finanzwelt, der weiterhin mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, war der Immobiliensektor, wobei die Papiere von Hotels und Einkaufszentren auf ihrem hohen Stand verharrten und der Wohnbereich von zwei Skandalen getroffen war. Der Energiesektor (-22) schnitt im Nicht-Finanzbereich mit großem Abstand am besten ab, was auf die starke Erholung in der Öl- und Grundstoffindustrie (-14) zurückzuführen ist, wo vor allem der Rohstoffsektor, aber auch Chemie gut abschnitt. Interessanterweise waren die Bereiche mit der schlechtesten Wertentwicklung bei Nicht-Finanzwerten auch die ersten Sektoren, die sich im März und April erholten, wie Telekommunikation, Gesundheitswesen und Technologie. Bei Konsumgütern, Medien und Einzelhandel ist nach wie vor kaum eine Verringerung der Renditedifferenz zu beobachten. Obwohl Titel mit höherem Rating und niedrigerem Risiko im Mai im Investment Grade (IG)-Bereich tendenziell überdurchschnittlich abschnitten, fehlte es nicht an Risikobereitschaft in verwandten Anlageklassen wie Euro High Yield (HY) (-69) oder Emerging Markets (EM)-Unternehmensanleihen (-47).

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04.2020:

Aktuelle Positionierung

Über den sehr belebten Neuemissionsmarkt haben wir dem Portfolio weiterhin weniger zyklische Unternehmensanleihen hoher Qualität hinzugefügt, aber auch die Gelegenheit genutzt, einige unserer größeren UW zu reduzieren, z.B. im Bereich Automobile und Teile (wo wir das UW beibehielten) und im Baugewerbe, wo jetzt ein leichtes OW besteht. Wir erhöhten auch den Anteil in Gebrauchsgütern, sind hier aber weiterhin untergewichtet. Das OW im Technologiebereich haben wir aufgestockt, da sich der Sektor gegenüber dem globalen Abschwung als recht widerstandsfähig erwiesen hat. Unser OW in Lebensmitteln und Getränken haben wir auf Marktgewicht (MW) reduziert und auch das OW in Medien verringert. Im Finanzbereich haben wir das OW im Immobilien- und Finanzdienstleistungssektor reduziert, da beide Branchen im April ein gutes Comeback erlebten. Im Bereich Banken und Versicherungen haben wir das OW in Ersteren beibehalten, aber das Engagement in nachrangigen Banktiteln leicht reduziert und das MW bei Letzteren unverändert belassen. Bei nachrangigen Versicherungsanleihen liegen wir jetzt wieder gleichauf mit dem MW, das UW in Corporate Hybrids haben wir jedoch beibehalten. Schließlich hat sich das Gesamtrisiko im Portfolio im Laufe des Monats nur geringfügig verändert. Im Vergleich zur Benchmark sind wir weiterhin übergewichtet, weil das Eingreifen der Zentralbanken, die allmähliche Aufhebung der Lockdowns in ganz Europa und die immer noch weiten Spreads uns vorsichtig optimistisch stimmen.

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Performance Attribution

DWS Invest Euro Corporate Bonds konnte einen Teil der im März erlittenen Verluste wiedergutmachen. Das Portfolio erzielte etwas mehr als 4,3 % und übertraf die Benchmark um 87 Basispunkte. Typischerweise bringen Sektoren und Segmente, in denen wir im Vergleich zu unserer Benchmark ein Untergewicht (UW) haben, tendenziell eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung mit sich und umgekehrt. Dies gilt auch im April fast flächendeckend für das gesamte Portfolio, mit Ausnahme der Corporate Hybrids, bei denen wir ein UW haben und die hinter der Benchmark zurückblieben. Der schlechteste und einzige Sektor mit negativer Wertentwicklung war der Konsumgütersektor, in dem vor allem unser UW im Automobilbereich seinen Tribut forderte. Am zweitschlechtesten lief es für die Grundstoffe, die sich durch unser Übergewicht (OW) in Chemikalien gleichwohl überdurchschnittlich entwickelten, während das UW in Grundressourcen eine leicht unterdurchschnittliche Entwicklung für das Portfolio brachte. Die besten Sektoren waren diejenigen, in denen wir hohe OWs haben, wie z.B. Gesundheitswesen, Telekommunikation und Technologien sowie Immobilien. Abgesehen von Immobilien trug die Finanzseite trotz unseres OW in diesem Segment weniger zur relativen Performance bei als die Nicht-Finanzwerte, was wahrscheinlich auf die sehr gute Wertentwicklung aller Finanzwerte in der Benchmark zurückzuführen ist.

