DWS Concept Kaldemorgen LC

ISIN: LU0599946893 | WKN: DWSK00

Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

DWS Concept Kaldemorgen ist ein Multi-Asset-Fonds mit integriertem Risikomanagement. Durch die flexible Allokation von Aktien und Anleihen in Verbindung mit dem Einsatz von Währungs- und Absicherungsstrategien soll die risikoadjustierte Rendite langfristig maximiert werden. Das Fondsmanagement strebt eine angemessene Beteiligung an steigenden Märkten und einen gewissen Schutz des Kapitals bei fallenden Märkten an. Die Schwankungsbreite des Fondsanteilswertes und mögliche Verluste in einem Kalenderjahr sollen im einstelligen Prozentbereich gehalten werden (keine Garantie).

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Morningstar Kategorie™

Alt - Multistrategy

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Total Return Strategien
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Klaus Kaldemorgen
Fondsvermögen (in Mio.) 11.148,72 EUR
Lipper Leaders (Stand: 26.02.2021)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 5,00% des Bruttoanlagebetrages muss er dafür 1052,63 Euro aufwenden. Das entspricht ca. 5,26% des Nettoanlagebetrages.\r\nDie Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 21.04.2021)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 0,88% -
3 Monate 2,24% -
6 Monate 8,58% -
Laufendes Jahr 5,15% -
1 Jahr 11,97% 11,97%
3 Jahre 14,58% 4,64%
5 Jahre 20,83% 3,86%
Seit Auflegung 57,53% 4,66%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 21.04.2021)[1]


Zeitraum Netto Brutto
21.04.2020 - 21.04.2021 11,97% 11,97%
21.04.2019 - 21.04.2020 -3,03% -3,03%
21.04.2018 - 21.04.2019 5,52% 5,52%
21.04.2017 - 21.04.2018 -2,64% -2,64%
21.04.2016 - 21.04.2017 3,4% 8,32%

1 . Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 5,00% des Bruttoanlagebetrages muss er dafür 1052,63 Euro aufwenden. Das entspricht ca. 5,26% des Nettoanlagebetrages.\r\nDie Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 31.03.2021)[1]

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co Ltd (Informationstechnologie) 2,90
Alphabet Inc (Kommunikationsservice) 2,40
E.ON SE (Versorger) 2,30
Deutsche Telekom AG (Kommunikationsservice) 2,20
AXA SA (Finanzsektor) 2,10
Volkswagen AG (Dauerhafte Konsumgüter) 2,00
BASF SE (Grundstoffe) 1,90
Microsoft Corp (Informationstechnologie) 1,60
AT & T (Kommunikationsservice) 1,50
Johnson & Johnson (Gesundheitswesen) 1,50

1 . Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2 . inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Klaus Kaldemorgen

Klaus Kaldemorgen kam 1982 als Fondsmanager zur DWS. 1991 wurde er zum Leiter des internationalen Aktienfondsmanagements ernannt, 2003 rückte er als Leiter Aktienfondsmanagement in die Geschäftsführung der DWS auf. 2006 wurde er zum Global Head of Equities sowie zum Sprecher der Geschäftsführung der DWS Investment GmbH ernannt. Von diesen beiden Positionen trat er Ende 2010 zurück.

 

  • Diplom-Volkswirt, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz

Weitere Fonds dieses Managers
  • DWS Concept Kaldemorgen SCR
    LU1254423079 / DWSK45

  • DWS Concept Kaldemorgen IC
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  • DWS Concept Kaldemorgen TFC
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  • DWS Concept Kaldemorgen LD
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  • DWS Concept Kaldemorgen CHF SFCH
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  • DWS Concept Kaldemorgen FD
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  • DWS Concept Kaldemorgen SC
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  • DWS Concept Kaldemorgen RVC
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  • DWS Concept Kaldemorgen AUD SFDMH
    LU2081041449 / DWSK65

  • DWS Concept Kaldemorgen USD SFCH
    LU1303389925 / DWSK49

  • DWS Concept Kaldemorgen USD LCH
    LU0599947602 / DWSK07

  • DWS Concept Kaldemorgen SLD
    LU1606606942 / DWSK51

  • DWS Concept Kaldemorgen NC
    LU0599947198 / DWSK02

  • DWS Concept Kaldemorgen TFD
    LU1663838891 / DWSK56

  • DWS Concept Kaldemorgen GBP CH RD
    LU1422958493 / DWSK50

  • DWS Concept Kaldemorgen USD SCH
    LU2096798330 / DWSK67

  • DWS Concept Kaldemorgen IC100
    LU2061969395 / DWS23X

  • DWS Concept Kaldemorgen USD SFDMH
    LU2081041795 / DWSK66

  • DWS Concept Kaldemorgen VC
    LU1268496996 / DWSK46

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Im März wurde die Nettoaktienquote um 2 Prozentpunkte auf 43% reduziert. Der Bruttoaktienanteil des Fonds beträgt 57%. Während der Fonds bei zyklischen Aktien eher Gewinnmitnahmen vornimmt, ist das Festhalten auch an defensiven Aktien eher das Gebot der Stunde. Die verstärkte Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Aktien- und Anleihenauswahl im DWS Concept Kaldemorgen hat mit einer Hochstufung des MSCI-ESG-Ratings auf ein A im März eine erste Anerkennung erfahren.

