Übersicht

Strategie


Anlagepolitik

DWS Concept Kaldemorgen ist ein Multi-Asset-Fonds mit integriertem Risikomanagement. Durch die flexible Allokation von Aktien und Anleihen in Verbindung mit dem Einsatz von Währungs- und Absicherungsstrategien soll die risikoadjustierte Rendite langfristig maximiert werden. Das Fondsmanagement strebt eine angemessene Beteiligung an steigenden Märkten und einen gewissen Schutz des Kapitals bei fallenden Märkten an. Die Schwankungsbreite des Fondsanteilswertes und mögliche Verluste in einem Kalenderjahr sollen im einstelligen Prozentbereich gehalten werden (keine Garantie).

Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.

Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Morningstar Kategorie™

Alt - Multistrategy

Morningstar Style-Box™

Aktien-Anlagestil

Marktkapitalisierung

Anlagestil

Steckbrief


Finanzwetter letzte 3 Monate
Kategorie Total Return Strategien
Anlegerprofil Wachstumsorientiert
Fondsmanager Klaus Kaldemorgen
Fondsvermögen (in Mio.) 12.079,63 EUR
Morningstar Gesamtrating™ (Stand: 31.08.2021)
Lipper Leaders (Stand: 31.08.2021)

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 3,00% des Bruttoanlagebetrages muss er dafür 1030,93 Euro aufwenden. Das entspricht ca. 3,09% des Nettoanlagebetrages.
Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Wertentwicklung

Wertentwicklung (am 20.10.2021)


Zeitraum kumuliert jährlich
1 Monat 0,89% -
3 Monate 1% -
6 Monate 1,73% -
Laufendes Jahr 6,93% -
1 Jahr 10,17% 10,17%
3 Jahre 12,33% 3,95%
5 Jahre 15,19% 2,87%
10 Jahre 56,25% 4,56%
Seit Auflegung 50,19% 3,96%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 20.10.2021)[1]


Zeitraum Netto Brutto
20.10.2020 - 20.10.2021 10,17% 10,17%
20.10.2019 - 20.10.2020 -2,98% -2,98%
20.10.2018 - 20.10.2019 5,09% 5,09%
20.10.2017 - 20.10.2018 -0,51% -0,51%
20.10.2016 - 20.10.2017 0,16% 3,08%

1. Die Wertentwicklungsangabe bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Benchmarkdatenquelle: TF Datastream; Datenquelle für Indizes: SIX Telekurs. Rechtliche Hinweise.

Bedingt durch die Tatsache, dass bei der Preisfixierung durch die Depotbank am letzten Handelstag eines Monats bei einigen Fonds bis zu zehn Stunden Zeitunterschied zwischen Fondspreisermittlung und Benchmarkkursermittlung liegen, kann es im Falle starker Marktbewegungen während dieses Zeitraumes zu Über- und Unterzeichnungen der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance per Monatsultimo kommen (sogenannter "Pricing Effect").

Spezieller Hinweis: Im Verlauf des letzten Handelstages des November, dem 30.11.11, haben nach Bekanntgabe von Liquiditätsmaßnahmen der Zentralbanken ungewöhnlich starke Marktbewegungen stattgefunden. Dies hat insbesondere bei Fonds, welche nicht der Kategorie DWS Invest SICAV oder DWS Global zuzurechnen sind und deren Fondspreis bereits vor der Bekanntgabe der Maßnahmen fixiert worden war, zu Verzerrungen bei der Fondsperformance im Vergleich zur Benchmarkperformance geführt. Vergleichsbenchmarks, welche erst spätabends fixiert werden, profitierten deutlich von dem Marktaufschwung. Zum Stichtag Ende November 2011 kann dies den Eindruck einer deutlichen Underperformance einzelner Fonds entstehen lassen.

Erläuterungen und Modellrechnung
Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 3,00% des Bruttoanlagebetrages muss er dafür 1030,93 Euro aufwenden. Das entspricht ca. 3,09% des Nettoanlagebetrages.
Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Portfolio

Größte Einzelwerte (Aktien) (Stand: 30.09.2021)[1]

Alphabet Inc (Kommunikationsservice) 2,90
E.ON SE (Versorger) 2,30
Deutsche Telekom AG (Kommunikationsservice) 2,20
Taiwan Semiconductor Manufacturing Co Ltd (Informationstechnologie) 2,00
AXA SA (Finanzsektor) 1,90
Microsoft Corp (Informationstechnologie) 1,80
BASF SE (Grundstoffe) 1,60
Nestle SA (Hauptverbrauchsgüter) 1,50
Volkswagen AG (Dauerhafte Konsumgüter) 1,40
AT & T (Kommunikationsservice) 1,30

1. Gewichtung brutto, unbereinigt um eventuelle Positionen in Derivaten und Zertifikaten.

2. inkl. Devisentermingeschäfte, negative und positive Werte spiegeln die Erwartung zur Wertentwicklung wider.

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben.

Management

Klaus Kaldemorgen

Klaus Kaldemorgen kam 1982 als Fondsmanager zur DWS. 1991 wurde er zum Leiter des internationalen Aktienfondsmanagements ernannt, 2003 rückte er als Leiter Aktienfondsmanagement in die Geschäftsführung der DWS auf. 2006 wurde er zum Global Head of Equities sowie zum Sprecher der Geschäftsführung der DWS Investment GmbH ernannt. Von diesen beiden Positionen trat er Ende 2010 zurück.

