DWS Concept ESG Blue Economy

Die Kraft der Blue Economy nutzen und dabei zum Erhalt der Ozeane beitragen.

Blue Economy - Investieren mit Bezug zu den Ozeanen

Die Blue Economy wird nach Schätzung der OECD bis 2030 stärker wachsen als die etablierte Wirtschaft. Der Fondsmanager Paul Buchwitz gibt im Gespräch einen tieferen Einblick in das Thema und den Fonds dahinter.

WEIL MEE(H)R DRIN IST

Die Meere sind für die Gesundheit unseres Planeten unverzichtbar! Sie sichern Milliarden von Menschen Nahrung und Einkommen, sind Lebensrauam für unzählige Tier- und Pflanzenarten und leisten zudem einen bedeutenden Beitrag zur Minderung der Folgen des Klimawandels.

Rund 70% der Erdoberfläche sind von Meeren bedeckt

Die Ozeane sind entscheidend für unser Ökosystem und die Wirtschaft

 
Die Meere — sensibles Ökosystem und Wirtschaftskraft

 

  • Die Ozeane absorbieren 93% der Erdwärme und regulieren dadurch das Klima auf der Erde.[1]
     

  • 50 mal mehr Kohlenstoffdioxid (CO2) als durch die Atmosphäre werden durch die Ozeane gebunden. Sie produzieren mehr als 50 Prozent des Sauerstoffs.[1]
     

  • 90% der globalen Waren werden auf maritimen Verkehrswegen transportiert.[2]
     

  • 2,5 Billionen Dollar beträgt der Wert der Produkte und Dienstleistungen, die mit und durch die Meere und Ozeane pro Jahr erwirtschaftet werden. Ein Staat mit einem vergleichbaren Bruttoinlandsprodukt wäre die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt.[3]
     

Die Meere sind in Gefahr

Wir alle brauchen gesunde Ozeane

 
Die Meere - wir müssen schützen, was wir brauchen!

 

  • Weltweit gelten 33 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände als überfischt und 60 Prozent als maximal genutzt.[4]
     

  • 10 – 20 Millionen Tonnen Plastik landen jedes Jahr in unseren Ozeanen. Wenn wir die Entwicklung nicht stoppen, wird es voraussichtlich 2050 mehr Plastik als Fische im Meer geben.[5]
     

  • Lebensraum und Produktionsanlagen sind durch einen Anstieg der Meeresspiegel und Extremwetterlagen in Gefahr.[6]
     

  • Rund 38 Prozent aller Menschen sind für ihren Lebensunterhalt vom Meer abhängig.[7]
     

Investieren in Unternehmen, die dem Meer gut tun

Eine nachhaltige Blue Economy hat viele Facetten


Der DWS Concept ESG Blue Economy investiert in Lösungsanbieter bzw. Unternehmen,
die zu einer Gesundung der Meere beitragen.
 

Direkt vom Meer abhängige Anbieter

Indirekt mit dem Meer verbundene Unternehmen

  • Aquakultur / Fischerei

  • Schifffahrt und Häfen

  • Entsalzung

  • Energie & Ressourcen

  • Küstenschutz

  • Tourismus

  • Anbieter nachhaltiger Technologien oder Lösungen und Innovationsführer (z.B. Anbieter von alternativem Fischfutter)

  • Industrie der Kunststoff-Herstellung (biologisch abbaubare Stoffe)

  • Filtrations- und Desinfektions-Technologien

  • Konsumgüter-Unternehmen, die Kunststoff vermeiden

  • Verringerung der Kohlenstoff-Emissionen durch Erhöhung der Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien (z.B. Offshore-Windenergie)

Mit einem starken Partner die Veränderung von Unternehmen begleiten

Entwicklung von Unternehmen in Bezug auf ESG/SDG-Merkmale


Einen Beitrag zur Förderung der nachhaltigen Blue Economy leisten


 

 
Neben Lösungsanbietern sucht das Fondsmanagement gezielt nach Unternehmen, die bei der Verbesserung der ESG-/SDG-Merkmale in Bezug auf die Meereswirtschaft unterstützt werden können.
 

 
Die DWS arbeitet mit dem WWF Deutschland zusammen und kann auf das gesamte Fachwissen, die Erfahrung und Reputation der Non-Profit-Organisation bauen.
 

 
Der WWF Deutschland begleitet und berät die DWS bei den Maßnahmen zur Festlegung der jeweiligen Ziele für die ausgewählten Unternehmen, den Blue Economy Normen[8] sowie bei Marktaktivitäten.
 

 
 


Zielsetzung des Engagements ist Unternehmen auf dem Weg der Transformation[8] zu begleiten und unterstützen.

Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen im Blick

Förderung einer nachhaltigen Blue Economy


Die Umsätze der Unternehmen, in die der DWS Concept ESG Blue Economy investiert, können auf verschiedene, der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) einzahlen.

 

Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser sichern und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.

Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger Energie für alle sichern.

Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen.

Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen.

Ozeane, Meere und ihre Ressourcen erhalten und nachhaltig nutzen.

" Obwohl die Meere für unseren Planeten lebensnotwendig sind, richten wir sie rücksichtslos mit Erderwärmung, Überfischung, Plastikmüll und Wasserverschmutzung zu Grunde. Wenn wir sie weiterhin so behandeln, könnten bis zum Jahr 2100 beinahe 50 Prozent aller Lebewesen in den Ozeanen verschwunden sein.*

Paul Buchwitz , DWS Fondsmanager

Mit der DWS nachhaltig anlegen

Wird von nachhaltiger Geldanlage gesprochen, fallen meist die Buchstaben E, S und G. Die Abkürzung steht für Environment, Social und Governance, übersetzt Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Anhand dieser drei Bereiche lässt sich beurteilen, welchen Beitrag Unternehmen oder Staaten zum gesamtheitlichen Ziel der Nachhaltigkeit leisten.

Die Fondsmanager der DWS nutzen die ESG-Kriterien als Grundlage für die Investitionsentscheidungen und greifen für die Auswahl ESG-konformer Investments auf verschiedene Strategien zurück.

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Unser Beitrag zum Schutz der Meere und deren Lebewesen

DWS & Healthy Seas

Die DWS setzt sich verstärkt für den Schutz der Meere ein. Daher haben wir Healthy Seas mit einer Spende den Kauf eines eigenen Bootes ermöglicht – damit die Jagd auf Geisternetze weitergehen kann.

DWS Concept ESG Blue Economy LD

DWS Concept ESG Blue Economy LD

Aktienfonds/Wachstumsorientiert

ISIN: LU2353012292

Währung: EUR

Verwaltungsgebühr: 1,5000%

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Fondsdetails des DWS Concept ESG Blue Economy LD

Anteilklasse

LD

Anteilsklassen-Währung

EUR

ISIN

LU2353012292

WKN

DWS3CY

Ausgabeaufschlag

5,0%

Verwaltungsvergütung

1,500%

Ertragsverwendung

Ausschüttung

Risiken des DWS Concept ESG Blue Economy LD

Allgemeine Risiken[9]

  • Kursrisiko: Der Anteilwert kann jederzeit unter den Preis fallen, zu dem der Anleger die Fondsanteile erworben hat.
  • Marktrisiko: Kursverlust von im Fonds gehaltenen Wertpapieren hervorgerufen durch eine allgemeine Marktbewegung.
  • Liquiditätsrisiko: Bei Anteilsrückgaben können in bestimmten Marktsituationen im Fonds enthaltene Wertpapiere und Geldmarktinstrumente eingeschränkt, mit Preisabschlägen oder gar nicht verkäuflich sein. Dies kann negative Auswirkungen auf den Anteilspreis haben.
  • Ausfallrisiko: Die durch den Investmentfonds genutzten Wertpapiere (Aktien, ggfs. Anleihen und Derivate) unterliegen weder der gesetzlichen noch der freiwilligen Einlagensicherung. Der Fonds verfügt somit über keinen Kapitalschutz. Das gesamte eingesetzte Kapital ist einem Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust ausgesetzt.
  • Kontrahentenrisiko: Durch den möglichen Einsatz von Derivaten entstehen Kontrahentenrisiken (Bonitätsrisiko des Kontrahenten). Hierunter versteht man die Gefahr einer möglichen, vorübergehenden oder endgültigen Unfähigkeit zur termingerechten Erfüllung von Zins- und/oder Tilgungsverpflichtungen. Der Einsatz von Derivaten kann zu zusätzlichen Verlusten führen.
  • Volatilitätsrisiko: Der Fonds weist aufgrund seiner Zusammensetzung bzw. der vom Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h. die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten unterworfen sein.
  • Derivaterisiko: Der Einsatz von Derivaten kann den Fonds erhöhten Verlustrisiken aussetzen. Derivate unterliegen grundsätzlich denselben Marktrisiken wie ihre Basiswerte. Aufgrund geringen Kapitaleinsatzes bei Abschluss kann es dabei zu einem Hebeleffekt und damit zu einer stärkeren Teilnahme an negativen Kursbewegungen kommen. Der Einsatz von Derivaten kann insgesamt zu überproportionalen Verlusten bis hin zum Totalverlust des für das Derivategeschäft eingesetzten Kapitals führen und auf Ebene des Fonds können zusätzliche Zahlungsverpflichtungen entstehen.



