Ende Januar wurden Anleger von einem Beben an den Aktienmärkten aus ihrem über einjährigen Winterschlaf gerissen. Erste Schreckensszenarien wurden ausgerufen – und doch war es im Rückblick nur ein kurzer Schock. Die Experten der DWS erwarten allerdings, dass die Börsenwelt auch im weiteren Jahresverlauf deutlich unruhiger sein wird als im Jahr 2017[1].

Neue Anlagekonzepte gefragt

Neben den zum Teil historisch hohen Bewertungen bei Aktien und Anleihen und den eventuellen Auswirkungen der künftigen Geldpolitik der Notenbanken lässt vor allem der Handelsstreit zwischen den USA und China und den möglichen Folgen für die Weltwirtschaft die Experten vorsichtig werden.

Wie reagieren auf möglicherweise zunehmende Unruhe an den Finanzmärkten? Ein größeres Augenmerk auf das Risikomanagement von Anlagen liegt nahe. Umsetzbar ist dies beispielsweise mit speziell ausgerichteten Multi-Asset-Fonds. Die Manager dieser Fonds verteilen das Fondsvermögen flexibel auf mehrere Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Währungen und versuchen, über ein ausgefeiltes Risikomanagement mögliche Verluste in Grenzen zu halten.

Total-Return-Ansätze: Möglichst unabhängig von den Märkten

Mischfonds mit einem Total-Return-Ansatz gehen sogar noch einen Schritt weiter. Mit verschiedenen Strategien zielen sie darauf ab, Jahr für Jahr eine positive Wertentwicklung zu erreichen – und zwar unabhängig von kurzfristigen Börsentrends. Total-Return-Strategien setzen neben der breiten Streuung dafür auf eine flexible Gewichtung von Aktien, Anleihen und anderen Investments. Durch eine Veränderung der Gewichte reagiert der Fonds fortlaufend auf veränderte Börsenbedingungen. Zudem wird dadurch die Abhängigkeit von einzelnen Anlageklassen reduziert. Eine wirkungsvolle Total-Return-Strategie kann aus der vollen Palette globaler Anlageklassen und Wertpapiere schöpfen.

Rendite und Risiko

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Unterschiedliche Anlageklassen haben ein jeweils anderes Verhältnis von Renditechancen und potentiellen Risiken. Moderne-Total-Return-Fonds versuchen daher, Anlageklassen zu kombinieren, um möglichst attraktive risikoadjustierte Renditen zu erzielen.

Quelle: Deutsche Asset Management International GmbH, Deutsche Concept Kaldemorgen, Stand: März 2018

Bei der Geldanlage allerdings nur auf die Rendite zu achten, wäre zu kurz gegriffen. Ein Grundprinzip der Kapitalanlage besagt, dass Anlageerträge und Anlagerisiken zusammenhängen. Für den Anlageerfolg ist es entscheidend, ob eine eventuelle Rendite auch in Anbetracht der eingegangenen Risiken noch als attraktiv angesehen werden kann.

Je höher zum Beispiel die Wertschwankungen (Volatilität) eines Investments ausfallen, desto höher müsste – sozusagen als Kompensation für Bereitschaft, diese Schwankungen in Kauf zu nehmen – auch die Rendite ausfallen. Das lässt sich an einem Beispiel verdeutlichen: Fonds A erzielt ein Plus von zehn Prozent p.a. über drei Jahre bei einer jährlichen Schwankungsbreite von 20 Prozent. Fonds B bringt es auf eine Rendite von  lediglich acht Prozent pro Jahr, aber mit einer deutlich geringeren Volatilität von 10 Prozent. Fonds A hat demnach zwar die bessere absolute Rendite, aber Fonds B liefert mehr Rendite für das eingegangene Risiko.

Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von der risikoadjustierten Rendite. Um Anlegern eine möglichst attraktive risikoadjustierte Rendite zu bieten und den maximal möglichen Verlust in Grenzen zu halten, hat das Risikomanagement bei vielen Total-Return-Strategien daher einen besonders hohen Stellenwert.

Trotz des  Risikomanagements unterliegen auch Total-Return-Fonds Schwankungen. Anleger sollten daher grundsätzlich einen eher langfristigen Anlagezeitraum verfolgen.

Wie der Deutsche Concept Kaldemorgen mit Risiken umgeht

Ein Beispiel für einen modernen Total-Return-Fonds ist der Deutsche Concept Kaldemorgen. Hinter der Strategie des Fonds steht mit Klaus Kaldemorgen einer der bekanntesten und profiliertesten Aktienfondsmanager Deutschlands. Seit 2011 verfolgt der Fonds ein flexibles Anlagekonzept, das ihn nicht auf bestimmte Regionen oder Anlageklassen festlegt. Der Fonds investiert flexibel in Aktien und Anleihen und setzt zudem auch Währungs- und Absicherungsstrategien ein – mit dem Ziel, Jahr für Jahr eine absolut positive Wertentwicklung zu erreichen und langfristig die risikoadjustierte Rendite zu maximieren[2].

Kaldemorgen kombiniert dafür die flexible Total-Return-Strategie mit einem strengen zweidimensionalen Risikomanagement-Ansatz. Zum einen soll durch die laufende Überwachung der Anlageklassen und Einzeltitel die jährliche Schwankung (Volatilität) auf rund zehn Prozent beschränkt werden. Die zweite Stufe des Risikomanagements soll dazu beitragen, mittels kontinuierlicher Auswertung von Marktdaten und ausgefeilten Modellen, Marktrisiken frühzeitig zu identifizieren. Das Ziel dabei: Das Fondsmanagement soll so in die Lage versetzt werden, Risiken rechtzeitig zu identifizieren und gegebenenfalls die Risikopositionen zu reduzieren.

Trotz der besonderen Bedeutung, die das Management von Risiken bei dem Fonds einnimmt, sind Kapitalverluste möglich. Das liegt unter anderem an den erhöhten Kursrisiken, die Anlagen im Aktien- Zins- und Währungsbereich mit sich bringen.

„Der DWS Concept Kaldemorgen soll dem Anleger einen risikokontrollierten Zugang zu den Aktienmärkten erschließen. Durch ein hohes Maß an Flexibilität und ein ausgefeiltes Risikomanagement möchte ich für den Anleger positive Erträge erwirtschaften, unter Beachtung seiner Risikokomfortzone“, fasst Kaldemorgen sein Fondskonzept zusammen[2].

Mehr Infos zum Deutsche Concept Kaldemorgen

1. DWS CIO View "Eins geht noch", Stand: 17.04.2018

2. DWS Fonds im Fokus: Deutsche Concept Kaldemorgen, Abgerufen: 05.05.2018

CIO View

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