 

  • Diplom-Volkswirt, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz

Weitere Fonds dieses Managers
  • DWS Concept Kaldemorgen SCR
    LU1254423079 / DWSK45

  • DWS Concept Kaldemorgen IC
    LU0599947438 / DWSK05

  • DWS Concept Kaldemorgen TFC
    LU1663838545 / DWSK55

  • DWS Concept Kaldemorgen USD FCH
    LU0599947784 / DWSK08

  • DWS Concept Kaldemorgen CHF FCH
    LU1254422691 / DWSK44

  • DWS Concept Kaldemorgen FC
    LU0599947271 / DWSK03

  • DWS Concept Kaldemorgen LD
    LU0599946976 / DWSK01

  • DWS Concept Kaldemorgen CHF SFCH
    LU1303387986 / DWSK47

  • DWS Concept Kaldemorgen USD TFCH
    LU1663838974 / DWSK57

  • DWS Concept Kaldemorgen FD
    LU0599947354 / DWSK04

  • DWS Concept Kaldemorgen SFC
    LU1303389503 / DWSK48

  • DWS Concept Kaldemorgen SC
    LU1028182704 / DWSK43

  • DWS Concept Kaldemorgen RVC
    LU1663838461 / DWSK54

  • DWS Concept Kaldemorgen AUD SFDMH
    LU2081041449 / DWSK65

  • DWS Concept Kaldemorgen USD SFCH
    LU1303389925 / DWSK49

  • DWS Concept Kaldemorgen LC
    LU0599946893 / DWSK00

  • DWS Concept Kaldemorgen USD LCH
    LU0599947602 / DWSK07

  • DWS Concept Kaldemorgen SLD
    LU1606606942 / DWSK51

  • DWS Concept Kaldemorgen TFD
    LU1663838891 / DWSK56

  • DWS Concept Kaldemorgen GBP CH RD
    LU1422958493 / DWSK50

  • DWS Concept Kaldemorgen USD SCH
    LU2096798330 / DWSK67

  • DWS Concept Kaldemorgen IC100
    LU2061969395 / DWS23X

  • DWS Concept Kaldemorgen USD SFDMH
    LU2081041795 / DWSK66

  • DWS Concept Kaldemorgen VC
    LU1268496996 / DWSK46

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Aktueller Kommentar

Aktuelle Positionierung

Der DWS Concept Kaldemorgen hat seinen Anteil an defensiven Aktien weiter ausgebaut, um bei eventuellen Marktkorrekturen nicht allzu stark betroffen zu sein. Der Aktienanteil wurde im vergangenen Monat um -2 Prozentpunkte reduziert. Dies betraf hauptsächlich Positionen in den Bereichen Immobilien, Technologie und Industrie. Es befinden sich keine chinesischen Aktien im Fonds. Auf der Anleiheseite wurden Anleihen aus dem Schwellenländersegment verkauft.

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Ausblick

Einige Entwicklungen mahnen zur Vorsicht, obwohl Aktien aufgrund des unverändert niedrigen Zinsniveaus grundsätzlich weiterhin ohne echte Alternative sind. Saisonal kommen die Aktienmärkte im Herbst typischerweise in eine schwierige Phase, was auch in diesem September bereits zu beobachten war. Der bevorstehende graduelle Rückzug aus den Anleiherückkaufprogrammen der FED könnte die Märkte ebenso beunruhigen, wie das rückläufige Wachstum der Geldmenge in Europa und den USA. Ein weiterer Anstieg der Inflationsraten könnte das „Narrativ“ der Notenbanken von einem lediglich temporären Anstieg in Zweifel ziehen. Gespannt wird auf die Entwicklung des Wirtschaftswachstums in den verschiedenen Wirtschaftsräumen und nach Anzeichen einer entsprechenden Abflachung geschaut. Dies alles vollzieht sich vor dem Hintergrund von Höchstständen an den Aktienmärkten.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Concept Kaldemorgen konnte aufgrund seines eher defensiv ausgerichteten Aktienportfolios und der Absicherungsgeschäfte die Kursverluste im September in Grenzen halten (-0,70% für die FC-Anteilsklasse). In Euro gerechnet, verloren die Aktien etwa -145 Basispunkte, wohingegen die Absicherungspositionen 42 Basispunkte gewannen. Netto belief sich der Beitrag des Aktienportfolios aufs Gesamtergebnis also auf -103 Basispunkte. Aufgrund der hohen Short-Position auf langlaufende US-Staatsanleihen, die einen Beitrag von 15 Basispunktelieferten, und dem Anstieg des US-Dollars und der Norwegischen Krone konnte das Anleihesegment netto 44 Basispunkte zur Wertentwicklung beitragen. Gold stellte hingegen eine Belastung mit -7 Basispunkten (in Euro) dar.