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Ausblick

Alle im Februar skizzierten Maßnahmen haben im März reichlich Früchte getragen. Short-Positionen auf lang laufende US-Staatsanleihen, eine höhere Quote im US-Dollar sowie die Fokussierung auf zyklische Aktien haben alle einen positiven Beitrag zur Gesamtwertentwicklung geleistet. Die sich im Rückgang der Volatilität widerspiegelnde Sorglosigkeit der Anleger sollte aber zu Wachsamkeit mahnen. Die starke Entwicklung zyklischer Aktien reflektiert nicht nur einen außerordentlich kräftigen Aufschwung der globalen Konjunktur, sondern darüber hinaus auch einen ordentlichen Anstieg der Bewertungen. Fest steht, dass die Hausse in dieser Geschwindigkeit kaum weitergehen dürfte, auch vor dem Hintergrund, dass sich das Ende der Pandemie weiter nach hinten zu verschieben scheint. Vorsicht ist daher angesichts des zunehmenden Optimismus angezeigt.

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Performance Attribution

Der DWS Concept Kaldemorgen konnte mit einem Plus von +3,3% (FC-Anteilsklasse) zu mehr als der Hälfte an der Wertentwicklung des weltweiten Aktienmarkts teilhaben. Mit einer Rendite von +5,2% seit Jahresbeginn liegt der Fonds bereits Ende März gleichauf mit seiner 10-jährigen annualisierten Durchschnittswertentwicklung. Der Aktienanteil des Fonds hat inklusive Währungsgewinnen einen Beitrag von +414 Basispunkten (BP) erwirtschaftet. Vor allem die VW-Aktie deutlich zur Wertentwicklung beitragen. E.ON und die Deutsche Telekom gehörten ebenfalls zu den positiven Renditetreibern. Die Absicherungspositionen auf Aktien kosteten hingegen -90 BP. Gold zeigte einen Beitrag zu Wertentwicklung von +16 BP und die Absicherung auf Anleihen schlug mit +14 BP ebenfalls positiv zu Buche. Die starken Kursverluste türkischer Anleihen belasteten das Fondsergebnis nur marginal, da bereits im Vorfeld diese Positionen auf knapp 0,5% des Portfolios reduziert wurden. Der auf 23% angestiegene US-Dollaranteil brachte isoliert betrachtet einen Wertentwicklungsbeitrag von +93 BP.

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Rückblick

Im März sind die Aktienmärkte vor allem in Europa mit +6,4% und den USA mit +6,6% kräftig gestiegen. Vor allem durch den starken Anstieg der VW-Aktie konnte der DAX mit +9% ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis erzielen. Der chinesische Aktienmarkt verlor hingegen -3,7% und trug damit auch zum unterdurchschnittlichen Abschneiden der Schwellenländerindizes von nur +1,3% bei. Defensive Aktien wie etwa aus den Bereichen Basiskonsumgüter (+9,0%) und Versorger (+9,5%) gehörten zu den großen Gewinnern. Energie- und Technologiewerte entwickelten sich mit einem Plus von rund +3% dagegen unterdurchschnittlich. Die Schere zwischen Wachstums- und Substanzwerten ging auch im März zugunsten der Value-Aktien weiter auseinander. Diese legten etwa +8% zu, während Wachstumstitel lediglich Gewinne von +3% verzeichneten. Der US-Dollar konnte +2,8% gegenüber dem Euro gutmachen. Dies dürfte seinen Grund vor allem in der gestiegenen Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen US-Staatsanleihen und 10-jährigen Bundesanleihen haben, die sich seit Jahresbeginn um 52 Basispunkte auf nunmehr 200 Basispunkte ausgeweitet hat. Die Zinsen 10-jähriger US-Staatsanleihen stiegen dabei im März um 30 Basispunkte auf 1,71%. Rohstoffe wie Öl und Kupfer, aber auch Gold gaben in US-Dollar betrachtet leicht nach. Bemerkenswert war der starke Rückgang der gehandelten Volatilität am US-Aktienmarkt. Der CBOE-Volatilitätsindex sank von 28% auf 19,5%. Die Einschätzung eines deutlich geringeren Risikos am Aktienmarkt geht typischerweise einher mit einer steigenden Risikobereitschaft der Investoren.

