Warum Augen zu und durch für Anleger keine gute Idee ist

Unsicherheiten wohin man blickt – an den Märkten, in der Politik, in der Wirtschaft. Wie damit umgehen? Ein Börsen-Altmeister verfolgt einen ganz speziellen Ansatz.

Der Oktober gilt unter Börsianern als der verlustanfälligste Monat. In diesem Jahr scheint sich die Faustregel erneut zu bestätigen. Wirtschaftlich sieht es in Europa, Japan oder den Vereinigten Staaten nicht einmal schlecht aus. Im Gegenteil: Vor allem die US-Wirtschaft brummt wie lange nicht mehr. Doch wieder einmal vermiesen politische Entwicklungen vielen Anlegern die Laune.

So dürften die Falten auf der Stirn mancher Anleger noch tiefer geworden sein als EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici die Ablehnung des italienischen Haushaltes verkündete. Aber auch an anderen Stellen brodelt es: Der Brexit zieht sich weiter hin und Frankreichs Hoffnungsträger, Präsident Emmanuel Macron, verliert an Zustimmung. Auch die Differenzen zwischen den USA und China im Handelskrieg sind noch lange nicht ausgeräumt. Nach den US-Zwischenwahlen im November könnte der Konflikt wieder an Schärfe zunehmen – und die Börsen erneut belasten.

Märkte wieder zittriger

Der Volatilitäts-Index Vix ist das Angstbarometer für die US-Börse. Je höher der Indexstand, desto höher die implizite Volatilität des Marktes.

Der Volatilitäts-Index Vix ist das Angstbarometer für die US-Börse. Je höher der Indexstand, desto höher die implizite Volatilität des Marktes.
Quelle: Bloomberg, Stand: 22.10.2018

Warum Risikominimierung so wichtig ist

Im aktuell unruhigen Fahrwasser sollte deshalb für Anleger die Risikominimierung an erster Stelle stehen. Das sehen auch die Anlagestrategen der DWS so. Nach ihrer Einschätzung sind Aktien noch immer die lohnenswerteste Anlageklasse. Nichtsdestotrotz seien Diversifikation und Risikomanagement angebracht.

Ein bewährtes Mittel beim Risikomanagement ist es, in mehrere Anlageklassen zu investieren, also beispielsweise in Aktien, Anleihen und in Immobilien. Auch eine globale Streuung der Investments ist sinnvoll. Mit passenden Investmentfonds können sich auch private Anleger ein diversifiziertes Portfolio zusammenstellen.

Was Multi-Asset-Fonds leisten können

Noch einfacher kann die Diversifikation mit Mischfonds und flexiblen Multi-Asset-Fonds gelingen. Bei einem ausgewogenen Mischfonds wird das Anlagekapital auf Länder und Anlagenklassen breit gestreut. Auf Kurswechsel an den Börsen können diese sehr flexiblen Fonds kurzfristig reagieren und die Anlageschwerpunkte neu gewichten.

DWS Concept Kaldemorgen: Fokus auf Risiken anstatt nur auf Chancen

Einige Mischfonds streben mit solchen und ähnlichen Konzepten eine möglichst marktunabhängige Wertentwicklung an – auch in turbulenteren Zeiten. Einer der renommiertesten Fonds dieser Kategorie ist der DWS Concept Kaldemorgen. Der profilierte und sehr erfahrene Fondsmanager Klaus Kaldemorgen und sein Team verfolgen seit 2001 die risikoaverse Strategie. Kaldemorgen fokussiert dabei stark auf Risiken anstatt nur auf Chancen.

Das wird schon bei den Anlageklassen deutlich. Zwar ist der Fonds auch wesentlich am Aktienmarkt investiert (per Ende September 2018 etwa 36 Prozent). Durch Anleihen, Rohstoffe und einige weitere Assetklassen wird das Risiko allerdings deutlich breiter gestreut als bei reinen Aktienfonds. Einen lokalen Schwerpunkt setzt der Fonds nicht. Wichtigstes Land für Aktien im Depot sind die USA mit gerade einmal rund zehn Prozent (30. September).

Positive Rendite in allen Marktphasen angestrebt

Zusätzlich zur breit aufgestellten Anlage werden Absicherungsstrategien eingesetzt. Letztendlich soll so nicht die höchstmögliche Rendite erreicht werden, sondern es soll vor allem regelmäßig eine positive Rendite erwirtschaftet werden. Zu diesem Zweck strebt das Fondsmanagement an, den maximalen Verlust auf einen einstelligen Prozentbereich zu begrenzen. Auch die Volatilität des Fonds soll klar einstellig bleiben.

Kaldemorgen selbst beschreibt seinen Job so: „Ich will einen Mehrwert für Anleger schaffen. Wir versuchen, bei einem angemessenen Risiko einen verhältnismäßig hohen und vor allem positiven Ertrag zu erzielen.“[1]

Das dreistufige Risikokonzept des DWS Concept Kaldemorgen

  • Das Portfolio des Fonds wird nach einer strategischen Allokation und einer Risikobewertung zusammengestellt.
  • Im nächsten Schritt werden weitere Risiken wie Wechselkursschwankungen durch eine taktische Positionierung mittels Derivaten begrenzt.
  • Im letzten Schritt wird das fertige Portfolio vor dem Hintergrund eines Risikomodells auf Tagesbasis überwacht, um bei Veränderungen an den Stellschrauben reagieren zu können. In schwachen Marktphasen kann so eine Absicherungsstrategie gefahren werden, die dabei hilft, hohe Verluste zu vermeiden.

„Der DWS Concept Kaldemorgen soll dem Anleger einen risikokontrollierten Zugang zu den Aktienmärkten erschließen. Durch ein hohes Maß an Flexibilität und ein ausgefeiltes Risikomanagement möchte ich für den Anleger positive Erträge erwirtschaften, unter Beachtung seiner Risikokomfortzone", fasst Kaldemorgen sein Fondskonzept zusammen.[2]

Trotz dieser eher defensiven Ausrichtung unterliegt der Fonds grundsätzlich den Markt- branchen- und unternehmensbezogenen Kursschwankungen. Der Anteilswert kann jederzeit unter den Kaufpreis fallen.

Mehr Infos zum DWS Concept Kaldemorgen

1. Quelle: dws.de: Erfolgreiche Mischer, Mr. Fonds$ – Klaus Kaldemorgen

2. Quelle:Produktbroschüre zum DWS Concept Kaldemorgen, August 2018

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