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Rückblick

Die Aktienmärkte haben im September gemessen am MSCI All Country World Index -2,4% in Euro an Wert verloren. Maßgeblich für diesen Rückgang sind Befürchtungen, dass die längerfristigen Zinsen aufgrund der steigenden Inflationsraten anziehen dürften. Hinzu kamen Signale für eine Reduzierung der Anleihekäufe von der FED in den USA. Zusätzlich wurden die Aktienmärkte durch die drohende Insolvenz des Immobiliengiganten China Evergrande belastet. Chinas Aktienindex gab um -3,1% nach, seit Jahresanfang beläuft sich der Wertverlust auf -12%. Typischerweise gilt der japanische Aktienmarkt stets als Profiteur von Schwierigkeiten in China. Japanische Aktien konnten daher um +4,9% zulegen. Auf der Sektorenebene gaben vor allem Technologiewerte nach, sie verloren -3,8% und litten vor allem unter dem Anstieg der 10-jährigen Zinsen in den USA, die im September von 1,3% auf 1,5% stiegen. Im Gegenzug profitierten Energietitel mit +11,3% von den weiter steigenden Energiepreisen. Öl stieg um USD 7 auf USD 75 pro Barrel. Der US-Dollar konnte deutlich zulegen und stieg von 1,181 auf 1,157 gegenüber dem Euro.

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Vorherige Kommentare

08.2021:

Aktuelle Positionierung

Angesichts des anhaltend positiven Trends an den Aktienmärkten liegen sowohl die Netto- als auch die Bruttoaktienallokation mit 45% bzw. 56% immer noch auf einem relativ hohen Niveau. Im Laufe des Monats wurde die Bruttoposition aufgrund von Gewinnmitnahmen bei einzelnen Titeln, die sich in den letzten Monaten stark entwickelt hatten, vorübergehend reduziert. Beispiele hierfür sind einige zyklische Konsumgüter-, Industrie- und Technologie-Werte, während defensive Titel, zum Beispiel aus dem Gesundheitsbereich, im Gegenzug zugekauft wurden. Dies spiegelt auch die vorsichtigere Positionierung im Hinblick auf den Herbst wider. Kleine verbleibende Positionen in chinesischen Aktien wurden vollständig verkauft, da davon ausgegangen wird, dass die regulatorischen Interventionen zur Verringerung von Ungleichheiten ein längerfristiges Thema sein werden. Die niedrigeren Renditeniveaus wurden genutzt, um die Durationsabsicherungen auf längerfristige US-Staatsanleihen-Terminkontrakte wieder zu erhöhen, in Erwartung allmählich steigender längerfristiger Renditen bis Ende des Jahres. Folglich liegt die Duration des Portfolios jetzt bei -0,2. Die US-Dollar- und die Goldposition liegen weiterhin bei 23 % bzw. 8 %.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Concept Kaldemorgen erzielte im August ein Ergebnis von 1,20% (FC-Anteilsklasse) und baute damit seine positive Wertentwicklung auf 10 aufeinander folgende Monate aus. Die konstruktive Entwicklung der Aktienmärkte aufgrund guter Unternehmensgewinne unterstützte auch die Wertentwicklung des Fonds. Der Nettobeitrag des Aktienportfolios belief sich auf rund +125 Basispunkte in lokaler Währung (einschließlich Absicherungen). Die Stärke erstreckte sich über verschiedene Aktiensektoren im Portfolio, aber vor allem die großen US-Technologiewerte, Halbleiterunternehmen sowie europäische Versicherer und Versorger standen ganz oben auf der Gewinnerliste. Die anhaltende Schwäche bestimmter chinesischer Aktien wurde weitgehend abgefedert, da die Positionen bereits zu Beginn des Sommers erheblich reduziert worden waren. Der Gesamtbeitrag der Anleihenseite war sehr begrenzt, da sowohl das zugrunde liegende Anleihenportfolio als auch die Absicherungen gegen steigende Zinsen nur geringfügig positive Renditen verzeichneten. Die Goldposition wiederum belastete die Wertentwicklung leicht. Der unter dem Strich positive Währungseffekt von etwa +15 Basispunkten war hauptsächlich auf eine leichte Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro zurückzuführen und wurde nur geringfügig durch Währungsabsicherungen gemildert.

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Ausblick

Obwohl Aktien aufgrund des unverändert niedrigen Zinsniveaus ohne Alternative sind, mahnen einige Entwicklungen zur Vorsicht. Saisonal kommen die Aktienmärkte im September und Oktober in eine schwierige Phase. Der bevorstehende graduelle Rückzug aus den Anleihekaufprogrammen der FED könnte die Märkte ebenso beunruhigen wie das rückläufige Wachstum der Geldmenge in Europa und den USA. Ein weiterer Anstieg der Inflationsraten würde das Narrativ der Notenbanken von einer nur temporären Entwicklung in Zweifel ziehen. Gespannt wir auf die Entwicklung des Wirtschaftswachstums in den verschiedenen Wirtschaftsräumen geschaut und nach Anzeichen einer Abflachung geschaut. Dies alles vollzieht sich vor dem Hintergrund von Höchstständen an den Aktienmärkten. Im Fonds wurde der Anteil an defensiven Aktien weiter ausgebaut um bei eventuellen Marktkorrekturen nicht allzu stark betroffen zu sein.