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Vorherige Kommentare

02.2021:

Aktuelle Positionierung

Wir haben verschiedene Maßnahmen ergriffen um das Portfolio insbesondere gegenüber steigenden US-Zinsen widerstandsfähiger zu machen. Zum einen wurde die US-Dollarposition auf netto über 20% des Portfolios erhöht. Der Anteil des Euros ist hingegen auf ca. 60% gefallen. Darüber hinaus dienen Shortpositionen auf 10- und 30-jährige US-Staatsanleihen der Absicherung des Anleihe-, aber auch des Aktienbestandes im Umfeld steigender Zinsen. Zuletzt wurde das Aktienportfolio gerade im Bereich zyklischer Unternehmen (z.B. Finanz- und Industriewerte) ausgebaut, bei denen starke Gewinnanstiege durch die wirtschaftliche Erholung den Bewertungsdruck durch den Renditeanstieg überkompensieren sollten.

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Performance Attribution

Der DWS Concept Kaldemorgen hat im Februar eine Wertentwicklung von 0,54% erzielt (FC-Anteilsklasse). Die Bruttoaktienpositionen konnten 125 Basispunkte zulegen, was in etwa einer Partizipation von 50% am MSCI All Country World Index entspricht. Die drei erfolgreichsten Aktienpositionen des Fonds – Alphabet, AXA und Volkswagen – erzielten dabei alleine einen Ergebnisbeitrag von 66 Basispunkten. Absicherungspositionen auf Aktienindizes, die zur Begrenzung der Volatilität des Fonds notwendig waren, reduzierten das Aktienergebnis um 28 Basispunkte. Die Short-Positionen bei langlaufenden US-Staatsanleihen brachten dem Fonds einen positiven Beitrag von insgesamt 35 Basispunkte, weitere 5 Basispunkte kamen von Schwellenländer- und Unternehmensanleihen. Leider litt die Performance des Fonds im Februar stark unter dem Rückgang des Goldpreises, was mit -64 Basispunkten zu Buche schlug. Der Nettobeitrag aller Währungspositionen trug mit lediglich -4 Basispunkten zur Wertentwicklung bei.

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Ausblick

Grundsätzlich bilden die Fortsetzung der lockeren Geldpolitik sowie die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie aus unserer Sicht die Eckpfeiler für eine Fortsetzung des Aufschwungs am Aktienmarkt. Ein starker Anstieg der Renditen am langen Ende des Anleihemarktes ist aber ein Warnsignal, das zur Vorsicht mahnt. Auch der Anstieg der Volatilitäten am Aktienmarkt spiegelt höhere Risiken wider. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen ist seit Jahresanfang von 0,91% auf 1,41% gestiegen, die Volatilität der US-Aktien von 23% auf fast 30%.

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Rückblick

Auch im Februar haben sich die Aktienmärkte regional und nach Sektoren wieder sehr unterschiedlich entwickelt. Die europäischen Aktienmärkte mit +2,5% und die USA mit +2,6% stiegen im ähnlichen Maße wie der MSCI All Country World Index Net TR mit +2,4%. Hingegen haben die Schwellenländer im Februar lediglich +1,2% zugelegt. Dabei war der chinesische Aktienmarkt mit -0,6% ausschlaggebend. Der US-Dollar beendete den Monat mit leichten Gewinnen gegenüber dem Euro. Uneinheitlich entwickelten sich auch die Sektoren. Zu den klaren Gewinnern zählten Energiewerte mit +13,8% und Finanzwerte mit +9,3%, zu den Verlierern unter anderem Versorger (-4,7%), Gesundheit (-2,4%) und defensive Konsumgüter (-2,2%). Interessant ist besonders die Verschiebung zwischen Value- und Growth-Aktien. Value-Aktien gewannen 4,9%, während Growth-Aktien lediglich 0,6% zulegen konnten. Dies erklärt sich vor allem aus dem Anstieg der 10-jährigen US-Renditen um 34 Basispunkte auf 1,41%. Auch die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe stieg um 26 Basispunkte auf -0,26%. Der Anstieg der langfristigen Renditen spiegelt sich unter anderem auch im Anstieg wichtiger Rohstoffpreise wider. Kupfer legte um 15% zu, der Ölpreis gar um 18% (jeweils in US-Dollar). Der Goldpreis hingegen wurde durch den Renditeanstieg belastet und verlor -7%.

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01.2021:

Aktuelle Positionierung

Wir setzen bei unserer Aktienauswahl auf Diversifikation, wobei ein Drittel des Aktienportfolios auf Wachstumsaktien und etwa 20% auf Infrastrukturwerte entfallen. Der Rest teilt sich auf in zyklische und defensive Aktien. Die ex-ante-Volatilität des Fonds wird weiter durch die Höchstmarke von 10% begrenzt. Der Aktienanteil liegt brutto bei etwa 54% und bewegte sich netto zuletzt um etwa 44%. Der Anteil der Kasseposition wird perspektivisch leicht unter 15% gehalten, wobei der Anleiheanteil zuletzt durch kurzlaufende US-Dollar-denominierte Anleihen der KFW aufgestockt wurde. Die Entwicklung des US-Dollars wurde zuletzt etwas positiver eingeschätzt, sein Anteil lag am Monatsende bei über 11%.