Besondere Risiken[9]

  • Schwellenlandrisiko: Eine Anlage in Vermögenswerten von Schwellenländern unterliegt in der Regel höheren Risiken als eine Anlage in Vermögenswerten in Industrieländern. Negativ auf den Anlageerfolg können sich dabei insbesondere Risiken politischer Veränderungen, Begrenzungen des Währungsum-tauschs, Börsenkontrollen und Einschränkungen ausländischer Kapitalanlagen auswirken. Die Wechsel-kurse sowie die Preise für Wertpapiere oder andere Vermögenswerte in Schwellenländern unterliegen stärkeren Schwankungen und stellen damit auch ein höheres Risiko für das eingesetzte Kapital dar.
  • Konzentrationsrisiko: Der Anteilpreis des Fonds kann eine höhere Schwankungsbreite bzw. ein höher-es Verlustrisiko aufzeigen als ein breiter bzw. global angelegter Fonds. Der Fonds konzentriert sich in seiner Anlage auf eine begrenzte Anzahl von Wertpapieren, eine oder wenige Branchen, Sektoren oder eine geografische Region und weist daher eine eingeschränkte Diversifikation auf. Dies erhöht das Risiko, dass der Fonds u.a. von den wirtschaftlichen, politischen bzw. ökologische Rahmenbedingungen in den jeweiligen Branchen, Sektoren bzw. Regionen stärker auch negativ beeinflusst wird als dies bei einem breiter diversifizierten Fonds der Fall ist.
  • Währungsrisiko: Der Fonds investiert in Wertpapiere, die nicht in Euro notieren. Mögliche damit verbundene Wechselkursschwankungen im Fonds sind nicht abgesichert. Aufgrund dessen können Währungsverluste von im Fonds gehaltenen und nicht in Euro notierenden Wertpapieren auftreten.
  • Risiko durch Orientierung an Nachhaltigkeitskriterien: Der Investmentprozess der Fondsgesellschaft berücksichtigt Nachhaltigkeitskriterien bei der Auswahl der Anlagegegenstände. Diese werden auch als ESG Kriterien (Environment = Umwelt, Social = Soziales, Governance = Unternehmensführung) oder Sustainable Finance Kriterien (nachhaltige Finanzwirtschaft) bezeichnet. Derzeit gibt es allerdings hierfür keine einheitlichen Kriterien bzw. keinen einheitlichen Marktstandard. Dies kann dazu führen, dass verschiedene Fondsgesellschaften die Nachhaltigkeit von Finanzprodukten unterschiedlich bewerten. Zudem können die von der Fondsgesellschaft einge-setzten Auswahlkriterien von den Erwartungen des Anlegers an ESG abweichen. Anleger nehmen zudem nicht an der Wertentwicklung von Wertpapieren teil, die die Nachhaltigkeitskriterien nach Einschätzung der Fondsgesellschaft nicht erfüllen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Wertpapiere berücksichtigt werden, die nicht, nicht vollständig oder zukünftig nicht mehr den Nachhaltigkeitskriterien entsprechen.

Themenbereich Nachhaltigkeit

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1. Quelle: National Ocean Service, Europäische Kommission; Stand: Oktober 2020.

2. Quelle: International Chamber of Shipping; Stand: September 2020.

3. Quelle: Weltwirtschaftsforum, Welttag der Ozeane: Visualisierung unserer Auswirkungen auf unsere Meereswirtschaft, Europäische Kommission; DWS International GmbH; Stand: Juni 2021.

4. Quelle: WWF; Stand: Juli 2018.

5. Quelle: Worldwatch Institut; Stand: März 2021. Prognosen basieren auf Annahmen, Schätzungen, Ansichten und hypothetischen Modellen oder Analysen, die sich als nicht zutreffend oder nicht korrekt herausstellen können.

6. Quelle: Deutsches Klima Konsortium; Stand: Dezember 2019.

7. Quelle: OECD; Stand: 2020; Weltbevölkerung: 7,8 Mrd. Menschen; Quelle: Statista; Stand: 2020.

8. Grundlage der Zusammenarbeit sind die UNEP FI Sustainable Blue Economy Finance Principles. © Copyright des WWF International, ®Marke des WWF International, Quelle: DWS International GmbH; Stand: Juni 2021.

9. Details enthält der Verkaufsprospekt.

*Prognosen basieren auf Annahmen, Schätzungen, Ansichten und hypothetischen Modellen oder Analysen, die sich als nicht zutreffend oder nicht korrekt herausstellen können.

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