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Rückblick

Im August setzten die globalen Aktienmärkte ihren positiven Trend fort (MSCI World Index +2,95% in Euro). Unterstützt wurde dies zum einen durch das sehr positive Ergebnis der Unternehmensberichtssaison. Zum anderen bereitete US-Notenbankchef Powell die Kapitalmärkte mit seiner Rede auf der Zentralbanksitzung in Jackson Hole sehr vorsichtig auf eine mögliche Entscheidung zur Reduzierung der Anleihekäufe in den kommenden Monaten vor. Aus regionaler Sicht legten die Schwellenländer und Nordamerika um jeweils 2,8 % zu und erzielten damit die höchste Performance in den wichtigsten Regionen. Die europäischen Märkte verzeichneten ebenfalls positive Renditen und wurden durch eine anhaltende wirtschaftliche Erholung unterstützt, die durch konstruktive PMI-Zahlen (Purchasing Managers Indices) und Aktivitätsdaten belegt wurde. Steigende Zahlen zu Covid-19-Neuinfektionen sorgten nur vorübergehend für Unsicherheit. Dagegen setzte sich die Schwäche einiger chinesischer Unternehmen, insbesondere aus dem Technologiesektor, aufgrund von Bedenken über weitere regulatorische Eingriffe fort. Die Staatsanleihen in den USA und Europa verzeichneten trotz einer gewissen Volatilität im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisindizes insgesamt einen leichten Anstieg ihrer Renditen. Der US-Dollar konnte aufgrund der Risikostimmung und der sich abzeichnenden Tapering-Debatte gegenüber dem Euro und anderen Währungen zulegen.

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07.2021:

Aktuelle Positionierung

Im Hinblick auf den Herbst wird das Portfolio daher vorsichtiger positioniert, indem gerade im zyklischen Teil des Aktienportfolios (z.B. bei zyklischen Konsumwerten und Grundstoffen) Gewinne realisiert und damit Positionen abgebaut wurden. Ein anhaltend niedriges Zinsniveau bietet allerdings aktuell insbesondere für Wachstums- und defensive Titel noch Unterstützung von der Bewertungsseite. Hinsichtlich potenziell höherer US-Zinsen bis zum Jahresende wurde die Verkaufsposition in Terminkontrakte auf US-Staatsanleihen zuletzt wieder leicht ausgebaut.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Concept Kaldemorgen verzeichnete im Juli eine positive Wertentwicklung von 0,47% (FC-Anteilsklasse). Von der insgesamt positiven Entwicklung der Aktienmärkte konnte auch der Fonds profitieren, sodass Aktienpositionen nach Berücksichtigung von Absicherungen 36 Basispunkte zur Wertentwicklung beitrugen. Die Gewinnerliste wurde dabei von amerikanischen IT-Titeln und eher defensiven Werten (wie etwa Versorgern) angeführt. Einen negativen Einfluss hatten hingegen Aktien mit eher zyklischem Charakter (z.B. Halbleiterhersteller) und chinesische Tech-Aktien, die aufgrund des regulatorischen Gegenwindes jedoch abgebaut wurden. Durch die wieder rückläufige Entwicklung des Zinsniveaus wurden marginale Gewinne bei Anleihen durch Absicherungskosten gegen steigende Zinsen weitestgehend aufgezehrt. Die Goldposition hingegen konnte wieder zulegen und trug 26 Basispunkte zur Wertentwicklung bei. Währungsbeiträge hatten im Juli in Summe keinen nennenswerten Einfluss.

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Ausblick

Auch wenn weiter an der These der Alternativlosigkeit von Aktien festgehalten wird, verlieren wir nicht aus den Augen, dass sich die Geldpolitik mittelfristig normalisieren und sich das im letzten Jahr deutlich angestiegene Geldmengenwachstum um den langfristigen Durchschnitt einpendeln sollte. Erste Anzeichen hierfür waren bereits im ersten Halbjahr erkennbar. Die Notenbanken dürften sich allerdings bis auf weiteres davor scheuen, die Leitzinsen zu erhöhen, da sich dies negativ auf Wirtschaftswachstum und die nach wie vor notwendige expansive Fiskalpolitik auswirken könnte. Weitere Hinweise zur möglichen Reduzierung der Anleihenkäufe durch die FED werden auf der Notenbankkonferenz in Jackson Hole erwartet, die Ende August stattfindet.

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Rückblick

Im Juli dominierten wiederaufkommende Wachstumssorgen und steigende Covid-19-Neuinfektionszahlen vor allem im asiatischen Raum die Märkte. In China wurden diese zusätzlich durch regulatorische Verschärfungen in einigen Wirtschaftsbereichen und insbesondere im Technologiesektor verunsichert. Unterstützung boten hingegen wieder einmal die überwiegend starken Finanzberichte der Unternehmen für das zweite Quartal. Obwohl der MSCI World in diesem Umfeld noch 1,73% (in Euro) zulegen konnte, reflektierten Preisanstiege in Safe-Haven-Anlagen wie den US-Staatsanleihen oder dem japanischen Yen die Verunsicherung der Marktteilnehmer deutlich. Die Zinsen für Staatsanleihen sanken in vielen Ländern – etwa um 23 Basispunkte für die 10-jährige US-Staatsanleihe. Auch im Aktienbereich entwickelten sich defensive Titel tendenziell besser als zyklischere Werte.

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06.2021:

Aktuelle Positionierung

Auch wenn im Augenblick noch nicht von einer Trendwende am Aktienmarkt auszugehen ist, so sollten zumindest aus einer thematischen Perspektive die Blöcke digitale Ökonomie, Zyklik, Defensiv und Infrastruktur in einem risikogewichtet ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Die Aktienpositionen des DWS Concept Kaldemorgen sind aktuell etwa zu 30% der Digitalen Ökonomie und zu 30% den Zyklikern zuzuordnen. Jeweils 20% entfallen auf defensive und Infrastrukturwerte. Die US-Dollar-Nettoposition beträgt weiterhin etwa 23% vom Fondsvermögen. Im Juni wurden keine größeren Umschichtungen im Fonds vorgenommen.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Concept Kaldemorgen hat im Juni mit einem Plus von 0,60% (FC-Anteilsklasse) unterdurchschnittlich relativ zur Entwicklung der Aktienmärkte abgeschlossen. Der Beitrag der Aktienpositionen betrug +69 BP brutto in Euro, wovon noch Verluste durch Aktienderivate in Höhe von -21 BP abgezogen werden müssen. Das gute Abschneiden von großen Fondspositionen aus dem Technologie- und Kommunikationsbereich mit einem summierten Beitrag von +35 BP zur Wertentwicklung wurde konterkariert von Verlusten bei Finanz- und anderen zyklischen Werten. Hier belasteten die größten Positionen die Wertentwicklung mit insgesamt -33 BP. Die leichten Gewinne bei Anleihen wurden vollständig kompensiert durch die Absicherungskosten der Zinsentwicklung. Auch Gold schlug mit einem negativen Beitrag von -39 BP zu Buche. Erfreulich positiv entwickelten sich im Gegenzug die Währungspositionen, die für sich betrachtet einen Nettobeitrag von +88 BP lieferten.

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Ausblick

Der Rückgang der Zinsen 10-jähriger Staatsanleihen in den USA trotz steigender Inflationsraten unterstützt die herrschende Meinung, dass der Anstieg der Inflation nur ein temporäres Phänomen sein sollte. Dies begründet auch die Sektorrotation an den Aktienmärkten im Juni, beispielsweise mit Umschichtungen aus Finanzwerten in Technologiewerte. Der Rücksetzer vieler zyklischer Werte könnte darauf hindeuten, dass die Wirtschaftswachstumsraten bereits im dritten Quartal ihren Höhepunkt finden. Dies lässt sich zumindest in China bereits schon aus den verfügbaren Daten interpretieren. Besorgniserregend ist dort im Übrigen auch die Tendenz im Namen der Staatssicherheit mit harter Hand gegen Unternehmen der digitalen Ökonomie vorzugehen.

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Rückblick

Die weltweiten Aktienmärkte haben im Juni mit einem Plus +4,5% einen bemerkenswerten Kursanstieg vollzogen, der außerdem mit einer deutlichen Sektorrotation verbunden war. Während Technologiewerte um +9,4% zulegen konnten (in Euro), mussten Finanzwerte ein knappes Minus von -0,2% hinnehmen. Sowohl zyklische als auch defensive Aktien konnten insgesamt nur unterdurchschnittlich zulegen. Value-Aktien verbuchten lediglich ein Plus von +1,9%, wohingegen die in diesem Jahr bisher vernachlässigten Wachstumsaktien um +7,3% zulegen konnten. Der US-Dollar stoppte mit einem Zugewinn von +3,2% gegenüber dem Euro seinen Abwärtstrend. Uneinheitlich reagierten hingegen Rohstoffe: Kupfer verlor -8% und auch der Goldpreis sackte um etwa -7% ab. Öl kletterte um 11% auf ein neues Jahreshoch. Es ist herausfordernd sich auf diese Entwicklungen einen Reim zu machen. Während die US-Inflationsrate (CPI im Jahresvergleich) die Marke von 5% erreichte, sank die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen von 1,59% auf 1,47%. Investoren zeigten sich ganz allgemein entspannt, was man am Erreichen des Jahrestiefs der Volatilität bei 16% festmachen kann (im Vergleich zu 23% am Jahresanfang).

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05.2021:

Aktuelle Positionierung

Das Portfolio ist auf der Rentenseite auf einen Anstieg der Inflationsraten durch extrem kurz laufende Anleihen im zugrundeliegenden Portfolio und Absicherungen gegen steigende Nominalzinsen (d.h. Verkaufskontrakte auf US-Staatsanleihen) vorbereitet. Letztere wurden im Mai nochmals ausgebaut, nachdem hier im Verlauf des ersten Quartals bereits schrittweise Gewinne realisiert wurden. Davon abgesehen wurden zuletzt nur kleinere Veränderungen am Portfolio vorgenommen. Die Brutto- und Nettoallokation in Aktien notieren weiterhin auf hohen Niveaus. Die Gold- und USD-Position verbleiben bei 9% bzw. 23%.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der Fonds konnte trotz eines unveränderten Aktienmarktes den Monat mit einem Plus von +0,44% abschließen (FC-Anteilsklasse). Dabei trugen die Aktienpositionen in lokaler Währung mit +67 BP zur Wertentwicklung bei. Die Währungsverluste auf der Aktienseite schlugen mit -34 BP zu Buche und Absicherungsgeschäfte kosteten weitere -15 BP. Auf der Anleihenseite kumulierte sich der Beitrag netto auf -24 BP, was fast ausschließlich auf Währungsverluste zurückzuführen war. Den größten Wertentwicklungsbeitrag lieferte Gold in Euro mit +51 BP. Die Währungsverluste über alle Anlageklassen (außer Gold) hinweg betrugen -64 BP, konnten allerdings durch Devisentermingeschäfte um +15 BP auf netto -49 BP reduziert werden. Insgesamt ist der Monat Mai ein gutes Beispiel für die wertvolle Diversifikation des Fondsvermögens über die Anlageklassen Aktien, Anleihen, Währungen und Gold. Auf der Aktienseite waren die größten Gewinner primär bei zyklischen, europäischen Aktien zu finden, wobei die vier besten Positionen insgesamt mit 50 BP zur Performance beitrugen. Die vier schlechtesten Positionen (vorranging aus dem Kommunikations- und Digitalbereich in den USA) zeigten eine kumulierte Kontribution von -32 BP.