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Performance Attribution

Der DWS Concept Kaldemorgen konnte im Januar mit einem Plus von +1,25% (FC Anteilsklasse) sogar besser abschneiden als der MSCI All Country World Index mit +1%. Das Aktienportfolio lieferte in lokaler Währung einen Beitrag von 66 BP und entsprechende Absicherungsgeschäfte weitere 18BP, sodass der Nettobeitrag der Aktien 84 BP betrug. Allein Taiwan Semiconductor, die größte Aktienposition des Fonds, steuerte 40 BP zur Wertentwicklung bei. Auf der Anleihenseite konnten vor allem die Short-Positionen auf langlaufende US-Staatsanleihen mit 17 BP zum Ergebnis beitragen. Durch den Anstieg des US-Dollars zeigten die Währungspositionen nach Abzug der Absicherungsgeschäfte netto einen Beitrag von 30 BP.

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Ausblick

Wir bleiben bei unserer Einschätzung, dass die wichtigsten Zentralbanken die Zinsen noch weit über das Jahr 2021 unverändert lassen, selbst wenn die Inflationsraten die gesteckten Zielmarken übersteigen sollten. Dieses Umfeld fördert an den Finanzmärkten „per se“ die Umschichtung von Anleihen und Guthaben in Aktien. Defensive Aktien und Infrastrukturwerte (Versorger, Telekommunikation) sollten im Vergleich zu Anleihen den Anlegern eine vernünftige Dividendenrendite bringen, während sich für Wachstumsaktien weitere Bewertungsspielräume nach oben ergeben. Eine gewisse Gratwanderung könnte aus dem schleppenden Impfverlauf sowie dem Auftreten von Virusmutationen resultieren. Das Licht am Ende des Tunnels wird dadurch leider nicht heller und die damit einhergehende Unsicherheit könnte kurzfristig weiter für hohe Schwankungen am Aktienmarkt sorgen.

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Rückblick

Die Aktienmärkte haben sich im Januar vor allem regional sehr unterschiedlich entwickelt. Während der MSCI Welt in Euro +0,4% zulegen konnte, hat der MSCI All Country World Index +1,0% gewonnen. Dies lag vor allem an den starken Kursgewinnen chinesischer Aktien mit +6,5%. Lateinamerika musste hingegen Kurseinbußen von -6% verkraften. Auch europäische Aktien beendeten den Monat mit -1,1%, der DAX sogar mit Verlusten von -2,1%. Der S&P 500 lag bei knapp +1%, der Nasdaq bei etwa +2%. Hier muss man allerdings den Anstieg des US-Dollars gegenüber dem Euro in Höhe von +1,3% berücksichtigen. Auf Sektorenebene konnten Energietitel mit +2,5%, sowie das Gesundheitswesen und Kommunikation mit +1,8% punkten. Auf der Verliererseite standen defensive Konsumtitel mit -3,2% sowie Industrieaktien mit -1,8%. Defensive und zyklische Titel zählten also eher zu den Verlierern, während Wachstumswerte weiter gesucht waren. Die Rohstoffseite zeigte sich ebenfalls gemischt. Öl stieg um über +9% und Industriemetalle konnten ebenfalls leicht zulegen, während Gold in US-Dollar -2,2% und in Euro knapp -1% verlor. Auf der Rentenseite gab es im Januar Kursverluste in Europa und den USA zu verzeichnen. Besonders markant waren die Verluste der 30-jährigen US-Staatsanleihen mit Kurseinbußen von -4%. Die 100-jährige österreichische Staatsanleihe verlor gar -6,6%.

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12.2020:

Aktuelle Positionierung

Der DWS Concept Kaldemorgen wird weiterhin, unter Berücksichtigung des Risikobudgets, eine hohe Aktienquote halten. Die Nettoaktienquote belief sich Ende 2020 auf 37,8%. Das sind 6,4 Prozentpunkte mehr als am Jahresanfang. Innerhalb des Aktienbestands hat der Fonds seinen Anteil an zyklischen Unternehmen deutlich aufgestockt, um am Wirtschaftaufschwung zu partizipieren. Der Goldanteil wird sich weiterhin knapp unter 10% bewegen. Die US-Dollar-Position wird sich ebenfalls bei rund 10% einpendeln, solange der Abwärtstrend der US-Währung intakt bleibt. Am Anfang des Jahres lag der US-Dollar-Anteil noch bei knapp 18%. Um gegenüber steigenden Inflationsraten, aber auch gegen die ausufernden Budgetdefizite vor allem in den USA gewappnet zu sein, ist der Fonds Verkaufspositionen in Terminkontrakte auf langlaufende 30-jährige US-Staatsanleihen eingegangen. Damit ist die Duration des auf knapp 15% gefallenen Anleiheportfolios nun negativ.