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Ausblick

Mit der zunehmenden Zahl an Ländern in Europa, in denen das öffentliche Leben vorsichtig und schrittweise wieder geöffnet wird, werden wir wahrscheinlich einen Anstieg der Corona-Fälle erleben, aber solange die Infektionszahlen nicht wieder auf den Stand von Ende März/Anfang April ansteigen, sollte dies zu verkraften sein. Es besteht kaum Zweifel daran, dass eine zweite Lockdown-Welle für die Wirtschaft und die Märkte verheerend wäre. Von der allmählichen Wiedereröffnung sollten wir nur eine langsame Aufhellung der Konjunkturlage erwarten, die Entwicklung in China gibt hier gute Hinweise. Die Produktions- und Angebotsseite hat sich am schnellsten erholt, während Dienstleistungen aktuell nicht an der Erholung teilhaben. Die europäischen Auto- und Luxusgüterhersteller verzeichneten bereits Anfang April eine recht schnelle Erholung der Umsatzzahlen, ein Autobauer vermeldete sogar eine Absatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr. Es ist zwar erst ein Anfang, und wir wissen nicht, ob Fahrzeuge mit Verlust verkauft werden, um Lager zu räumen und Cashflow zu generieren, aber ein Hoffnungsschimmer sind die Zahlen trotz allem. Nichtsdestotrotz wird sich die Nachfrageseite langsamer erholen als die Angebotsseite. Mit angekündigten 3 Bio. USD werden wir dieses Quartal Treasury-Emissionen beispiellosen Umfangs erleben (im Jahr 2019 lag das gesamte Emissionsvolumen bei 1,3 Bio. USD). Der Betrag ist fünfmal so hoch wie der bisherige Quartalsrekord aus dem Jahr 2009 und wird wahrscheinlich einen gewissen Verdrängungseffekt mit sich bringen. Weder beim Federal Open Market Committee noch bei der EZB stehen im Mai Sitzungen an, aber ihre Maßnahmen werden weiterhin Einfluss auf die Anleihe- und Aktienmärkte haben. Zudem wird die Q1-Berichtssaison zu Ende gehen.

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Rückblick

Euro Investment Grade (IG) holte im April einen Teil seiner Verluste wieder auf und lag 3,55 % im Plus. Damit verzeichnete er seinen bisher stärksten Monat (an 2. Stelle folgt der Juli 2009 mit 3,24 %). Leider ist er noch weit davon entfernt, die im März eingebüßten 6,77 % gutzumachen. Der ICE BofA Euro Corporate Index wurde gegenüber Staatsanleihen um 55 Basispunkte enger (YTD +89 Basispunkte (Bp.); März 123 Bp.). Dies ist der drittbeste Monat seit Aufzeichnung und der beste seit Mai 2009. Die Verengung wäre wohl noch deutlicher ausgefallen, wäre nicht ein Rekordangebot an Neuemissionen auf den Markt gekommen. Ohne die Beteiligung der EZB wären die Auswirkungen auf die Spreads ausgeprägter gewesen. Glücklicherweise waren die Zentralbanken im April am Primärmarkt sehr aktiv, und die 66 Milliarden Euro wurden gut aufgenommen. Die Rekordemission bei Nicht-Finanztiteln spiegelt sich in der Spreadverengung im April wider, bei der Finanztitel (-66 Bp.) Nicht-Finanztitel (-41 Bp.) mit Abstand übertrafen. Zwar gab es auch im Finanzbereich Neuemissionen in Höhe von 20 Milliarden Euro und damit etwas mehr als im Monatsdurchschnitt, aber das Segment hatte nach der spürbar unterdurchschnittlichen Entwicklung im März auch einen gewissen Nachholbedarf. Bei den Nicht-Finanzwerten stachen die zwei schlechtesten Sektoren vom März heraus, Automobile (-84 Bp.; März +169 Bp.) und Energie (-72 Bp.; März +130 Bp.). Der schwächste Sektor waren die Haupt-Dienstleistungen, wo sich insbesondere der Reise- und Freizeitsektor im April nicht erholen konnte. Der April war kein „normaler" Risk-On-Monat, da nachrangige Verbindlichkeiten an der Erholung fast so stark teilnahmen wie im Normalfall. Contingent Capital Bonds (CoCos) wurden um 40 Bp. enger, nachdem sie sich im März um 121 Bp. ausgeweitet hatten. Ähnlich verhält es sich mit nachrangigen Anleihen außerhalb des Finanzbereichs (Hybrids) (-25 Bp. gegenüber +79 Bp. im März) und in geringerem Maße auch mit nachrangigen Finanzwerten (-83 Bp. gegenüber 153 Bp.).