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Ausblick

Der Anstieg der Inflationsraten ist im Augenblick unter den Investoren die Entwicklung, die mit der größten Besorgnis beobachtet wird. Bei den meisten Marktbeobachtern herrscht allerdings die Meinung vor, dass der Anstieg vorübergehender Natur sein und im nächsten Jahr bereits wieder zurückgehen sollte. Deshalb ist die Risikoneigung im Aktienmarkt nach wie vor eher hoch ausgeprägt. Wir betrachten auch die Aktienseite eher mit Besorgnis, da eine restriktivere Geldpolitik zu einem Anstieg der Renditen führen kann. Der Anstieg der US-Geldmenge M2 im Jahresvergleich ist bereits rückläufig. Lag dieser im April noch bei +24%, so ging er im Mai auf +18% zurück. Wachstumsaktien leiden tendenziell in einem Szenario steigender Renditen, während Value-Aktien als eine Art Inflationsabsicherung gesehen werden. Vor allem sollten jene Unternehmen von steigenden Inflationsraten profitieren, die einen möglichst hohen Anlagebestand haben, dessen Wiederbeschaffungswert bei steigenden Inflationsraten deutlich steigt. In diese Kategorie fallen vor allem viele Versorgungsunternehmen. Andererseits sorgen hier steigende Kosten und eine restriktivere Preisregulierung möglicherweise für Gegenwind.

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Rückblick

Die Aktienmärkte zeigten sich im Mai auf globaler Ebene in Euro weitestgehend unverändert. Dafür war insbesondere der Rückgang des US-Dollar-Kurses gegenüber dem Euro um -1,7% verantwortlich. Europäische Aktien konnten um +3,1% zulegen und entwickelten sich somit mittlerweile auch seit Jahresbeginn besser als der US-Markt. Sehr schwach zeigten sich chinesische Aktien mit einer Wertentwicklung von -2,1% in Euro. Wachstumstitel („Growth“) büßten -1,7% ein, während Substanzwerte („Value“), die in europäischen Indizes relativ betrachtet eher höher gewichtet sind, +1,4% hinzugewinnen konnten. Auf Sektorenebene konnten vor allem Energietitel (+4,0%) und Finanzwerte (+3,3%) Gewinne verzeichnen. Unter den Verlierern befanden sich hingegen vor allem Sektoren mit einem höheren Anteil von Unternehmen der digitalen Ökonomie. Rohstoffe stiegen auch im Mai weiter, sodass der Kupferpreis sogar ein neues Allzeithoch erreichen konnte. Trotz steigender Inflationsraten entspannten sich die Renditen am langen Ende der Zinskurve, vor allem bei den US-Staatsanleihen.

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04.2021:

Aktuelle Positionierung

Allokationsseitig gab es im April wenige Veränderungen im Portfolio. Im Aktienportfolio wurden die defensiven Sektoren (wie Gesundheitswesen und Basiskonsumgüter) aufgestockt, nachdem sie in den vergangenen Monaten weniger im Fokus standen. Auf der anderen Seite wurden die zyklischeren Aktien etwas reduziert, nachdem sie im ersten Quartal deutliche Gewinne verbuchen konnten. Die Verkaufs-Position auf US-Staatsanleihen wurde von 5,8% auf 2% reduziert. Die Kassequote sank durch Zukäufe von KFW-Anleihen in Norwegischen Kronen auf etwas über 13%.

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Attribution / Beitrag zur Wertentwicklung

Der DWS Concept Kaldemorgen konnte im April lediglich Gewinne von +13 BP verzeichnen (FC Anteilsklasse). Einen positiven Beitrag von +74 BP in Euro lieferte das Aktienportfolio, gegen das jedoch der Beitrag aus Absicherungsgeschäften mit -39 BP gerechnet werden muss. Netto betrug das Aktienergebnis des Fonds damit +35 BP. Zu den besten Werten zählten Alphabet, Veolia, Amazon und Microsoft. Zu den Verlierern zählten eher die „Highflyer“ des letzten Monats, wie beispielsweise VW und Infineon. Insgesamt ist festzustellen, dass der Fonds zuletzt stärker mit einem Index aus Value-Aktien korreliert ist als mit einem Wachstumsindex. Die Anleihenseite inkl. Derivate verbuchte aufgrund der Währungsentwicklung Verluste von -30 BP. Gold konnte mit +9 BP zur Wertentwicklung beitragen. Betrachtet man die Währungsseite separat, so entfielen darauf Verluste von -96 BP, die allerdings durch Devisentermingeschäfte um +23 BP reduziert werden konnten.

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Ausblick

"Es könnte sein, dass die Zinsen etwas ansteigen müssen um sicherzustellen, dass unsere Wirtschaft nicht überhitzt.“ Dieser Kommentar von Janet Yellen, der Anfang Mai die Aktienmärkte in Schrecken versetzte, ist wohl nicht als Prognose zu verstehen, sondern als Warnung, dass es expansive Fiskalpolitik bzw. die Ausgabenwut der Politik nicht zum Nulltarif gibt. Auch wenn Zinserhöhungen wohl noch ein paar Schritte entfernt sind, werden die Notenbanken wohl demnächst „lauter“ darüber nachdenken, wie die beispiellose Geldflut eingedämmt werden kann. Dies bedeutet nicht, dass zurzeit ein Verkauf von Aktien zur Diskussion steht. Die Struktur des Aktienportfolios sollte aber widerstandsfähiger werden, falls die Euphorie an den Aktienmärkten nach vier Monaten nahezu ununterbrochener Kursgewinne kippen sollte. Eine defensivere Gewichtung innerhalb des Aktienportfolios wird daher aktuell gegenüber einer zu starken zyklischen Ausrichtung bevorzugt. Auch Wachstum um jeden Preis gehört nicht zu den bevorzugten Strategien im Aktienbereich. Inflationsgewinner könnten hingegen eine gute Absicherung gegenüber steigenden Inflationsraten sein.