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Performance Attribution

Der DWS Concept Kaldemorgen hat den Monat Dezember mit einem Ergebnis von +1,3 % beendet. Auf das Jahr bezogen musste er gemessen an der FC-Anteilsklasse einen leichten Verlust von -1,1% hinnehmen. Licht und Schatten gab es auf der Aktienseite. In Euro haben Aktien in 2020 einen Performancebeitrag über das Jahr in Höhe von 316 BP erwirtschaftet, was etwa einer Partizipation am MSCI ACWI von 47% entspricht. Angesichts einer durchschnittlichen Aktienquote von etwa 50% ist dies ein guter Beitrag, wenn man bedenkt, dass ein nicht unbeträchtlicher Anteil des Portfolios in dividendenlastige Werte investiert war. Leider entstanden durch Absicherungsgeschäfte überproportional große Verluste in Höhe von 634 BP. Die Absicherungsgeschäfte, die per Ende Dezember etwa noch 12,4% des Fondsvermögens ausmachten, litten vor allem in den USA unter der Technologielastigkeit der Indizes. Insgesamt ergibt sich deshalb für die Aktienanlage ein Nettoergebnis von -318 BP. Der Beitrag des mittlerweile auf 15% geschrumpften Anleiheportfolios belief sich auf +35 BP ermöglicht, wohingegen die Kasse aufgrund von Währungsverlusten und Negativzinsen -33 BP gekostet hat. Gold lieferte mit einem Ergebnisbeitrag von +100 BP einen guten Beitrag. Auch die Absicherung der Währungspositionen konnte einen sehr positiven Beitrag in Höhe von +181 BP leisten.

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Ausblick

Auch wenn die Erholung an den Aktienmärkten seit den Kursverlusten im März weit fortgeschritten ist, sollten weitere Kursgewinne möglich sein. Nur vordergründig speisen diese sich aus der wirtschaftlichen Erholung, die in der zweiten Jahreshälfte 2021 erwartet wird. Wichtiger für die Aktienmärkte ist die Erwartung, dass die wichtigen Notenbanken die Nullzinspolitik noch weit über das Jahr 2021 beibehalten werden. Selbst bei einem deutlicheren Anstieg der Inflationsrate werden die Zentralbanken angesichts der aufgetürmten Staatsschulden nicht von dieser Politik abweichen können. Dies bedeutet für den Anleger eine hohe Attraktivität von Aktienanlagen – aber auch Gold und Immobilien – gegenüber Anleihen. Letztere bleiben durch nicht vorhandene Nominalzinsen, aber zunehmend auch durch sinkende Realzinsen unattraktiv.

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Rückblick

Die Hoffnung, dass die Zulassung des ersten Impfstoffes das Licht am Ende des Tunnels bedeutet, hat die Aktienmärkte gegen Ende des Jahres noch einmal beflügelt. Der MSCI ACWI legte in Euro +2,3% zu und hat das Jahr mit +6,7% abgeschlossen. Der US-Dollar verlor im Dezember -2,2% gegen den Euro. Spektakulär war hingegen die Erholung der weltweiten Aktienmärkte seit dem Tiefpunkt der Coronakrise mit einem Plus von +42%. Leider verlief die Entwicklung an den Aktienmärkten in 2020 wenig homogen. Zu den Verlierern zählten Value- bzw. Dividendenwerte mit Verlusten von -8,5%, wohingegen Wachstumswerte um +23% zulegen konnten. Bei den Regionen gehörte Europa mit -3,3% zu den Verlierern in 2020, während die USA gemessen am S&P 500 in Euro +11% Kursgewinne verbuchten. Selbst innerhalb der Regionen war die Divergenz hoch. Der MSCI China lieferte eine Wertentwicklung von +17%, während der Hang Seng China Enterprise Index mit -9,5% Verluste hinnehmen musste. Klarer Gewinner bei den Branchenindizes war die Informationstechnologie mit einem Ergebnis von +30,6%. Auf der Verliererseite standen hingegen Energie mit -35% und Finanzwerte mit -14%. Die Euro-Wertentwicklung der Indizes wurde maßgeblich durch den US-Dollar gedrückt, der überraschend um -8% an Wert gegen dem Euro verloren hat. Gold glänzte sowohl in US-Dollar mit +25% als auch in Euro mit +13,6%. Divergierend waren auch die sonstigen Rohstoffpreise. So stieg der Kupferpreis um 12%, während Öl um -20% nachgab. Euro-Staatsanleihen konnten noch einmal Gewinne in Höhe von +5% verbuchen. US-Staatsanleihen verloren aufgrund der Schwäche des US-Dollars -1,5%. Alles in allem konnte man in 2020 vieles richtig und vieles falsch machen, wobei der größte Fehler wohl gewesen wäre während des Kurssturzes im März 2020 Aktien zu verkaufen.