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Invest SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 16.07.2018
Fondsvermögen 2.701,76 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 0,01 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 3 von 7
Orderannahmeschluss[1] 16:00
Swing Pricing Ja
Portfolioumschlagsrate[2] 1,41%

Kosten

Ausgabeaufschlag 0,00%
Verwaltungsvergütung 0,400%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Nein
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung N/A
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,014%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2019 0,460%
31.12.2018 0,230%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) -
Letzte Ertragsverwendung[3] 31.12.2019
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[4] 0,3602 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag wird nachgeliefert

Details & Historie

Datum 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A wird nachgeliefert
Betrag 0,3602 EUR 0,0000 EUR wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[5][6]
- - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[5][6]
- - wird nachgeliefert
Währung EUR EUR wird nachgeliefert
Klassifizierung (Teilfreistellung) N/A N/A -

Kennzahlen (3 Jahre) [7]

Volatilität N/A
Maximum Drawdown N/A
VaR (99% / 10 Tage) 4,98%
Sharpe-Ratio N/A
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 4,36%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 3,61%
Maximal verliehener Anteil[8] 5,64%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 107,36%
Erträge aus Wertpapierleihe[5] N/A

1. Die angegebene Uhrzeit bezieht sich auf den Vortag.

2. Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

3. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

4. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

5. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

6. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

7. Stand: 30.09.2020

8. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Invest SICAV, 6/20 Halbjahresbericht DE Jun 2020 PDF 5,5 MB
DWS Invest SICAV Verkaufsprospekt DE Mai 2020 PDF 7,7 MB
DWS Invest - MITTEILUNG AN DIE ANTEILINHABER Änderung von Vertragsbedingungen DE Mai 2020 PDF 51,2 KB
DWS Invest Ordentlichen Generalversammlung 2020 Änderung von Vertragsbedingungen DE Apr 2020 PDF 45,9 KB
KID DWS Invest Euro Corporate Bonds FC10 Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2020 PDF 127,4 KB
DWS Invest SICAV, 12/19 Jahresbericht DE Dez 2019 PDF 9,4 MB
DWS Invest - MITTEILUNG AN DIE ANTEILINHABER Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2019 PDF 487 KB
DWS Invest Satzung DE Aug 2018 PDF 234,3 KB
Deutsche Invest I Änderung von Vertragsbedingungen DE Nov 2017 PDF 588,5 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Sep 2020 PDF 5,9 MB
DWS Invest Euro Corporate Bonds Fondsfakten DE Sep 2020 PDF 294 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Sep 2020 PDF 6,9 MB
DWS Invest SICAV Reporting Fondsfakten DE Sep 2020 PDF 13,1 MB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 2
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 3
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Einkommen
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 0,755% p.a.
davon laufende Kosten 0,474% p.a.
davon Transaktionskosten 0,281% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,000% p.a.

Stand: 05.03.2020

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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