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Rückblick

Die Hausse an den Aktienmärkten setzt sich auch im vierten Monat des Jahres weiter fort. Der MSCI All Country World Index stieg im April um weitere +1,9%, nach +6,0% im März. Obwohl der US-Dollar gegenüber dem Euro um -2,2% an Wert verlor, konnte der US-Markt in Euro +3% zulegen. Darauf folgten europäische Aktien, die um +2,1% stiegen. Gebremst wurde der Anstieg der globalen Indizes hingegen durch die Schwellenländer, die den Monat mit einer schwarzen Null beendeten. Zu den Verlierern gehörten China mit -1% und Japan mit -3,8%. Auf der Sektorenseite gehörten die Kommunikationsdienste mit +3,7% zu den Gewinnern, stark beeinflusst durch das größte Unternehmen des Sektors (Alphabet). Defensive Werte konnten im Schnitt etwa +0,5% zulegen und notierten damit relativ gesehen eher unter den Verlierern. Insgesamt wurde der Monat stark durch die Unternehmensergebnisse geprägt. Die Kursgewinne der Value-Titel betrugen +0,7%, während Wachstumswerte im Schnitt um +1,9% anstiegen. Die Rohstoffmärkte tendierten freundlich bis fest. Kupfer konnte Gewinne von +12% verzeichnen, der Ölpreis stieg ebenfalls um +7%. Gold konnte sich weitgehend gegen die Verluste im US-Dollar stemmen und verlor in Euro -0,8%. Die 10-jährigen US-Zinsen entspannten sich etwas. Von einem Jahreshoch von 1,74% fiel die Rendite auf 1,63%. Die Volatilität des US Marktes nahm ebenfalls von 19,4 auf 18,6 ab (CBOE Volatilitätsindex).

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Fonds-Fakten

Allgemeines

Verwaltungsgesellschaft DWS Investment S.A.
Investmentgesellschaft DWS Concept SICAV
Währung EUR
Auflegungsdatum 02.05.2011
Fondsvermögen 12.079,63 Mio. EUR
Fondsvermögen (Anteilklasse) 327,81 Mio. EUR
Ertragsverwendung Thesaurierung
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Sparplan Nein
VL-Sparen Nein
Risiko-/Ertragsprofil 4 von 7
Orderannahmeschluss 16:00
Swing Pricing Nein
Portfolioumschlagsrate[1] 55,34%

Kosten

Ausgabeaufschlag[1] 3,00%
Verwaltungsvergütung 2,000%
zzgl. erfolgsbezogene Vergütung Ja
Laufende Kosten
(Stand: 31.12.2020)
2,230%
zzgl. erfolgsbezog. Vergütung 0,000%
zzgl. Vergütung aus Wertpapierleihe 0,011%

Historie
Stand Laufende Kosten
31.12.2020 2,230%
31.12.2019 2,250%
31.12.2018 2,260%
31.12.2017 2,280%
31.12.2016 2,290%
31.12.2015 2,290%
31.12.2014 2,310%
31.12.2013 2,310%
31.12.2012 2,470%
31.12.2011 1,690%

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten ab 2018 (deutsche Anleger)

Klassifizierung (Teilfreistellung) Mischfonds
Letzte Ertragsverwendung[1] 31.12.2020
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag[2] 0,0000 EUR

Steuerliche Informationen und Ertragsdaten zum 31.12.2017 (deutsche Anleger)

Aktiengewinn EStG[3] 21,50%
Aktiengewinn KStG[4] 21,50%
Immobiliengewinn 0,00%
Akkumulierter thesaurierter Ertrag 2,57 EUR
Letzte Ertragsverwendung 31.12.2017
Art der Ertragsverwendung Thesaurierung
Betrag 0,84 EUR

Details & Historie

Datum 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Ertragsverwendung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung Thesaurierung
Kurs N/A N/A N/A 133,89
Betrag 0,0000 EUR 0,4704 EUR 0,0000 EUR 0,84 EUR
Steuerpflichtiger Anteil
Privatvermögen[5][6]
- - - wird nachgeliefert
Steuerpflichtiger Anteil
Betriebsvermögen[5][6]
- - - wird nachgeliefert
Währung EUR EUR EUR EUR
Klassifizierung (Teilfreistellung) Mischfonds Mischfonds Mischfonds -

Kennzahlen (3 Jahre) [7]

Volatilität 6,81%
Maximum Drawdown -9,91%
VaR (99% / 10 Tage) 2,77%
Sharpe-Ratio 0,58
Information Ratio N/A
Korrelationskoeffizient N/A
Alpha N/A
Beta-Faktor N/A
Tracking Error N/A

Wertpapierdarlehen Kennzahlen

Aktuell verliehener Anteil (in % des Fondsvermögens) 3,02%
Durchschnittlich täglich verliehener Anteil 2,80%
Maximal verliehener Anteil[8] 4,46%
Wert der Sicherheiten (in % der Verleihung) 106,39%
Erträge aus Wertpapierleihe[5] N/A

1. Bei thesaurierenden Fonds ist steuerlich das Kalenderjahresende maßgeblich.

2. Bei thesaurierenden Fonds entspricht der gezeigte Betrag der sog. Vorabpauschale für das gesamte abgelaufene Kalenderjahr.

