Wesentliche gesetzliche Änderungen ab 01.01.2018

Was Anleger jetzt wissen sollten

Mehr Regeln für mehr Transparenz

Die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II) sorgt seit dem 1. Januar 2018 EU weit für mehr Anlegerschutz und höhere Transparenz bei Finanzinstrumenten. Viele der gesetzlichen Änderungen betreffen Sie als Anleger und Kunden von DWS Direkt. Wir haben auf dieser Seite die wichtigsten Informationen – insbesondere das Beratungsgeschäft von DWS Direkt betreffend – zusammengestellt.

Im Beratungsgeschäft der DWS Direkt haben sich durch die MiFID II insbesondere nachfolgende Änderungen bzw. Neuerungen ergeben, die auch jeweils in der Information enthalten sind:

  • Deutsche Asset Management Investment GmbH – Informationen über die DWS Direkt und weitere vorvertragliche Informationen über Geschäfte in Investmentvermögen
  • Die Beratungspalette, die wir Ihnen als DWS Direkt Kunde anbieten, wird präziser beschrieben (siehe Seite 3, Abschnitt 3.2).
  • Eine neu eingeführte „Geeignetheitserklärung“ löst das Ihnen bekannte Beratungsprotokoll ab. Sie wird Ihnen bei einer Anlageberatung vor Abschluss eines Geschäfts zur Verfügung gestellt (siehe Seite 4, Abschnitt 3.3).
  • Im Rahmen einer Anlageberatung wird künftig die Vereinbarkeit der empfohlenen Investmentvermögen auch unter Berücksichtigung des sogenannten Zielmarktes beurteilt (siehe Seite 4, Abschnitt 3.4).
  • Sie erhalten von uns ab 2018 einmal pro Quartal, auf Wunsch aber auch häufiger, eine Aufstellung der in Ihrem DWS Depot geführten Investmentvermögen (siehe Seite 6, Abschnitt 9).

Bitte beachten Sie, dass die beiliegenden Informationen Ihnen einen umfassenden Überblick darüber geben sollen, inwiefern die veränderten Gegebenheiten die Deutsche Asset Management Investment GmbH und ihre Dienstleistungen betreffen. Bestehende Vereinbarungen wie beispielsweise Ihre Einstufung als Kunde mit höchstem Schutzniveau (Privatkunde) bleiben unverändert bestehen.

Handlungsbedarf: Ihre Risikoklassen-Einstufung

Den gesetzlichen Neuerungen folgend, haben wir unsere Risikoklassensystematik angepasst. Damit wir Ihre Aufträge weiterhin ausführen können, bitten wir alle unsere Kunden – Beratungskunden und Selbstentscheider – die Selbstauskunft gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) auszufüllen und unterschrieben zu übermitteln. Postanschrift und Fax-Nummer finden Sie auf dem Bogen.

 
 

Erweiterter Kostenausweis

Die neuen Informationspflichten umfassen auch die Ausweise von Kosten im Zusammenhang mit Wertpapiergeschäften. Seit dem 03.01.2018 erhalten Sie bei jeder telefonischen Anlageberatung oder vor Ausführung jeder Online-Order eine individuelle Kosteninformation, die den Fonds, Anlagebetrag, Transaktionstyp und die mit uns vereinbarten Konditionen berücksichtigt.

Wesentliche Änderungen in der Investmentfondsbesteuerung

Mit Wirkung zum 01.01.2018 wurde mit dem Investmentsteuerreformgesetz (InvStRefG) eine grundlegende Reform der Investmentfondsbesteuerung eingeführt, die eine europarechtlich gebotenen Gleichstellung von in- und ausländischen Fonds und eine Vereinfachung der Besteuerung von Publikumsfonds zum Ziel hat. Neben unseren beiden Informationsschriften weisen wir Sie auf die Broschüre des BVI unter https://www.bvi.de/bvi/publikationen hin.

 
 

Änderung unserer AGB

Ab dem 01.01.2018 gelten neue Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für DWS Depots. Die neue Version steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Fondstausch jetzt grundsätzlich kostenlos

Ab dem 01.01.2018 gelten neue Umtauschkonditionen: Wir erheben für den Tausch von Fondsanteilen grundsätzlich keine Gebühren mehr, sofern die Verkaufsprospekte der beteiligten Fonds keine anderweitige Regelung vorsehen. Das neue Preisverzeichnis steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

 
 

Elektronische Bescheinigung über VL

Als Anbieter von Anlagen Vermögenswirksamer Leistungen (VL) nach dem
5. Vermögensbildungsgesetz sind wir zur elektronischen Übermittlung der investierten Beträge an die Finanzbehörden verpflichtet. Damit entfällt die bisher im Rahmen des Jahresdepotauszugs papierhafte „Bescheinigung vermögenswirksamer Leistungen“. In Ihrer Steuererklärung können Sie künftig den Antrag auf Festsetzung der Arbeitnehmer-Sparzulage stellen, ohne Belege beizufügen, da Ihr Finanzamt bereits informiert ist.

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