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11.2020:

Aktuelle Positionierung

Im November blieben sowohl die Netto-Aktienquote (40%) als auch das Brutto-Aktienexposure (51%) gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert. Das zugrunde liegende Portfolio wies jedoch einige Veränderungen unter der Oberfläche auf, um seine ausgewogene Positionierung zwischen Wachstum, Stabilität und Zyklikern weiter zu verstärken. Vor dem Hintergrund steigender Wachstumserwartungen erhöhte sich der Anteil zyklischer Aktien weiter. Bei den Anleihen gab es nur marginale Veränderungen gegenüber dem Vormonat. Der Kurs des US-Dollars reflektiert wieder verstärkt die generelle Risikoeinschätzung der Kapitalmärkte, d.h. die augenblicklich hohe Risikoneigung führte zu einer Abschwächung des US-Dollars. Ausgehend von einem sehr niedrigen Bestand haben wir unsere Position in die Schwächephase um insgesamt 6% erhöht. Sollte zu Beginn des Jahres der Risikoappetit der Investoren abnehmen, könnte der Kurs des US-Dollars wieder ansteigen und damit eine Absicherung zu den Aktienpositionen bilden.

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Performance Attribution

DWS Concept Kaldemorgen konnte sich vor diesem Hintergrund ebenfalls deutlich erholen. Der Fonds verzeichnete im November eine Wertentwicklung von +4,66%. Der starke Anstieg an den Aktienmärkten führte zu einem Beitrag in lokaler Währung von +497 Basispunkten (einschließlich Absicherungsgeschäften). Hierbei profitierte der Fonds von einer im Rahmen der Risikoziele konstruktiven Ausrichtung mit einer Nettoaktienquote von knapp 40%. Fast alle Titel im zugrundeliegenden Aktienportfolio konnten zulegen, sodass sich die ausgewogene Aufstellung der letzten Monate bezahlt gemacht hat. Besonders konjunktursensitive Aktien etwa aus der Chemiebranche profitierten von der Erwartung der Märkte auf einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung im nächsten Jahr. Auch Titel aus dem Gesundheitswesen, die sich in den Vormonaten eher seitwärts entwickelt hatten, feierten im November ein Comeback. Neben dem beobachteten Favoritenwechsel zugunsten der Zykliker legten zudem Technologieaktien weiter zu. Hier profitierte der Fonds besonders von seinen Positionen im Halbleiterbereich. Auch Schwellenländer- und Unternehmensanleihen verzeichneten in dem freundlichen Marktumfeld Gewinne und trugen insgesamt +60 BP zur Wertentwicklung bei. Dagegen belastete die Goldposition mit einem Beitrag von -69 BP. Der negative Währungseffekt (insbesondere durch einen schwächeren USD) wurde durch Absicherungen weitgehend abgemildert, sodass der Gesamtbeitrag der Devisenmärkte im November nur -15 BP betrug.

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Ausblick

Solange Volatilitäten und Zinsen auf den gegenwärtigen Niveaus handeln, gehen wir von einem weiter konstruktiven Umfeld für Aktien aus. Ihr Renditepotential dürfte im Augenblick von keiner anderen Anlageklasse erreicht werden. Mit Blick auf die Fondsvolatilität weiten wir die Risikoauslastung des Fonds nicht weiter aus. Gleichzeitig werden wir nicht der Versuchung erliegen, Anlageklassen wie z.B. US-Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen aufzustocken, da deren Renditen aus unserer Sicht keine angemessene Kompensation für vorhandene Risiken darstellen. An der ausgewogenen Positionierung des Aktienportfolios über die drei wesentlichen Säulen Stabilität, Wachstum und Zyklik halten wir auch mit Blick auf das Jahr 2021 fest. Leichte Verschiebungen zugunsten von zyklischen Unternehmen (Industrie, Chemie, Zement, Finanzwerte) halten wir angesichts der zu erwartenden Wachstumsbeschleunigung für sinnvoll, ohne jedoch die Titel mit Defensivqualitäten zu vernachlässigen. Wir glauben auch, dass Unternehmen der digitalen Ökonomie weiter zu den Wachstumsmotoren zählen werden, deren Sonderkonjunktur als „Corona-Gewinner“ im Jahr 2021 aber abflauen sollte. Der erwartet starke Konjunkturanstieg im Laufe des Jahres 2021 könnte allerdings Einfluss auf die Inflationserwartungen haben. Der Entwicklung der langfristigen Zinsen gilt dabei unser besonderes Augenmerk. Sie ist deshalb als Risikoindikator von unschätzbarer Bedeutung.