3. für Anleger iSd § 3 Nr. 40 EStG.

4. körperschaftsteuerpflichtige Anleger.

5. Vor Berücksichtigung gegebenenfalls anrechenbarer ausländischer Quellensteuer.

6. Letztmalig relevant für die Ertragsverwendung 2017. Ab 2018 ist vorbehaltlich einer Teilfreistellung grundsätzlich sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen der unter "Betrag" angegebene Wert steuerpflichtig.

7. Stand: 30.09.2021

8. Laufendes Kalenderjahr / Bei Fondsauflegung während des laufenden Kalenderjahres Berechnung seit Auflegung.

Downloads

Name Kategorie Sprache Datum Typ Größe

Pflicht-Verkaufsunterlagen

KID DWS Concept Kaldemorgen NC Wesentliche Anlegerinformation DE Aug 2021 PDF 131,8 KB
DWS Concept Verkaufsprospekt DE Aug 2021 PDF 2,4 MB
DWS Concept Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Aug 2021 PDF 138,4 KB
DWS Concept SICAV, 6/21 Halbjahresbericht DE Jun 2021 PDF 608 KB
DWS Concept - Einladung zur Ordentlichen Generalversammlung am 28.04.2021 Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Apr 2021 PDF 186 KB
Publikation an die Anleger der DWS Concept SICAV Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Mrz 2021 PDF 147,2 KB
DWS Concept Gesetzliche Mitteilung an die Anteilseigner DE Feb 2021 PDF 244,3 KB
DWS Concept SICAV, 12/20 Jahresbericht DE Dez 2020 PDF 875,4 KB
DWS Concept Satzung DE Jul 2018 PDF 221,9 KB

Reporting

DWS Flagship Fonds Reporting Fondsfakten DE Sep 2021 PDF 6,6 MB
DWS Concept Kaldemorgen Fondsfakten DE Sep 2021 PDF 285,1 KB
DWS Fonds Reporting Fondsfakten DE Sep 2021 PDF 6,3 MB

Sales-Material / Präsentationen

DWS Concept Kaldemorgen/2Pager, 09/21 Anlageinformation DE Apr 2021 PDF 1,1 MB

Allgemeine Informationen

Gleiche und faire Behandlung aller Anleger ein und desselben Publikums-Fonds ist das höchste Credo unserer Informationspolitik. Dieses Portal dient zum Zweck, alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt und in gleichem Ausmaß über den Investmentfonds zu informieren. Wenn Sie in einem unseren Publikumsfonds investiert sind, können Sie alle an Investoren adressierte Dokumente von Ihrem Fonds hier anfordern.

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MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Ab dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß den neuen Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer, als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die der DWS angehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaften unterstützen diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefern, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich nachstehend für den betreffenden Investmentfonds angegeben.

Wichtige Hinweise:
Die folgenden Daten werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, wesentliche Anlegerinformationen) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den wesentlichen Anlegerinformationen) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie oder der AIFM-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die nachstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

Die DWS übernimmt außer bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten keinerlei Verantwortung oder Haftung bezüglich der Daten.

Zielmarkt[1]


Anlegertyp
Privatkunde
Professioneller Kunde
Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse & Erfahrungen
Basiskenntnisse und/oder -erfahrungen
Erweiterte Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Umfangreiche Kenntnisse und/oder Erfahrungen
Finanzielle Verlusttragfähigkeit
Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Risiko-Indikator (PRIIPs Methodologie) 3
Risiko- Indikator (UCITS Methodologie) 4
Anlageziele
Kapitalzuwachs
Mindestanlagehorizont Mittelfristig (3 - 5 Jahre)

Kosten und Gebühren


Gesamte laufende Kosten des Produktes 2,770% p.a.
davon laufende Kosten 2,241% p.a.
davon Transaktionskosten 0,145% p.a.
davon Nebenkosten (erfolgsabhängige Vergütung)[2] 0,384% p.a.

Stand: 22.06.2021

1. Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

2. Ob in dem Produkt eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart ist oder nicht, entnehmen Sie bitte den Anlagebedingungen im Verkaufsprospekt. Schätzungen von erfolgsabhängigen Vergütungen sind mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet, da das Anfallen der Vergütung und ihre Höhe von der konkreten Wertentwicklung der Anlage in der Zukunft abhängen. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass Wertentwicklungen der Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind. Die genauen Bedingungen zur erfolgsabhängigen Vergütung können zudem von Fonds zu Fonds variieren

Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der DWS Investment GmbH, Mainzer Landstr. 11-17, D-60329 Frankfurt am Main und, sofern es sich um Luxemburger Fonds handelt, bei der DWS Investment S.A., 2, Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxembourg.

Berechnung der Volatilität erfolgt auf täglicher Basis.

Alle Angaben ohne Gewähr
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Factsheet oder dem Verkaufsprospekt auf dem Reiter Downloads, Informationen zu Preisen im Hinblick auf die Depotführung und weitere Preisangaben finden Sie im entsprechenden Preisverzeichnis.

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