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Rückblick

Im November wurden die Finanzmärkte maßgeblich von zwei Entwicklungen getrieben. Zunächst sorgte eine letztendlich klare Wahl Joe Bidens zum neuen US-Präsidenten für positive Stimmung. Ab Mitte des Monats kam es auch durch die Aussicht auf die baldige Zulassung von mindestens zwei hochwirksamen Covid-19 Impfstoffen zu rasanten Kursanstiegen. Die steigende Zuversicht in Bezug auf eine wirtschaftliche Erholung im Jahr 2021 befeuerte insbesondere zyklische Sektoren, aber auch defensivere Titel sowie die bisherigen Corona-Profiteure konnten zulegen. Gerade die in den Vormonaten besonders von Lockdown-Maßnahmen betroffenen europäischen Märkte konnten vor diesem Hintergrund etwas stärker aufholen. Globale Aktien stiegen unter dem Strich um fast 11% (MSCI Welt Index in Euro). Von der steigenden Risikofreude der Marktteilnehmer profitierte auch der Euro gegenüber dem US-Dollar und konnte so um 2,4% zulegen. Der Goldpreis kam hingegen deutlich unter Druck (-8% in Euro). Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen stieg leicht von -0,62% auf -0,57%, während die entsprechende Rendite in den USA im Monatsverlauf von 0,86% auf 0,83% sank.

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10.2020:

Aktuelle Positionierung

Obwohl durch die Verluste das Risikobudget des Fonds weitgehend ausgereizt war, hat der Fonds durch das Glattstellen von Absicherungspositionen in Höhe von 5% des Fondsvermögens die Nettoaktienquote im Oktober auf knapp 40% erhöht. Dabei stand die Überzeugung im Vordergrund, dass sowohl eine Wahl Bidens als auch mögliche Nachrichten über die Wirksamkeit eines Impfstoffes den Aktienmärkten im November positive Impulse geben könnten.

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Performance Attribution

DWS Concept Kaldemorgen schloss den Monat mit einem Verlust von -2,2% ab. Die Aktienpositionen in Höhe von 51% verloren in Euro -248 BP. Durch die Absicherungsgeschäfte konnten die Verluste netto auf -197 BP begrenzt werden. Teilweise Währungsabsicherungen des US-Dollar kosteten weitere 22 BP. Gerade Positionen in deutschen Werten trugen deutlich zu den Verlusten auf der Aktienseite bei. SAP, Bayer, BASF, Deutsche Telekom, Vonovia und E.ON verzeichneten einen kumulierten Verlust von 150 BP. Neben enttäuschenden Ergebnissen von SAP und Bayer erklären sich die Verluste aus dem starken Verkaufsdruck auf den DAX Index, der 9,4% einbüßte. Dies ist wohl direkt auf den Ende Oktober in Deutschland beschlossenen Lockdown „Light“ zurückzuführen. Der erwartete Sieg von Biden hätte sich ansonsten eigentlich positiv auf den exportorientierten DAX auswirken sollen. Die gute Wertentwicklung der Aktien von Alibaba, Tencent, Alphabet und Pinterest konnten hierfür teilweise kompensieren und kommen auf einen Beitrag von +56 BP.

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Ausblick

Trotz der zweiten Welle bei den Coronainfektionen glauben wir, dem Ziel einer nachhaltigen Entspannung der Pandemiesituation näher zu sein. Deshalb halten wir es trotz der stark angestiegenen Volatilität für falsch, jetzt Aktien in fallenden Märkten zu verkaufen. Leider begrenzt die Volatilität in den Märkten, die Ende Oktober auf 40% (CBOE Volatilitätsindex in den USA) angestiegen ist, die Möglichkeit einer noch stärkeren Positionierung in Aktien. Die Präsidentschaftswahl könnte bei einem Sieg Bidens ebenfalls positive Auswirkungen haben, besonders auf die deutschen sowie die europäischen Aktienmärkte. Handelskonflikte könnten unter dem Demokraten zwar nicht vollends gelöst, aber zumindest deutlich rationaler diskutiert werden. Ein Sieg Bidens könnte zumindest temporär auch die gegenwärtig starke Marktpräferenz für Technologie- und Internetaktien abkühlen. Zyklisch ausgeprägte Unternehmen könnten hingegen ein Comeback feiern.

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Rückblick

Der weltweit starke Anstieg der Coronainfektionen verbunden mit entsprechenden Lockdown-Maßnahmen vor allem in Europa hat die Börsen im Oktober auf Talfahrt geschickt. Europäische Aktien haben am meisten unter der Ankündigung der Beschränkungen gelitten. Der DAX büßte dabei mit -9,4% am stärksten ein, gefolgt vom EURO STOXX 50 mit -7,4%. Die amerikanischen Indices schnitten relativ besser ab – der S&P500 verzeichnete Verluste von -2,1%. Der Nasdaq entwickelte sich leicht schlechter mit -2,6%. Deutlich freundlicher schlossen die asiatischen Indices, wohl auch deshalb, weil die Infektionszahlen dort scheinbar unter Kontrolle sind. Der Hang Seng China Index konnte 4,5% zulegen, Japan behauptete sich ebenfalls leicht im Plus. Die Währungsschwankungen waren minimal, wobei der Euro insgesamt etwas schwächer tendierte. Uneinheitlich war das Bild auf der Sektorenseite. Aufgrund des schwachen Ölpreises, der im Oktober um 10% einbrach, notierten Ölaktien 5% schwächer. Der Pharmasektor gehörte mit -4,3% ebenfalls zu den schwächsten Sektoren, was ein Reflex auf die anstehende US-Wahl sein dürfte. Als beste Sektoren erwiesen sich Versorger und Kommunikationsdienste. Besonders soziale Netzwerke wie Alphabet oder Facebook konnten zulegen. Staatsanleihen der Eurozone notierten um 1 % fester, während US-Staatsanleihen angesichts eines erwarteten Gewinns von Joe Biden bei der US-Wahl um mehr als 1% nachgaben.

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Concept SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 02.05.2011
Fondsvermögen 11.148,72 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 3.048,74 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Ja
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 4 von 7
Orderannahmeschluss 16:00
Swing Pricing Nein
Portfolioumschlagsrate[1] 55,34%

Kosten

Ausgabeaufschlag[2] 5,00%
Verwaltungsvergütung 1,500%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Ja
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2020)
1,530%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung 0,000%
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,011%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2020 1,530%
31.12.2019 1,550%
31.12.2018 1,560%
31.12.2017 1,580%
31.12.2016 1,590%
31.12.2015 1,590%
31.12.2014 1,620%
31.12.2013 1,610%
31.12.2012 1,720%
31.12.2011 1,190%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Mischfonds
Letzte Ertragsverwendung[3] 31.12.2020
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[4] 0,0000 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[5] 21,69%
Aktiengewinn KStG[6] 21,69%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 3,85 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag wird nachgeliefert

Details & Historie

Datum 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A wird nachgeliefert
Betrag 0,0000 EUR 0,4957 EUR 0,0000 EUR wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[7][8]
- - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[7][8]
- - - wird nachgeliefert
Währung EUR EUR EUR wird nachgeliefert
Klassifizierung (Teilfreistellung) Mischfonds Mischfonds Mischfonds -

Kennzahlen (3 Jahre) [9]

Volatilität 6,78%
Maximum Drawdown -9,79%
VaR (99% / 10 Tage) 4,26%
Sharpe-Ratio 0,78
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 2,90%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 2,36%
Maximal verliehener Anteil[10] 3,42%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 105,63%
Erträge aus Wertpapierleihe[7] N/A

1 . Die Portfolio-Umsatzrate basiert auf dem zuletzt veröffentlichten Jahresbericht.

2 . Bezogen auf den Bruttoanlagebetrag: 5,00% bezogen auf den Bruttoanlagebetrag entsprechen ca. 5,26% bezogen auf den Nettoanlagebetrag.

3 . Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

4 . Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

5 . für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

6 . körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

7 . Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

8 . Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

9 . Stand: 31.03.2021

10 . Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

DWS Concept - Einladung zur Ordentlichen Generalversammlung am 28.04.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2021 PDF 186 KB
DWS Concept Verkaufsprospekt DE Mrz 2021 PDF 2,1 MB
Publikation an die Anleger der DWS Concept SICAV Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Mrz 2021 PDF 147,2 KB
KID DWS Concept Kaldemorgen LC Wesentliche Anlegerinformation DE Feb 2021 PDF 130,9 KB
DWS Concept Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Feb 2021 PDF 244,3 KB
DWS Concept SICAV, 6/20 Halbjahresbericht DE Jun 2020 PDF 563,2 KB
DWS Concept SICAV, 12/19 Jahresbericht DE Dez 2019 PDF 855,4 KB
DWS Concept Satzung DE Jul 2018 PDF 221,9 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Mrz 2021 PDF 6,5 MB
DWS Concept Kaldemorgen Fondsfakten DE Mrz 2021 PDF 285,5 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Mrz 2021 PDF 6,7 MB

Sales-Material / Präsentationen

DWS Concept Kaldemorgen/2Pager, 5/20 Anlageinformation DE Mai 2020 PDF 244,4 KB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 3
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 4
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 2,142% p.a.
davon laufende Kosten 1,541% p.a.
davon Transaktionskosten 0,145% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,456% p.a.

Stand: 20.02.2021

1 . Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2 . Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

* Quelle: €uro extra, Nr. 01/2015

Risikohinweis
Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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